AT160635B - Verfahren zur Herstellung von flüssigkeitsdichten Papiergefäßen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von flüssigkeitsdichten Papiergefäßen.

Info

Publication number
AT160635B
AT160635B AT160635DA AT160635B AT 160635 B AT160635 B AT 160635B AT 160635D A AT160635D A AT 160635DA AT 160635 B AT160635 B AT 160635B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
liquid
production
vessels
paper
paper web
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Kasdorf
Original Assignee
Otto Kasdorf
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of AT160635B publication Critical patent/AT160635B/de

Links

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von   flüssigkeits dichten Papiergef ssen.   



   Bei der üblichen Herstellung von hülsenartigen, mit eingesetztem Boden und Faltverschluss versehenen Gefässen aus Papier oder ähnlichen Stoffen, welche für die Aufnahme von Flüssigkeiten, insbesondere Milch, bestimmt sind, wird die Hülse über einen Dorn gewickelt, der ihr von vornherein die Querschnittsform gibt, die das fertige Gefäss haben soll. Der Transport solcher Gefässe wird dadurch erschwert, dass sie zu viel Raum einnehmen. Anderseits ist die Herstellung auf Wickelmaschinen ziemlich kostspielig, da die Leistung der Wickelmaschinen gering ist. 



   Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber ein Verfahren zur Herstellung von in der ganzen Höhe einen gleichbleibenden Querschnitt aufweisenden, flüssigkeitsdichten Papiergefässen mit Falt-   verschluss   und eingesetztem Boden, welches diese Nachteile vermeidet und im wesentlichen darin besteht, dass abgeschnittene Stücke einer Papierbahn mit Faltrillen für den   Faltverschluss   versehen, mit den parallelen Längskanten der Papierbahn zu flach zusammengelegten Hülsen geklebt und in flachgelegtem Zustande gestapelt werden, worauf dann vor dem Gebrauch das Einsetzen der Böden auf der Bodeneinsetzmaschine erfolgt. 



   Es sind bereits dosenartige, runde Behälter aus Papier od. dgl. vorgeschlagen worden, die für den Gebrauch zusammengesetzt werden aus einem hülsenartigen Mantel und zwei zum   Verschliessen   der Enden dienenden scheiben-oder napfartigen Böden. Der Versand derartiger Gefässe kann in der Weise geschehen, dass man die flach zusammengelegten Hülsen gestapelt und getrennt davon die Böden ebenfalls gestapelt verpackt, wobei sowohl die Hülsen als auch die Böden nur sehr wenig Raum einnehmen. Die Böden werden dann von dem Verbraucher von Hand in die Hülsen eingedrückt, in denen sie durch Spannung festgehalten werden, wobei sie gleichzeitig den Gefässen ihre runde Querschnittsform verleihen. 



   Es versteht sich von selbst, dass bei dem auf diese Weise erfolgenden Einsetzen der Böden ein   flüssigkeitsdichter Abschluss nicht   erzielt werden kann, vielmehr benötigt man bekanntermassen für das Einsetzen der Böden in Flüssigkeitsbehälter aus Papier besondere Bodeneinsetzmaschinen. Hierauf ist es   zurückzuführen,   dass man Flüssigkeitsbehälter stets vollständig fertiggestellt, d. h. mit dem bereits eingesetzten Boden versandt hat. Soweit man bei dem Versand an Platz sparen wollte, war man also genötigt, den Behältern eine kegelige Form zu geben, die das Ineinanderstecken   ermöglichte,   aber in anderer Hinsicht nachteilig war. 



   Dabei hat man jedoch nicht beachtet, dass für das Einsetzen des Bodens nur eine sehr einfache und billige Maschine benötigt wird, während die übrigen Herstellungsvorgänge wesentlich grössere und teuerere Maschinen erfordern, dass also die Behälter viel wirtschaftlicher und billiger geliefert werden können, wenn das Einsetzen der Böden nicht beim Hersteller, sondern erst beim Verbraucher erfolgt. 



   Es ist schon Gegenstand eines älteren Rechts, zur Herstellung von sich nach einem Ende erweiternden   Papiergefässen zunächst   einen flach zusammengelegten keilförmigen Schlauch zu kleben und in diesen Schlauch nach dem Abbinden der Klebenaht den napfförmigen Boden durch das weitere Ende in Richtung auf das sich verengende Ende einzupressen. Die auf diese Weise erzeugten kegeligen Behälter haben aber den Nachteil, dass sie in gefülltem Zustande beim Transport wegen ihrer verhältnismässig kleinen   Bodenfläche   wenig standfest sind, sich auch an den vorstehenden oberen Kanten und den Ecken des Faltverschlusses durchscheuern. Bei der Herstellung ergeben sich ferner die Papierzuschnitte nicht ohne weiteres durch Abschneiden von einer Papierbahn.

   Vielmehr erfordern die keil- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 förmigen Schläuche ein Ausschneiden von kreisringsektorförmigen Zuschnitten, welches wesentlich umständlicher ist und durch den Verschnitt Rohstoffverluste bedingt. 



   Demgegenüber können bei dem Verfahren gemäss der Erfindung die von einer Papierbahn abgeschnittenen Stücke ohne weiteres mit ihren parallelen Längskanten geklebt werden, und die einen Stapel bildenden Hülsen können bequem verpackt, versandt und aufbewahrt werden, bis sie der Verbraucher verwenden will. Dies ist nicht nur für die Raumersparnis bei der Lagerung und beim Transport, sondern auch für den Schutz vor   witterungs-und   sonstigen   Einflüssen, welche   die Behälter in ihren Gebrauchseigenschaften und in ihrer hygienischen Beschaffenheit beeinträchtigen könnten, von grösstem Wert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von in ihrer ganzen Höhe einen gleichbleibenden Querschnitt aufweisenden, flüssigkeitsdichten Papiergefässen mit Faltverschluss und eingesetztem Boden, dadurch gekennzeichnet, dass abgeschnittene Stücke einer Papierbahn mit Faltrillen für den Faltverschluss versehen, mit den parallelen Längskanten der Papierbahn zu flach zusammengelegten Hülsen geklebt und in flachgelegtem Zustande gestapelt werden, worauf dann vor dem Gebrauch das Einsetzen der Böden auf der Bodeneinsetzmaschine erfolgt.
AT160635D Verfahren zur Herstellung von flüssigkeitsdichten Papiergefäßen. AT160635B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT160635T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT160635B true AT160635B (de) 1941-09-10

Family

ID=3650997

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT160635D AT160635B (de) Verfahren zur Herstellung von flüssigkeitsdichten Papiergefäßen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT160635B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT160635B (de) Verfahren zur Herstellung von flüssigkeitsdichten Papiergefäßen.
DE961053C (de) Konischer Behaelter aus Papier, Karton od. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung
AT100068B (de) Papierfaß und Verfahren zur Herstellung desselben.
DE3001326A1 (de) Verfahren zum herstellen von verpackung fuer das umhuellen zerbrechlicher gegenstaende und so erstellte verpackungen
AT149686B (de) Flasche aus Papier, Karton u. dgl. und Verfahren zu deren Herstellung.
DE675978C (de) Papierbehaelter und Verfahren zu seiner Herstellung
DE967967C (de) Verfahren zum dichten Verschliessen von eckigen Behaeltern aus Pappe od. dgl.
DE718158C (de) Verfahren zum Herstellen einseitig geschlossener Hohlkoerper aus Papier, Pappe o. dgl. mit Boden durch Wickeln
DE1511644C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Kartonpackungen mit Innenbeuteln
DE2705232A1 (de) Verpackungsbehaelter und verfahren zu seiner herstellung
DE1761998C3 (de) Verpackungsbehältnis sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
AT78223B (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern für Knallkorke.
DE1010363B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von prismatischen Faltschachteln mit eingezogenem Boden und nach dem Verfahren hergestellte Faltschachtel
DE1486581C (de) Aufgußbeutel für Tee, Kamille u. dgl. und Verfahren zur Herstellung eines solchen Aufgußbeutels
DE543257C (de) Verfahren zur Herstellung eines Verpackungsbehaelters aus einem einheitlichen Werkstueck
DE1031623B (de) Fluessigkeitsdichter Behaelter aus Papier, Karton od. dgl.
DE936969C (de) Fluessigkeitsdichter Behaelter aus Papier, Karton od. dgl.
DE576921C (de) Faltschachtelartig errichteter Henkelkorb
AT143884B (de) Aus Papier od. dgl. bestehender Behälter und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE7624490U1 (de) Trommel fuer Schuettgut
AT120492B (de) Behälter, insbesondere Kiste oder Faß und Verfahren zur Herstellung.
AT36836B (de) Mundstückzigarettenhülse und Verfahren zur Herstellung derselben.
AT154944B (de) Patronenhülse.
AT148754B (de) Mittels Verfaltung seines oberen Teiles verschließbarer Behälter von kreisrundem oder elliptischem Querschnitt.
AT92907B (de) Packung, insbesondere für Pasten und Verfahren zu deren Herstellung.