AT160442B - Verfahren zur Herstellung von gemusterten Veredlungseffekten auf textilen Flächengebilden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gemusterten Veredlungseffekten auf textilen Flächengebilden.

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AT160442B
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Austria
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water
reserve
patterned
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textile fabrics
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Kurt Dr Hohenemser
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Kurt Dr Hohenemser
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  Verfahren zur Herstellung von gemusterten Veredlungseffekten auf textilen   Flächengebilden.   



   Das Patent bezieht sich auf ein Verfahren von der Art, bei der durch das Zusammenwirken von pergamentierender und schrumpfender Veredlungsbehandlung gemusterte Effekte auf cellulosehaltigen Geweben od. dgl. erzielt werden sollen. Durch eine besondere Durchführung dieser Behandlung sollen neue und eigenartige Musterungen erzielt werden. Dieses besteht nach dem Patente entweder darin, dass man die Ware vor der Quellmittelbehandlung mit einer wasserlöslichen und einer   wasserunlöslichen   Reserve bedruckt, sie mit pergamentierenden Quellungsmitteln behandelt,   auswäscht   und dann einer Behandlung mit schrumpfenden Quellungsmitteln unterwirft, wobei die wasserlösliche und die wasserunlösliche Reserve sich vorzugsweise ganz oder teilweise überdecken. 



   Die derzeit bekannten pergamentierenden Pasten sind durchweg wasserlöslich. 



   Es ist an sich schon bekannt, in erster Linie örtliche Pergamentierungen mit einer Vor-und Nach-   mercerisation,   aber auch mit spannungsloser Nachbehandlung mit Laugen von Mereerisierstärke zu verbinden. Auch die örtliche Anwendung solcher Nachbehandlungen ist in diesem Zusammenhange bekannt. Die besondere Ausführungsform der kombinierten   Pergamentier-und Schrumpfbehandlung   gemäss dem vorliegenden Patente gestattet jedoch gegenüber den obenerwähnten bekannten Verfahren Effekte zu erhalten, die bis dahin unbekannt waren. 



   Bei der ersten Ausführungsform werden z. B. auf einer entsprechend eingerichteten Druckmaschine zwei aufeinander abgepasste Muster mittels einer wasserunlöslichen und einer wasserlöslichen Reserve   übereinandergedruckt.   Hiebei muss man dafür Sorge tragen, dass die wasserunlösliche Reserve zuerst aufgedruckt und auf dem Wege zur nächsten Druckwalze getrocknet wird, bevor man die wasserlösliche Reserve darüberdruckt. Als wasserunlösliche Reserve können beliebige Lacke, Kautschuk-oder ähnliche Lösungen dienen, als wasserlösliche Reserve hat sich beispielsweise eine Mischung von Pflanzenschleimen bewährt. 



   Das so vorbehandelte Gewebe wird nun zuerst durch eine geeignete Pergamentier   (Transparier)-   flüssigkeit, z. B. Schwefelsäure von   54'B6, hindurchgeffilirt   und darauf gründlich ausgewaschen. Dabei löst sich die aus Pflanzenschleim bestehende eine Reserveschicht ab, während die darunter befindliche wasserunlösliche Reserve im Gewebe verbleibt. Lässt man nun eine Schrumpfbehandlung, beispielsweise mit Mercerisierlauge, folgen, wobei das Gewebe nicht gespannt wird, so sind nun ausser den vorher transparierten Stellen auch solche Stellen der Einwirkung des Schrumpfmittels ausgesetzt, die vorher durch die   wasserlösliche   Reserve geschützt, jetzt aber freigelegt sind. Ausserdem wirkt das Schrumpfmittel auf die Gesamtheit der vorher transparierten Stellen ein. 



   Ausführungsbeispiel :
Man druckt auf ein   mercerisiertes   Mousselinegewebe eine   wasserunlösliche   Reserve und darüber überlagernd eine Gummireserve : wasserunlösliche Reserve :   50 g Chlorkautschuk,  
175   g   Toluol,
25   g   amerikanisches Fichtenöl,   80 Titanweiss ;   wasserlösliche Reserve : gleiche Teile Gummi   arabicum   und Wasser. 



  Darauf wird transpariert mit Schwefelsäure von 54   Bé   während acht Sekunden, gewaschen, getrocknet und mit Alkalilauge von 38 Be während drei Minuten geschrumpft. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von gemusterten Veredlungseffekten auf textilen Flächengebilden aus pflanzlicher Faser durch örtliche Behandlung mit pergamentierend und schrumpfen wirkenden Quellungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass man die Ware vor der Quellmittelbehandlung mit einer wasserunlöslichen und einer wasserlöslichen Reserve bedruckt, sie mit pergamentierenden Quellungsmitteln behandelt, auswäscht und dann einer Behandlung mit schrumpfenden Quellungsmitteln unterwirft. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserunlösliche und die wasserlösliche Reserve sich ganz oder teilweise überdecken. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT160442D 1937-02-12 Verfahren zur Herstellung von gemusterten Veredlungseffekten auf textilen Flächengebilden. AT160442B (de)

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