AT159488B - Im Achslagergehäuse sitzender Wegmesser für Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents

Im Achslagergehäuse sitzender Wegmesser für Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnfahrzeuge.

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AT159488B
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Austria
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bracket
vehicles
odometer
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axle box
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Inventor
Wilhelm Bilz
Georg Mohr
Paul Paschen
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Siemens Ag
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  Im Achslagergehäuse sitzender Wegmesser für Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnfahrzeuge. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Wegmesser für Fahrzeuge, deren Achsstirnen in zum Teil mit   Schmiermittel gefüllte Achslagergehäuse ragen, insbesondere für Eisenbahnwagen od.   dgl. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die bisher bekannten Wegmesser mitunter überraschend schnell verschleissen und auch erhebliche Falschmessungen zeigen. Dies ist einerseits auf die   Fahrstösse,   anderseits auf die Verlagerung der Achse relativ zum Lagerkörper infolge Abnutzung oder Erneuerung des Achslagerfutters zurückzuführen. 



   Bei einem bekannten Wegmesser treibt beispielsweise ein auf der Achse sitzender Exzenter einen schwenkbar gelagerten, mit dem Zählwerk verbundenen Bügel an. In der Mittelstellung des Bügels verlaufen zwar die vom Exzenter berührten   Flächen   des Bügels senkrecht zur Fahrbahn, sobald der Bügel aber durch den Exzenter ausgeschwenkt wird, sind diese Berührungsflächen zur Fahrbahn geneigt. Infolgedessen ergeben die senkrecht zur Fahrbahn verlaufenden   Fahrstösse   der Achse in den letztgenannten Bügelstellungen Komponenten, die in der Schwenkrichtung des Bügels liegen. Die Fahrstösse werden also auf den Bügel und über das Zwischengetriebe auf das Zählwerk übertragen. 



  Da sie sehr häufig auftreten, besteht die Gefahr, dass sie einerseits den Verschleiss des Zählwerkes begünstigen, anderseits zu   Fehlzählungen   Anlass geben. Die Abnutzung und   Erneuerung des   Lagerfutters kann leicht Fehlzählungen bewirken, da die Fahrzeugachse bei abgenutztem Lagerfutter einen kleineren Abstand von der   Bügelschwenkachse   hat als bei unabgenutztem Lagerfutter und da infolgedessen der Schwenkwinkel des Bügels von dem Abnutzungsgrad des Lagerfutters abhängt. 



   Erfindungsgemäss werden diese Mängel dadurch beseitigt, dass der Bügel parallel zur Fahrbahn, beispielsweise durch an Festpunkten gelagerte Lenker   geradegeführt   ist, so dass die vom Exzenter berührten Flächenteile des Bügels stets senkrecht zur Fahrbahn liegen. 



   Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden, die schematisch in perspektivischer Ansicht den erfindungsgemässen Wegmesser darstellt. 



   1 ist die Fahrzeugachse, an deren Stirne eine Exzenterscheibe      angebracht ist, die mit ihrem balligen Rand an allen Stellen ihres Umfangs über die Aehsstirne vorspringt. An den Endpunkten. 3, 4 eines waagrechten Durchmessers D wird die Exzenterscheibe 2 von zwei Rohhautplatten   5   berührt, die an einem Bügel 6 befestigt sind. Der Bügel 6 ist mittels der Gelenkbolzen 7 an zwei Lenkern 8 gelagert und wird durch diese Lenker parallel geführt. Die Lenker 8 sind bei 9 an dem Träger 10 für das Zählwerk 11 gelagert, der etwa in der Jochmitte des Befestigungsbügels 12 angebracht ist bzw. mit diesem Bügel aus einem zusammenhängenden Stück besteht. Der Bügel 12 ist mittels der Ösen   1. 3,   vorzugsweise unter Zwischenlage von nachgiebigem Material, an dem Lagerkörper befestigt.

   Der Antriebsbügel 6 ist in der Nähe seiner   Berührungsstellen. 3,   4 an dem Bügel 12 bei 74 geführt, indem die Lappen 15 des Bügels in die Nut von Rohhautklötzen 16 greifen, doch kann statt dessen auch an dem Antriebsbügel ein genuteter Teil und an dem Befestigungsbügel ein Führungslappen oder eine Führungsschiene angebracht sein. 



   Um das Spiel an den Gelenken bei 7 und 9 auszugleichen, sind die beiden Lenker 8 durch eine Feder 25 verbunden, die die beiden Lenker aneinander oder auseinander zu drängen sucht. Der Antriebsbügel 6 ist mit einer Klinke 17 verbunden, die in ein Klinkenrad 18 greift. Das Klinkenrad ist gegen 

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   Rückdrehung   durch die gezahnte Sperrklinke 19 gesperrt. Die Zahnteilung der Klinke 19 beträgt Bruch- teile der   Klinkenrad-Zahnteilung,   damit auch die Einflüsse waagrechter Verlagerungen der Achse 1 auf die Messgenauigkeit des Zählwerkes 11 ausgeglichen werden. Das Klinkenrad 18 ist über ein Vor- gelege mit den Ziffernrollen 20 verbunden. Das Zählwerk 11 ragt in die Tülle der Lagerpfanne und somit in den Ölvorrat 21 der durch 22 schematisch angedeuteten Lagerverschalung.

   Der Fenster- ausschnitt des Zählwerkes ist der durch eine Klappe verschliessbaren Eingussöffnung des Lagers zuge- kehrt, so dass das   Zählwerk nach   Öffnung der Klappe abgelesen werden kann. Der Bügel 6 kann statt mittels der Lenker 8 mit einem einzigen Gelenk am Zählwerksträger gelagert sein, jedoch ergibt sich dann wegen der Hebelübersetzung ein kleinerer Hub für die Klinke 17. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Im   Achslagergehäuse   sitzender Wegmesser für Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnfahrzeuge, bei dem ein mit einem   Zählwerk verbundener Bügel   von einem an der Fahrzeugachse angebrachten
Exzenter in hin und her gehende Bewegung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel   (6)   parallel zur Fahrbahn, beispielsweise durch an Festpunkten   (9)   gelagerte Lenker   (8)   geradegeführt ist, so dass die vom Exzenter   (2)   berührten   Flächenteile   des Bügels   (6)   stets senkrecht zur Fahrbahn liegen.

Claims (1)

  1. 2. Wegmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Jochseite des Bügels nach unten gerichtet ist und die Gelenke der Lenker in oder in der Nähe des Achslageröls bzw. des Aehs- lagersehmierkissens angebracht sind.
    3. Wegmesser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verringerung des Spiels in den Gelenken die beiden Lenker durch eine Feder miteinander verbunden sind, die die EMI2.1 EMI2.2
AT159488D 1936-04-27 1937-04-26 Im Achslagergehäuse sitzender Wegmesser für Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnfahrzeuge. AT159488B (de)

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