AT160069B - An verschiedenen Stellen aufstellbarer Säulendrehkran. - Google Patents

An verschiedenen Stellen aufstellbarer Säulendrehkran.

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AT160069B
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AT
Austria
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crane
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column
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Hermann Raussendorf
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Hermann Raussendorf
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  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description


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  An verschiedenen Stellen aufstellbare   Säulendrehkran.   



   Es sind Säulendrehkräne bekannt, die im wesentlichen aus einer senkrechten Säule und einem am oberen Ende der Säule befestigten, gegebenenfalls durch einen Träger abgestützten Arm bestehen. 



  Solche Säulendrehkräne sind entweder in festen Fundamenten gelagert-wobei sie gegebenenfalls noch mit einem Gegengewicht oder mit abstützenden Seilen oder Streben ausgerüstet sind-oder sie werden in Konsolträgern oder Mauerhaken an freistehenden Pfeilern oder Wänden befestigt. 



   Für viele Arbeitszwecke, z. B. kleinere Werkstätten, Bauernhöfe od.   dgl.,   bedeutet die Verwendung eines Kranes eine erhebliche Arbeitsersparnis, jedoch scheitert die Verwendung von Kränen häufig daran, dass die Arbeitsstellen, an denen man einen Kran benötigt, weit auseinanderliegen und es aus wirtschaftlichen Gründen nahezu unmöglich ist, an jeder benötigten Stelle einen Kran aufzustellen, der nur kurzzeitig benutzt wird. Bei Bauernhöfen od. dgl. würde ausserdem eine grössere Anzahl ortsfester Kräne das Herumfahren von Wagen und landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten häufig stören. 



   Die Erfindung besteht in der Schaffung eines Säulendrehkranes, der leicht ortsbeweglich ist und an verschiedenen Stellen in ortsfeste Fundamente einsetzbar ist. 



   Gemäss der Erfindung ist die Säule des Kranes einseitig offen gehalten, so dass von der Seite her auf einen Führungszapfen aufklappbar ist. Der Führungszapfen kann entweder an den verschiedenen in Frage kommenden Arbeitsplätzen dauernd angebracht sein oder er kann an den verschiedenen Arbeitsplätzen von Fall zu Fall angebracht werden. In der Arbeitsstellung wird die Kransäule mit dem Führungszapfen so verriegelt, dass die Kransäule auf dem Führungszapfen schwenkbar bleibt. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines Kranes gemäss der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 die Seitenansicht des Kranes, zum Teil im Schnitt, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Kran in Höhe der Linie   II-II   durch Fig. 1, Fig. 3 im senkrechten Schnitt das Fundament für die Anbringung des Führungszapfens und diesen selbst in Ansieht, Fig. 4 im senkrechten Schnitt das Fundament mit abgenommenem Führungszapfen. 



   Der Kran besteht aus einer im Querschnitt U-förmigen Säule 1, an welche ein im Querschnitt U-förmiger Arm 2 angeschlossen ist, der oben durch eine Platte 2a abgedeckt sein kann. Die Verbindung von Kransäule und Arm 2 kann durch Verschweissen, Verschrauben oder Vernieten erfolgen. Am vorderenEnde des Armes 2 ist die Seilrolle 3 gelagert, am oberen Ende   der Kransäule 1 die Umleit-   rolle 4 und in entsprechender Höhe über dem Fussboden die Seilwinde 5 mit Antriebskurbel und der bekannten Klinkensperrung. Das Kranseil kann auf diese Weise im Inneren des Kranarmes und der Kransäule verlaufen. An der Kransäule ist ein Handgriff 6 befestigt, der zum Drehen des Kranes dient.

   Dieser Handgriff kann abnehmbar ausgebildet sein und die Kransäule kann an der dem Kranarm 2 zugekehrten Seite ein Rohrstück od. dgl. tragen, in welches der Arm 6 einsteckbar ist, so dass der Kran auch von der dem Kransäulenrücken abgewendeten Seite gedreht werden kann. Diese Stellung des Schwenkgriffes ist durch die gestrichelte Linie 6 a angedeutet. 



   An den Stellen, an denen eine Verwendung des Kranes vorgesehen ist, ist ein Führungsstück 10 senkrecht im Boden befestigt. Für die Befestigung dieses Führungsstückes bestehen eine Reihe von Möglichkeiten. So kann beispielsweise in einen Betonklotz 8 ein bis zur Bodenoberkante reichendes Rohr 9 eingesetzt sein, in welches das   Führungsstück   10 eindringt. Es kann statt dessen auch die Befestigung des   Führungsstückes   10 so erfolgen, dass dieses mit einem Flansch oder einem sonstigen Fuss versehen und mittels Muttern an im Fundament verankerten Schraubenbolzen befestigt ist.

   Hiebei wird zweckmässig die Oberkante des Fundaments um so viel unter die Erdoberfläche gelegt, dass die aus dem Fundamentblock hervorragenden Schraubenbolzen unterhalb des Erdbodens liegen und das Fundament bei Nichtgebrauch mit einem Deckel od. dgl. abdeckbar ist. Ebenso kann auch das in einen Fundamentklotz eingebettete Rohr 9 durch-einen Deckel gegen Verschmutzen und Einfallen von Erde u. dgl. geschützt sein. 



   Für die Erfindung selbst ist es insofern gleichgültig, wie die spezielle Ausbildung der Festhaltevorrichtung für das   Führungsstück. M   getroffen ist, da es hiefür eine grosse Anzahl verschiedener   Lösungsmöglichkeiten   gibt. Die Erfindung erstreckt sich auf alle diese Möglichkeiten, welche die biegungsfeste Einspannung des   Führungsstückes   10 an verschiedenen Arbeitsstellen gestatten, vorzugsweise auf solche Ausführungsformen, bei denen das   Führungsstück   10 bei Nichtgebrauch entfernbar 
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 wodurch es im wesentlichen U-förmige Gestalt erhält. Oberhalb des Bleches 12 sind die Wandungen   der Kransäule zur Aufnahme eines durchzusteckenden, gegebenenfalls durch Splint zu sichernden Bolzens 14 durchbohrt.

   Die Platte 12 umgreift den Zapfen 11 des Führungsstückes M-das Führungs-   

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 stück 10 selbst dreht sich nicht-und ruht auf der durch Abdrehen des Zapfens 11 am oberen Ende des   Führungsstückes   10 gebildeten Schulter auf. Das Kippmoment der Kransäule wird dadurch aufgenommen, dass der Bolzen 14 sich gegen den Zapfen 11 und die untere Vorderkante 15 der Kransäule sich gegen das   Führungsstück.   10 abstützen. Ein zweiter   Verschlussbolzen   16 kann in der Nähe der unteren Kransäule 1 zur Sicherung hindurchgesteckt sein.

   Um eine genügend grosse Anlagefläche zwischen dem Bolzen 14 und dem Zapfen 11 zu schaffen, kann über den Bolzen 14 ein Anlagestück 14a gesteckt werden, welches zum Durchtritt des Schaftes des Bolzens 14 durchbohrt und an seinem, dem Inneren der Kransäule 1 zugekehrten Ende entsprechend dem Durchmesser des Zapfens 11 ausgearbeitet ist.

   Die Durchbohrungen in dem Blech der   Kransäule 1   zur Aufnahme des Bolzens   14,   gegebenenfalls auch des Bolzens 16 können durch aufgeschweisste Scheiben verstärkt sein, ebenso gegebenenfalls der untere   Ran : l der Krans ule 1 durch   ein U-förmig herumgelegtes, in Fig. 2 mit gestrichelter Linie 
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   fläche   zwischen Bolzen 14 bzw.   Anlageblock   14a einerseits und Zapfen 11 anderseits zum Zwecke des   Olens   leicht zugänglich. 



   Das Aufrichten des Kranes erfolgt in der Weise, dass der Kran-auf Fig. 1 bezogen-von rechts her mit der Unterkante der Kransäule 1 gegen das   Führungsstück   10 geschoben und dann hochgerichtet wird, wobei die Bolzen 14 und 16 und der Anlageblock 14a fortgenommen sind. Nach dem Aufrichten des Kranes werden der Anlageblock 14a und der Bolzen eingesetzt, gegebenenfalls auch der Bolzen   16,   nachdem der Schlitz 13 in der Platte 12 das Verbringen des Kranes in die senkrechte Lage gestattet hat. Durch eine während der Montage des Kranes einzuschiebende Beilage 17 unter den Fuss der Kransäule 1 kann die Höhenlage des Kranes so reguliert werden, dass die Unterkante der Platte 12 leicht über die Schulter des   Führungsstückes   10 gleitet. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen eine andere Einspannung des Führungsstückes 10. In einem Fundament 34 ist eine Vertiefung ausgearbeitet, deren Rand gegebenenfalls noch durch einen im wesentlichen zylindrischen Schutzkörper 35 verstärkt sein kann. In das Fundament sind einige Fundamentschrauben 36 eingebettet und das   Führungsstück   10 ist mit einem mit Durchtrittslöchern für die Schraubenbolzen 36 versehenen Fuss 10 a ausgerüstet, wobei der Fuss durch Muttern festgespannt wird. 



  Während des Nichtgebrauches sind das Fundament 34 und die Köpfe der Schraubenbolzen 36 durch einen Deckel 37 in der Höhe des Niveaus des Arbeitsplatzes bündig abgeschlossen. 



   Die Sicherung des Kranes gegen Kippen kann auch in der Weise erfolgen, dass nicht der Bolzen 14 (Fig. 2) die Reaktionskraft aufnimmt, sondern dass die Kraft aufgenommen wird von Widerlager-   stücken   14 b, die im Inneren der Kransäule 1 oberhalb der Platte 12 angeordnet sind, so dass sich das Anlagestück   14 a   mit seiner   rückwärtigen   Kante gegen die nach innen zeigenden Kanten der Stücke 14b anlegt. Der Bolzen 14 ist dann von jeder Kraftaufnahme entlastet, kann theoretisch überhaupt vollkommen wegfallen und dient, wenn er Anwendung findet, lediglich als Sieherungsbolzen, um ein unbeabsichtigtes Herausspringen des Stückes 14 a nach oben zu verhindern. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Säulendrehkran, dadurch gekennzeichnet, dass seine einseitig offene Kransäule   (1)   von der Seite her auf den Führungszapfen (10) aufklappbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Säulendrehkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungszapfen eine Schulter aufweist, welche die Druckkräfte aufnimmt, z. B. mittels einer in der Kransäule (1) angeordneten, mit Schlitz (13) versehenen Spurplatte (12).
    3. Säulendrehkran nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (13) der Spurplatte (12) durch einen Vorsteckbolzen (14) verschliessbar ist, der sich gegen den Führungszapfen (10) oder dessen Ansatz (11) anlegt, gegebenenfalls unter Einschaltung eines Anlagestückes (14a).
    4. Säulendrehkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungszapfen (10) in an sich bekannter Weise in ein in einen Betonklotz (8) oder sonstiges Fundament eingebettetes Rohrstück (9) einsetzbar ist und das obere Ende des Rohres (9) durch einen Deckel od. dgl. ver- schliessbar ist.
    5. Säulendrehkran nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungzapfen (10) einen flanschartigen Fuss (10 a) od. dgl. besitzt, der an in einem festen Fundament befindliche Schraubenbolzen (36) anschliessbar ist, wobei die oberen Enden der in dem Fundament (34) befestigten Schraubenbolzen (36) so tief unter der Fläche des Arbeitsplatzes liegen, dass das Fundament einschliesslich der Schraubenbolzen durch einen mit der Fläche des Arbeitsplatzes bündig abschliessenden Deckel (. 37) abdeckbar ist.
AT160069D 1937-04-30 1938-04-28 An verschiedenen Stellen aufstellbarer Säulendrehkran. AT160069B (de)

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AT160069D AT160069B (de) 1937-04-30 1938-04-28 An verschiedenen Stellen aufstellbarer Säulendrehkran.

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AT (1) AT160069B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007003078A1 (de) * 2007-01-16 2008-07-17 Abus Kransysteme Gmbh Säulenschwenkkran, Säulenfuß und Verfahren zur Befestigung eines Säulenschwenkkrans am Untergrund

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007003078A1 (de) * 2007-01-16 2008-07-17 Abus Kransysteme Gmbh Säulenschwenkkran, Säulenfuß und Verfahren zur Befestigung eines Säulenschwenkkrans am Untergrund

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