AT160870B - Verfahren und Vorrichtung zur magnetischen Trennung von losen Körpergemischen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur magnetischen Trennung von losen Körpergemischen

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AT160870B
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  Verfahren und Vorrichtung zur magnetischen Trennung von losen   Körpergemischen   
Die Erfindung betrifft eine weitere Vervollkommnung der magnetischen Scheidung von Körpergemischen nach dem Patent Nr.   160428.   



   Die nachfolgenden Ausführungsbeispiele sollen den Erfindungsgegenstand erläutern. 



   Um den Schwingungszustand einer Platte konstruktiv leichter zu beherrschen, ist es zweckmässig, die Platte in Lamellen aufzulösen. In Abb. i sind R die Magnetpole, die die Stahllamellen L in Schwingungen versetzen. Die Lamellen L sind mit Leisten P fest verbunden. 



  Jede dieser Leisten ist mit der Nachbarleiste durch Gummi, Stoff o. dgl. lose verbunden, so dass sich die Leisten in ihren Schwingungen gegenseitig nicht beeinflussen. Damit ist eine wesentliche Erleichterung in der Regelung des Schwingungszustandes jeder solchen   Leiste P   erzielt. Die Stahllamellen L können entweder auf dem Luftspalt zwischen den Polen aufliegen, oder man hält sie durch Zwischenlagen aus Gummi, Holz o. dgl. oder mittels starker Federn in einem regelbaren Abstand vom Magnetfeld. Dadurch ist die Regelbarkeit des Schwingungszustandes und auch die Regelbarkeit des Magnetfeldes gegeben. 



   Man kann die ganze Einrichtung, bestehend aus der Platte   P   und der Lamelle L, auch durch U-förmige Rinnen aus magnetischem Material ersetzen, wie dies Abb. 2 zeigt. Eine solche Rinne stellt einen gegen Deformationen sehr widerstandsfähigen U-Träger dar, dessen Schwingungszustand leicht zu regeln ist. Schliesslich kann man den U-Träger zu einem Rohre ergänzen, wie dies in Abb. 2 strichliert angedeutet ist. Als vorteilhaft hat es sich ferner erwiesen die Auflagefläche dieses U-Trägers zu wölben, wie dies in Abb. 3 dargestellt ist. 



  Neben einer Steigerung des Widerstandes gegen Deformation wird dadurch noch erreicht, dass das Magnetfeld des Streuflusses in die Breite gezogen wird, wodurch die Durchsatzleistung erhöht wird. Schliesslich kann man den U-Träger bzw. das Rohr auch aus unmagnetischen Materialien herstellen und nur den den Polen zugekehrten Teil mit einer magnetischen Einlage versehen, wie dies in Abb. 4 dargestellt ist. Diese magnetische Einlage kann auch geteilt ausgeführt werden (Abb. 5). 



   Die Anordnung der Pole kann ebenfalls in verschiedener Weise getroffen werden, und zwar mit der Scheiderinne nach innen (Abb. 6) oder nach aussen (Abb. 7) oder in zentrisch symmetrischer Lage der Pole (Abb. 8 und   9).   



   Schliesslich kann man die mechanische Erschütterung des Scheidegutes auch noch so durchführen, dass man das Scheidegut durch einen Luft-oder Wasserstrahl auf die Scheidezone schleudert, wie dies in den Abb. 10 bis 12 dargestellt ist. 



   In Abb, 1O ist R der Magnetpol. Durch verstellbare Düsen D wird das Scheidegut in der Richtung des Pfeiles Q auf ein endloses Band B   (Abb. 10   und 11) geschleudert, das sich bei- *) Früheres Zusatzpatent :   160696   

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 spielsweise in der Richtung des Pfeiles F bzw.   Pi   bewegt. Das unmagnetische Gut prallt ab und wird nach den Gesetzen der Reflexion vom Bande geschleudert. Das magnetische Gut bleibt im Wirkungsbereich des Magnetfeldes, um durch das Band in der Richtung F (Abb. 10) oder Fi (Abb.   rr)   ausgetragen zu werden. Zur Verstärkung der Wirkung kann man das Band B gleichzeitig in an sich bekannter Weise in Vibration versetzen. Zur Nachreinigung können weitere   Luft-oder Wasserdüsen D angeordnet   werden.

   Die Neigung der Pole und des Bandes ist von   o'bis go'regelbar, unid wird, dem   Charakter des Scheidegutes und der   Korngrösse   desselben angepasst. Auch die Bewegungsrichtung des Bandes kann verändert werden. Gemäss den Abb. 10 und 11 erfolgt die Scheidung auf der Unterseite, also im Überhange einer schiefen Ebene. Derselbe Vorgang kann gemäss Abb. 12 auch auf der schiefen Ebene durchgeführt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE :   1.   Verfahren zur magnetischen Trennung von losen   Körpergemischen   nach Patent Nr. 160 428 durch gleichzeitige Anwendung von Magnetfeldern und von mechanischen Erschütterungen, dadurch gekennzeichnet, dass schwingende, in einzelne Elemente aufgelöste Platten verwendet werden, so dass sich die Elemente in ihrem Schwingungszustand nicht beeinflussen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten durch hohlgelagerte, U-förmige Rinnen oder durch Rohre, die mit Öffnungen versehen. sind, ersetzt sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche der Rinnen eine Wölbung nach innen erhält.
    4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinnen oder Rohre aus unmagnetischem Material mit einer magnetisierbaren Einlage hergestellt sind.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die schwingenden Systeme in das Hauptfeld (nicht in das Streufeld) zweier Pole verlegt und die Pole im Bedarfsfalle zentrisch symmetrisch zueinander angeordnet sind.
    6. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanischen Erschütterungen im Bereiche der Magnetfelder durch Aufschleudern des Scheidegutes mittels eines Luft-oder eines Wasserstrahles unterstützt bzw. bewirkt werden.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheidevorgang je nach Bedarf auf der Oberseite oder auf der Unterseite, also im Überhang einer schiefen Ebene, durchgeführt wird.
    8. Verfahren nach Anspruch6, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetische Gut noch innerhalb der Scheidezonen mit Hilfe von zusätzlichen Luft-oder Wasserdüsen nachgereinigt wird.
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AT160428D AT160428B (de) Magnetscheider.

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