AT159388B - Ölfeuerungsanlage. - Google Patents

Ölfeuerungsanlage.

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AT159388B
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Pintsch Julius Kg
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Ölfeuerungsanlage.   



   Zur Überwachung des richtigen Anbrennens von   Ölfeuerungsaulagen   und auch zur Überwachung der Ölzufuhr während des Betriebes hat man bereits vorgeschlagen, im Schornstein solcher Anlagen einen Thermostaten einzubauen, der nach dem Anheizen der Anlage die selbsttätige Ausschaltung vornahm, sofern die Schornsteintemperatur unter einen gewissen Wert sank. 



   Diese Einrichtungen hatten den Nachteil, dass beim Abschalten der Anlage der Motor, der die Ölpumpe, das Gebläse und den Luftmischer antreibt, zugleich mit dem Ölventil abgeschaltet wurde, wodurch sich beim jedesmaligen Abschalten noch unverbranntes Öl in der Düse befand. 



   Dieser Nachteil wird durch die Erfindung vermieden. Der   erfindungsgemässe   Vorschlag geht dahin, die   Schornstein sicherung   so auszubilden, dass sie einerseits als   Sicherheitseinrich1urg   dienen kann und anderseits die ihr anhaftende   Zeilverzögerurg ausgenutzt   wird, um den Gebläsemotor noch so lange in Betrieb zu halten, bis das Öl, das sich noch in der Düse befindet, restlos verbrannt ist. 



   Die Erfindung ist in der Zeichung schematisch dargestellt. 1 ist ein Motorgebläse, das die Ölzufuhr zu dem Brenner 2 bewirkt, der sich im Innern eines Warmwasserheizkessels 3 befindet. Die
Abgase des Brenners treten aus dem Schornstein 4 aus. In dem Schornstein befindet sich die Schornsteinsicherung 5 in Gestalt eines Thermostaten, der beim Erreichen einer bestimmten Schornsteintemperatur ein Relais 9 ein-oder ausschaltet, durch das mittels Kontakt 10 die Überwachung des Fördermotors vorgenommen wird. 



   6 ist ein Raumthermostat, der ein Relais 7 für ein Wechselventil steuert, durch das das Öl abwechselnd zum Öltank oder zum Brenner geführt werden kann. Der Raumthermostat 6 und das Relais 7   können   durch einen Schalter 8 ein-oder ausgeschaltet werden. Beim Inbetriebsetzen wird zunächst der Schalter 8 geschlossen und, falls die Raumtemperatur genügend niedrig war, das Relais 7 zum Anzug gebracht. Dadurch wird die Ölzufuhr zum Öltank (Leitung   11)   gesperrt, zum Brenner   (Leitung     12)   dagegen freigegeben. 



   Gleichzeitig wird durch ein zweites Relais der Kontakt 13 geschlossen, wodurch das Relais 9 Strom erhält und mit seinem Kontakt 10 den Motor einschaltet. Die Schliessungsdauer des Kontaktes   13,   der sich nach einiger Zeit selbst wieder öffnet, ist so bemessen, dass beim normalen Betrieb während dieser Zeit die   Schornsteintemperatur   auf einen Wert gestiegen ist, bei dem die Kontakte der Schorn-   steinsicherung     5   geschlossen werden, so dass nunmehr das Relais 9 durch die Schornsteinsicherung überwacht wird. 



   Der Brenner wird in der üblichen Weise gezündet und bewirkt eine Erhöhung der Schornsteintemperatur über den Wert hinaus, bei dem die Kontakte 5 geschlossen sind. Soll die Anlage abgeschaltet werden, so wird der Schalter 8 geöffnet, die Ölzufuhr zum Brenner wird unterbrochen und statt dessen das Öl zum Öltank   zurückgeführt.   Der Gebläsemotor 1 für den Ölbrenner bleibt jedoch weiterhin eingeschaltet, da die Temperatur im Schornstein nicht sofort absinkt, die Sicherungskontakte daher noch eine Zeitlang geschlossen sind. Diese   Zeitverzögerung   ist so bemessen, dass in der Zwischenzeit sämtliches Öl in der Brennerdüse 2 restlos verbrannt ist.

   Wenn sich danach die Kontakte der Sicherung 5 öffnen, wird auch der Gebläsemotor abgeschaltet und damit die Anlage endgültig ausser Betrieb gesetzt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ölfeuerungsanlage, dadurch gekennzeichnet, dass ein über ein Raumthermometer (6) an die durch einen Handsehalter (8) an-und abschaltbaren Leitungen angeschlossenes Relais (7) für die Be- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2
AT159388D 1938-05-14 1938-05-14 Ölfeuerungsanlage. AT159388B (de)

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