AT160696B - Vorrichtung zur magnetischen Trennung von losen Körpergemischen. - Google Patents

Vorrichtung zur magnetischen Trennung von losen Körpergemischen.

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AT160696B
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Bartel Dr Granigg
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  Vorrichtung zur magnetischen   Trennung   von losen   Körpergemischen.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des Magnetscheider nach dem
Patente Nr. 160428 und besteht darin, dass ein Gemisch von Teilen verschiedener magnetischer Eigen- schaften einem Magnetfeld, der Schwerkraft und einer mechanischen Vibrationsbewegung unter- worfen werden, wobei man als Scheidezone das keilförmige Magnetfeld eines im Überhang aufgestellten
Magnetjoche verwendet. 



   In der Fig. 1 ist eine Ausführungsform der   erfindungsgemässen   Vorrichtung dargestellt. 



   Ein durch Spulen S erregtes Joch wird schräg geneigt aufgestellt, so dass der Raum zwischen den Polen überhängt. In das Kraftfeld L ist ein Rohr oder ein Rohrsegment oder eine Rinne R ein- gebaut, deren Achse parallel zu den schrägen Jochkanten ist und ebenfalls schief abwärts verläuft. 



   Die Aufgabe erfolgt beispielsweise am oberen Ende der Scheidezone bei A, jedoch auf der Unter- seite (auf der nach aussen gekehrten Seite) des Rohres bzw. der Rinne. Wird das Joch durch Wechsel- strom erregt und ist das Rohr bzw. die Rinne aus einem magnetischen Material, so vibriert dieses.
Dadurch tritt eine Auflockerung des Aufgabegutes ein. Der unmagnetische Anteil fällt in der Richtung des Pfeiles Q vom Rohr ab bzw. fällt auf den Boden des Rohres, falls man ein geschlossenes Rohr ver- wendet. (Strichlierte Linie in Fig. 1.) In diesem Falle gleitet der unmagnetische Anteil am Boden des
Rohres schief nach unten, um am Ende des Rohres ausgetragen zu werden. Man kann im Rohr auch
Löcher oder Schlitze aussparen und das unmagnetische Gut schon höher oben aus dem Rohr heraus- fallen lassen.

   Das magnetische Gut bewegt sich wie bei den andern Anordnungen dieser Art unter der Einwirkung des Magnetfeldes in der Richtung des Pfeiles P, um am unteren Ende des Magnetfeldes in der üblichen Weise ausgetragen zu werden. 



   Die mechanische Schwingungsbewegung des Rohres bzw. der Rinne R, die lose zwischen den
Magnetpolen angebracht ist, kann auch dadurch bewirkt bzw. beeinflusst werden, dass man ein Rohr- ende oder einen entsprechend geformten magnetisierbaren Ansatz des Rohres in ein Wechselstrom- solenoid eintauchen lässt. Da stromdurchflossene Wechselstromsolenoid veranlasst das Eintauchende des Rohres zu Schwingungen, die sich auf das Rohr übertragen. In diesem Falle werden die Schwin- gungen des Rohres ausserhalb der Scheidezone erregt und es kann deshalb in diesem Falle das Rohr auch aus unmagnetischem Material bestehen. 



   Statt mit Wechselstrom können die Joche auch mit Gleichstrom erregt werden, soferne man gleichzeitig für eine entsprechend kräftige mechanische Vibration des Rohres Sorge trägt. 



   Um die Aufgabe bei einer Vorrichtung nach Fig. 1 oder bei analogen Scheidevorrichtungen gleichmässig zu gestalten ist es zweckmässig, die Aufgabevorrichtung ebenfalls mitschwingen zu lassen.
Fig. 2 zeigt eine solche Aufgabevorrichtung. An einen Trichter T schliesst sich ein Stutzen U an, dessen
Ende in den von Kraftlinien erfüllten Raum hineinragt. Eine Nadel N aus magnetischem Material ragt ebenfalls in den von Kraftlinien erfüllten Raum hinein. Diese Nadel vibriert und besorgt dadurch ein stetiges   Nachfliessen   des Aufgabegutes. Man kann die Nadel N an ihrem oberen Ende verlängern und diese Verlängerung in ein Wechselstromsolenoid eintauchen lassen und so die Vibrationen am andern
Ende erzeugen.

   Zwecks Regelung der Aufgabemenge kann ein Zylinder Z nach Bedarf im Stutzen U vorgezogen werden und den Trichter T unten mehr oder weniger   abschliessen,  

Claims (1)

  1. ,. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur magnetischen Trennung von losen Körpergemischen durch gleichzeitige Anwendung von mechanischen und magnetischen Schwingungen nach Patent Nr. 160428, dadurch gekennzeichnet, dass man als Scheidezone das keilförmige Magnetfeld eines im Überhang aufgestellten Magnetjoche verwendet.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man in die Scheidezone schwin. gende Rohre oder Rinnen einbaut.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Schwingungen des Rohres bzw. der Rinne durch das Magnetfeld des Joches erregt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungen des Rohres bzw. der Rinne ausserhalb des Joches erregt werden.
    5. Aufgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über jeder Scheidezone ein Rohrstutzen ausmündet, der samt seinem Inhalt in Vibration versetzt wird. EMI2.1
AT160696D Vorrichtung zur magnetischen Trennung von losen Körpergemischen. AT160696B (de)

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AT160428D AT160428B (de) Magnetscheider.

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