AT159927B - Einrichtung zum Übergehen von der Röntgendurchleuchtung zur Aufnahme und umgekehrt. - Google Patents

Einrichtung zum Übergehen von der Röntgendurchleuchtung zur Aufnahme und umgekehrt.

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AT159927B
AT159927B AT159927DA AT159927B AT 159927 B AT159927 B AT 159927B AT 159927D A AT159927D A AT 159927DA AT 159927 B AT159927 B AT 159927B
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fluoroscopy
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Inventor
Karl Dipl Ing Silbermann
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Siemens Reiniger Werke Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Übergehen von der   Röntgendurchleuchtung   zur Aufnahme und umgekehrt. 



   Es sind Einrichtungen bekannt, die bei Röntgenuntersuchungen ein Übergehen von der Durchleuchtung zur Aufnahme und umgekehrt ermöglichen. Da bei der Aufnahme   die Röhrenstromstärke   wesentlich höher ist als bei der Durchleuchtung, so muss   während   des Überganges von der Durchleuchtung zur Aufnahme die Heizung der Glühkathode der   Röntgenröhre   von dem   Durchleuchtungswert   auf den Aufnahmewert erhöht werden. Die Aufnahme darf dann nicht augenblicklich nach Beendigung der Durchleuchtung erfolgen, da für die Aufheizung der Glühkathode auf den Aufnahmewert wegen der Trägheit des Glühfadens eine bestimmte Zeit erforderlich ist.

   Um zu verhindern, dass die Aufnahme zu früh erfolgt, ist es bekannt, die zur Einstellung der Aufnahmezeit dienende Schaltuhr der Röntgeneinrichtung mit einem Vorbereitungszeiger auszurüsten, der mit der Einschaltung der Aufnahmeheizung der Röntgenröhre zu laufen beginnt und nach erfolgter Aufheizung der Kathode den Belichtungszeiger der Schaltuhr mitnimmt und damit die Aufnahme einschaltet. Diese Massnahme hat den Nachteil, 
 EMI1.1 
 zur Aufnahme verhindert, nicht aber auch umgekehrt. Dies ist deshalb nachteilig, weil bei zu schnellem Übergang zur Durchleuchtung nach beendeter Aufnahme die Temperatur der Glühkathode, die zuvor auf den Aufnahmewert aufgeheizt war, noch so gross ist, dass die   Röhrenstromstärke   im Augenblick des Einschaltens der Durchleuchtungsspannung ein Vielfaches der üblichen Durchleuchtungsstromstärke beträgt.

   Diese hohe Stromstärke bewirkt aber eine Übeistiahlung des Leuchtschirmbildes, wodurch die Adaptierung des Untersuchers stark beeinträchtigt wird. Ausserdem kann bei Verwendung 
 EMI1.2 
 strom bei Beginn der   Durchleuchtung   die Anode der   Rohre beschädigen. Auch   der   Röhlenstrommesser,   der bei Durchleuchtung auf den kleinen   Messbereich   geschaltet ist, kann durch die zu hohe Stromstärke Schaden erleiden. 



   Alle diese Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass ein   Verzögerungsrelais   vorgesehen wird, das automatisch die Einschaltung der Röntgeniöhrenspannung für Durchleuchtung oder Aufnahme kurze Zeit nach der Einschaltung der zugehörigen Röhrenheizung beweirkt. Die notwendige Verzögerung zwischen dem Einschalten der Hochspannung und der Heizung, die etwa auf 
 EMI1.3 
 oder   Flüssigkeitsdämpfung   erzielt werden. Sehr zweckmässig ist es auch,   Queeksilberschaltröhren   mit an sich bekannter Schaltverzögerung zu verwenden. Die Benutzung solcher Relais zum verzögerten Einschalten von   Schaltvorgängen   ist in der Technik für die verschiedensten Zwecke bekannt. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Figur der Schaltungsanordnung nach schematisch dargestellt. 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 eingeschaltet. 



   Das Verzögerungsrelais 14 bewirkt, dass bei Dulehleuehtung nach beendeter Aufnahme die Hochspannung erst eingeschaltet wird, wenn die   Glühkathode     4   genügend abgekühlt ist, und dass eine Aufnahme erst vorgenommen werden kann, wenn die Glühkathode 14 die für die Aufnahme erforderliche Temperatur erreicht hat. Die Wirkungsweise des Relais 14 ist folgende : 
 EMI2.2 
   Durchleuchtungsspannung   wird eingeschaltet. Das   Kurzschliessen   der Kontakte 16, 17 und damit   das Einschalten der Durchleuchtungsspannung erfolgt wegen der Luft-oder Flüssigkeitsdämpfung 18 mit einer gewissen Verzögerung gegenüber dem Einschalten der Röhrenheizung.

   Die Verzögerungszeit   von etwa einer halben Sekunde genügt zum Abklingen der   Röhienheizung   von dem Aufnahmewert auf den   DurcMeuchtungswert. Wird nun rasch von Durchleuchtung auf Aufnahme geschaltet (Stellung A   
 EMI2.3 
   Kontakte. ?,   die Schaltuhr 13 und damit die Aufnahmespannung erst dann ein, nachdem die Glühkathode 14 die für die Aufnahmeheizung erforderliche Temperatur erreicht hat. 



   Die gesamte Einrichtung kann mittels des Schalters 21 vom Netz 22 abgeschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum Übergehen von der Röntgendurehleuehtung zur Aufnahme und umgekehrt, gekennzeichnet durch ein Verzögerungsrelais, das automatisch die Einschaltung der Röntgenröhren- EMI2.4 EMI2.5
AT159927D 1937-09-27 1938-05-14 Einrichtung zum Übergehen von der Röntgendurchleuchtung zur Aufnahme und umgekehrt. AT159927B (de)

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