AT160468B - Karussell. - Google Patents

Karussell.

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AT160468B
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Albin Jenko
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Albin Jenko
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Karussell 
Die Erfindung bezieht sich auf jene Art eines Karussells, bei   welchem   zu Gruppen vereinigte Aufnahmegeräte für Benutzer nebst einer Drehbewegung um eine ortsfeste Zentralachse auch eine Drehbewegung um eine jeder Gruppe zugeordnete Achse (Gruppenachse) vollführen, welche ihrerseits um die Zentralachse rotiert. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet   nun   eine Ausgestaltung derartiger Karussells in solcher Weise, dass die von jedem einzelnen Aufnahmegerät während eines vollständigen Umlaufes um die   Zentralachse zurückgelegte Bahn   eine geschlossene Langschleife darstellt, welche die Zentral-   achse umschliesst und sich   von einer Extrem-, d. i. von der Zentralaehse weitest abstehenden Stellung diametral zur gegenüberliegenden Extremstellung erstreckt.

   Abgesehen von dem eigenartigen Eindruck, nämlich eines Schwebens quer über die Karussellfläche, trotzdem der   Benutzer nur Drehbewegungen   wahrnimmt, wird durch die erfindungsgemässe Ausbildung eine Ausnutzung des sonst   braehliegenden   Mittelteiles der   Earussellfläehe   sowie das Entstehen sternartiger Figuren durch die Gesamtheit der bewegten   Aufnahmegeräte   erreicht, welche Figuren durch   Beleurhtungs- oder sons ! Ïge   Effekte oder besondere Einrichtungen eindrucksvoll gemacht werden können. 



   Die Erfindung soll an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert werden, das in Fig. 1 in einem Aufriss bzw. Schnitt und in Fig. 2 in einer Draufsicht veransehaulieht ist ; Fig. 3 zeigt schematisch die Bahn eines Aufnahmegerätes und die zugehörigen Stellungen der Gruppenachsen,
Im hohlen Grundblock 1 ist eine stehende Antriebswelle   : 2 drehbar   gelagert, die an ihrem unt eren Ende ein von irgendeiner Kraftquelle betätigtes Antriebsrad   2'trägt.   Auf ihrem oberen Ende sitzt fest der Hauptträger 4. Die Antriebswelle 2 durchsetzt lose ein etwa mit dem Grundblock ortsfest verbundenes Zahnrad 3. Mit letzterem kämmen zwei Zwischenzahnräder 5, 6, die an gegenüberliegenden Seiten des ortsfesten Zahnrades 3 liegen und auf ihren im Hauptträger 4 unbeweglich gelagerten Achsen 7 und 8 lose drehbar sind.

   Diese   Zwischenzahnräder   greifen in Zahnräder 9 bzw. 10 ein, welche 
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 gelagert und tragen an ihrem freien Ende je ein aus den Armen 13, 14 bzw. 15, 16 bestehendes Kreuz, auf dem die Aufnahmegeräte sitzen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind je vier Aufnahmegeräte 17-20 bzw.   21-24   für Karussellbenutzer vorgesehen. 
 EMI1.2 
 Das Verhältnis des Durchmessers des Zahnrades 3 zu jenem der   Zwischenräder o   und 6 sowie der Zahnräder 9 und 10 ist gleich 2 : 1. 



   Es sollen nun die Bewegungen eines der   Zwischenräder   und der   Antriebsräder,   also z. B. dps Zahnrades 6 und 10 verfolgt werden. Dreht sich der Hauptträger 4 im Sinne des Pfeiles der Fig. 2 um   9 (F,   so wälzt sich dabei das Zwischenrad 6 am ortsfesten Zahnrad. 3 im Sinne des gleichfalls eingezeichneten Pfeiles ab, u. zw. führt dabei jeder Punkt der Peripherie dieses   Zwisehenrades-wegen   des vorerwähnten Verhältnisses des Zwischenraddurchmessers 6 - eine Drehung um 180  aus. 



   Das Antriebszahnrad 10 macht einerseits die 90 ige Drehung des Hauptträgers mit, anderseits muss es sich an dem Zwisehenrad abwälzen. Wegen der gleichen Durchmesser der in Rede stehenden Zahnräder muss jeder Punk, des Antriebsrades 10 in bezug auf das zugehörige Zwischenrad ebenfalls eine Drehung um 180  ausführen. aber diese Drehung erfolgt im entgegengesetzten Sinne zu jener des 

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 Zwischenrades. Infolgedessen kommt von der Drehung um   900,   hervorgerufen durch den Hauptträger, eine Gegenbewegung von 180  um die Gruppenachse 12 in Abzug, so dass sich also die tatsächliche Drehung jedes   Aufnahmegerätes   bei einer Vierteldrehung des Trägers 4 auf eine Vierteldrehung reduziert. 



  Mit ändern Worten : es entspricht einer Winkeldrehung des Trägers 4 eine Drehbewegung des Aufnahmegerätes um den gleichen Winkel. Wenn also der Hauptträger um   1800 zu   seiner Ausgangslage verdreht worden ist, haben sich auch sämtliche Aufnahmegeräte ebenfalls um   1800 gedreht.   Dabei kommt ein Aufnahmegerät, z. B. 18, von der einen Extremstellung in die diametral   gegenüberliegende   Extremstellung, die in Fig. 2 durch die Lage des Aufnahmegerätes 22 veranschaulicht ist. Bei Weiterdrehung des Hauptträgers um 180 , also bei einer vollen Umdrehung wird wieder die Ausgangsstellung nach Fig. 2 erreicht. 



   Die Bahn, welche bei der vorhin erläuterten Bewegung das Aufnahmegerät durchläuft und die verschiedenen Stellungen und Richtungen dieses Gerätes sind aus Fig. 3 ersichtlich, in welcher 
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 und mit 13 der andere Kreuzarm bezeichnet ist. Die aufeinanderfolgenden Stellungen der vorerwähnten Organe sind aus der Fig. 3 ersichtlich und zwei weitere Stellungen mit 12', 13', 14'... bzw.   12/1,   13",   14"...   bezeichnet. 



   Die beim dargestellten Beispiel zu einer Gruppe vereinigten und um ihre Gruppenachsen umlaufenden Aufnahmegeräte nehmen aufeinanderfolgend die Extremstellungen ein, welche in den Fig. 2 und 3 mittels Rechtecke umsäumt sind. Diese Umsäumungen können und werden aus Sicherheits- 
 EMI2.2 
 achtzackigen Sternes tritt immer ein und dasselbe Aufnahmegerät ein. Gerät und zugehörige Zacken können durch Farbwirkung usw. harmonieren und als zusammengehörig angedeutet werden. 



   Wie aus Fig. 3 ersichtlich, besteht die Bahn jedes einzelnen Aufnahmegerätes aus einer geschlossenen symmetrischen Schleife, die sich diametral über die   Karussellfläche   erstreckt. 



   Es ist klar, dass an Stelle von Zahnrädern Reibscheiben in Anwendung treten können und dass gegebenenfalls der Antrieb des Trägers und der Gruppenachse auch durch andere Mittel als durch die zentrale Antriebswelle erfolgen kann. Wesentlich ist nur, dass die Bahnen der einzelnen Aufnahmegeräte der dargestellten Form mehr oder weniger ähneln. Diese Bahnform entsteht dann, wenn das Verhältnis zwischen dem Abstande der Aufnahmegeräte von der zugehörigen Gruppenachse und dem Abstand dieser Gruppenachse von der Zentralachse annähernd gleich oder nur um Geringes kleiner als 1 ist.

   Wird dieses Verhältnis wesentlich kleiner, d. h. wird der Abstand der Aufnahmegeräte von der Gruppenachse bei gleichem Abstand der letzteren von der Zentralachse geringer, dann bleiben die Lagen der Kreuzarme während des Umlaufes genau dieselben, wie in Fig. 3 veranschaulicht, dagegen verkürzt sich durchwegs der Abstand des Punktes 18 vom Punkt   12,   was zur Folge hat, dass die gebildete Bahnschleife grössere Breite bei gleicher Längsdimension aufweist. 



   Setzt man das Verhältnis der Durchmesser des Zahnrades 3 sowie der Zwisehenräder 5, 6 und der Antriebsräder 9, 10 der Kreuze auf ein anderes Mass fest, so findet kein Durchschweben der Aufnahmegeräte annähernd in der Richtung eines Durchmessers des von der Gruppenachse beschriebenen Kreises, sondern nach Sehnen des letzteren statt, deren Richtungen zueinander sich mit dem vorerwähnten Durchmesser und Verhältnis ändern. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Karussell mit zu Gruppen vereinigten Aufnahmegeräten, welche nebst einer Drehbewegung um eine ortsfeste Zentralachse auch eine Drehbewegung um eine jeder Gruppe zugeordnete   Achse.   



  (Gruppenachse) ausführen, welche selbst um die Zentralachse rotiert, dadurch gekennzeichnet, dass einer vollen Umdrehung der Geräte um die Gruppenachse eine volle Umdrehung derselben um die Zentralachse entspricht, der Drehungssinn um die Zentralachse entgegen jenem um die Gruppenachse ist und dass das Verhältnis zwischen dem Abstande der Aufnahmegeräte von der zugehörigen   Gruppenaehse   und dem Abstande dieser Gruppenachse von der Zentralachse annähernd gleich oder um Geringes kleiner als 1 ist.

Claims (1)

  1. 2. Karussell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppenachse (11 bzw. 12) der Aufnahmegeräte (17-20 bzw. 21-24) in einem um die Zentralachse (2) drehbaren Träger (4) gelagert ist und ihre Drehbewegung von jener des Trägers ableitet.
    3. Karussell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Gruppenachse (11, 12) ein Antriebsorgan [Zahnrad oder Scheibe (9, 10) aufgekeilt ist, das von einer ortsfesten, koaxial mit der Zentralachse (2) liegenden Kreisbahn unter Vermittlung eines am Träger (4) lose drehbar gelagerten Zwischentriebes [Zahnrad oder Scheibe (5, < ] bei Drehung dieses Trägers Antrieb erfährt.
    4. Karussell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der zentralen Bahn (3) doppelt so gross als jener des Zwischentriebes (5, 6) sowie des Gruppenachsenantriebsorganes (9, 10) ist und dass der Abstand der Aufnahmegeräte (17-20, 21-24) von der Gruppenachse (11, 12) diesem Durchmesser annähernd gleichkommt.
    5. Karussell nach jedem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmegeräte (17-20, 21-24) auf einem vorzugsweise symmetrischen Stern oder Kreuz (13, 14, 15, 16) <Desc/Clms Page number 3> aufgesetzt sind, dessen Mittelpunkt mit der Gruppenachse (11, 12) zusammenfällt und dass die von EMI3.1 EMI3.2
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