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Lagerkörper, insbesondere für Waagen.
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In dem scheibenförmigen Lagerkörper 1 sind nebeneinanderliegende Einprägungen 2, 3 in Kugelkalottenform gebildet. Die Form des Lagerkörpers ist vorzugsweise kreisförmig. Es ist ein durchgehender schmaler Rand 4 gebildet, derart, dass der Lagerkörper mit diesem Rand, wie dies in Fig. 8 ersichtlich ist, z. B. auf einem Ring 62 aufliegen kann. Überdies liegen die Ränder 2', 3'der kalottenförmigen Einprägungen 2,3 und der Rücken 8'der Einpressung mit den Seitenflächen 5, 6, wie in
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Die Einprägungen 2,3 und die Längsseitenflächen 5, 6 des Lagerkörpers 1 sind verhältnismässig flach.
Der Lagerkörper 1 ist aus Stahl kalt geprägt und gehärtet. Mit Rücksicht auf die im wesentlichen flache Gestalt und die verhältnismässig geringe Verformung ist hiebei Härteausfall nicht zu befürchten.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 sind kreisförmige Ausnehmungen 9 vorgesehen, um Sicherungsmittel gegen Verdrehung auf den scheibenförmigen Lagerkörper 1 einwirken zu lassen.
Der in zwei gegenüberliegende Ausnehmungen 9 eingreifende strichpunktiert gezeichnete Rahmen 10, 35 ist in Fig. 7 näher dargestellt.
Fig. 6 zeigt eine andere Form dieser Ausnehmungen, wie sie unter Umständen vorteilhaft Verwendung findet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 ist die Anwendung des neuen Lagerkörpers bzw. der neuen Lagerung bei einem Gehänge von kurzer Bauart veranschaulicht. In das Ende eines Hebels 32 ist eine Schneide 33 eingesetzt, auf welcher der Lagerkörper 1 ruht. In den kalottenförmigen Einprägungen des Lagerkörpers 1 stützen sich Erhöhungen 34 eines Rahmens 10, 35 ab. Der mit dem Hebel 32 zusammenwirkende Hebel 36 trägt eine Schneide 37, die in die Einpressung des erfindungsgemäss ausgebildeten Lagerkörpers 1 eingreift, der sich wie der obere Lagerkörper 1 auf den gemeinsamen Rahmen 10, 35 abstützt.
Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Schneiden nicht parallel laufen, sich vielmehr kreuzen. 39 ist ein Wiegebalken, dessen Schneide mit 40 bezeichnet ist. Sie ruht in der Einpressung des Körpers 1. Der Lagerkörper 1 liegt gegebenenfalls vermittelst eines Ringes 62 auf einem weiteren
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förmigen Einprägungen Kugeln 17 zugeordnet, denen wieder ein Lagerkörper 1 zugeordnet ist, in dessen nach unten gerichtete Einpressung eine Schneide 41 eingreift. Die beiden Schneiden 41 und 39 können unter einem beliebigen Winkel zueinander stehen. Das Ausführungsbeispiel zeigt einen solchen von 90 .
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9, das eine Brückenpendelung betrifft, ist 42 die Brückenstütze, auf deren ebener Unterfläche ein Lagerkörper 1 aufliegt, der in seinen, nach unten gerichteten kugelkalottenförmigen Einprägungen zwei Kugeln 17 aufnimmt, die in Einprägungen eines zweiten dem ersten Lagerkörper 1 spiegelbildlich zugekehrten Lagerkörpers 1 liegen. Die nach unten gerichtete Einpressung des zuletzt genannten Lagerkörpers 1 übergreift eine Schneide 43. Um das aus den beiden erfindungsgemäss ausgebildeten Lagerkörpern mit Schneide und dem Kugelsystem gebildete Gesamt- lagersystem in seiner Lage zu sichern, weist der Lagerkörper 1 die in Fig. 5 dargestellten halbkreisförmigen Ausnehmungen 9 auf. Diese Ausnehmungen 9 umgreifen Sicherungsbolzen 44, die in den Teil 42 eingeschraubt sind.
Die Bolzen 44 haben in ihrem oberen Teil 45 anschliessend an den Gewindeschaft einen etwas grösseren Durchmesser, so dass sie in die Ausnehmungen 9 passen. Obgleich der untere Lagerkörper zwar gleiche Ausnehmungen 9 aufweist, ist diesen Ausnehmungen der Schaft 44 von wesentlich kleinerem Durchmesser zugeordnet. Die Bolzen 44 sichern also die genaue Lage des
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oder 6 durchgebildet und besitzt vier Ausnehmungen. Diesen Ausnehmungen sind Bolzen 52 zugeordnet, die in entsprechende Bohrungen 53 des Wiegebalkens 54 mit Spiel eingreifen. In den Wiegebalken ist eine Schneide 55 eingesetzt, die in der Einpressung des Lagerkörpers 1 liegt. Die kalottenförmigen Einprägungen auf der einen Seite des Lagerkörpers stützen sich auf festen Druckzapfen 56 des Körpers 57 ab.
Die Bolzen 52 besitzen einen verhältnismässig kleinen Durchmesser im Verhältnis zu den Ausnehmungen. Der Lagerkörper 1 ist somit normal zur Schneide 55 unverrückbar festgehalten.
Die beiden Bolzen 52 können durch die Bohrungen 53 eine Sicherung des Hebels 54 gegen das Abgleiten bilden.
Fig. 11 veranschaulicht bei einer pendelnden Hebellagerung noch eine andere Art der Sicherung der erfindungsgemäss ausgebildeten Lagerkörper. Für den öberen Lagerkörper 1 ist eine Sicherungmöglichkeit durch zwei Stifte 61 angedeutet. Der eine Lagerkörper 1 stützt sich gegen zwei Kugeln 17, die ihrerseits wiederum ein Auflager in einem dem ersten Lagerkörper spiegelbildlich zugeordneten andern Lagerkörper finden. Dieser, der auf einem Vaagenteil 60 abgestützt ist, ist ebenso wie der andere Lagerkörper durch zwei einander diametral gegenüberliegende Stifte 61 gegen Verschiebung genügend gesichert.
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Weiterhin wichtig bei der Anwendung in allen möglichen Fällen sind die vier Aussparungen 9 ; sie dienen, wie die einzelnen Figuren zeigen, entweder der genauen oder annähernden Fixierung der Lage des Lagerkörpers oder zur Sicherung gegen Abgleiten und Aushängen der Teile oder zu beiden gleichzeitig.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Lagerkörper, insbesondere für Waagen, dadurch gekennzeichnet, dass er als Scheibe ausgebildet ist, deren eine Seite Einprägungen für die Aufnahme von Druckkörpern, z. B. Kugeln, aufweist, während die andere Seite eine Einpressung für eine Schneide der Waage besitzt.