AT159082B - Verfahren zum Verhindern der Blutgerinnung. - Google Patents
Verfahren zum Verhindern der Blutgerinnung.Info
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Verhindern der Blutgerinnung. Um Blut oder Plasma in nngerinnbarer Form herzustellen, bediente man sich bisher meist der Magnesiumionen oder auch der Oxalationen. Von beiden waren jedoch erhebliche Konzentrationen notwendig, um die Gerinnung zu vermeiden, wobei noch hinzukommt, dass beide eine erhebliche Toxizität zeigen. Die Mindest-Ionenkonzentration, die nötig ist, um mit Magnesiumionen das Blut ungerinnbar zu machen, beträgt, auf 4 cm Plasma oder Blut berechnet, 2 Zehntel Millimole, bei Verwendung von Oxalat 0. 65 Zehntel Millimole. Eine genaue Beobachtung des Gerinnungsvorganges hat gezeigt, dass dieser stets zunächst am Rande des Gefässes, in welchem das Blut aufbewahrt wird, bzw. an den Rändern eines in das Blut EMI1.1 dass das Eintreten der Gerinnung am Rande des Gefässes und damit überhaupt das Gerinnen der Gesamtmenge des darin enthaltenen frischen Blutes verhindert werden kann, wenn die mit dem Blut in Berührung stehenden Gefässränder, Gegenstände, usw. aus den Metallen der seltenen Erden oder ihren schwer löslichen Verbindungen bestehen. Es mag dahingestellt bleiben, ob diese Wirkung darauf beruht, dass vielleicht äusserst geringe Mengen der seltenen Erden sieh im Blut lösen, oder ob es sich um eine reine Oberflächenwirkung handelt. Jedenfalls ist die beobachtete Tatsache praktisch von sehr erheblicher Bedeutung. Bei der Bluttransfusion besteht z. B. immer die Gefahr einer beginnenden Gerinnung des zu transfundierenden Blutes. Dies führt zu Thrombosen oder Embolien mit meist tödliche Ausgang für den Patienten. Macht man das Blut jedoch durch bekannte Zusätze ungerinnbar, so besteht, abgesehen von der Giftigkeit derselben, die Gefahr der Verblutung des Patienten, die gerade bei den in Rede stehenden Fällen besonders gross ist, weil Bluttransfusionen meistens bei schweren Verletzungen, grossen Operationen, od. dgl. vorgenommen werden, also in Fällen, in denen der Patient grosse Wunden aufweist. Gerade in solchen Fällen stellt es einen besonderen Vorteil dar, dass das Blut bei dem Verfahren gemäss der Erfindung in seiner Zusammensetzung nicht wesentlich verändert, insbesondere in seiner Gerinnungsfähigkeit an sieh praktisch nicht gehindert ist. Erfindungsgemäss verwendet man also bei derartigen Bluttransfusionen solche Gefässe oder Leitungen für das zu transfundierende Blut, welche aus Metallen oder schwerlöslichen Verbindungen der seltenen Erden bestehen, oder mit diesen überzogen sind. EMI1.2 man das Blut nach der Entnahme unmittelbar in ganz oder überzugsweise aus seltenen Erden hergestellte Zentrifugierbeeher einlaufen lässt und das Blut in diesen zentrifugiert. In derartigen, beispielsweise aus Neodymoxyd oder Oxyden anderer seltener Erden bestehenden Gefässen bleibt EMI1.3 PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Verhindern der Blutgerinnung, dadurch gekennzeichnet, dass man Blut zweckmässig unmittelbar nach seiner Entnahme aus der Ader mit seltenen Erdmetallen oder schwerlöslichen Verbindungen derselben in Berührung bringt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Gefässe, Leitungen u. dgl., mit denen das Blut in Berührung kommt, solche verwendet, die aus seltenen Erdmetallen oder schwerlöslichen Verbindungen derselben hergestellt bzw. hiemit überzogen sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE159082X | 1935-12-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT159082B true AT159082B (de) | 1940-07-10 |
Family
ID=5680093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT159082D AT159082B (de) | 1935-12-21 | 1936-12-18 | Verfahren zum Verhindern der Blutgerinnung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT159082B (de) |
-
1936
- 1936-12-18 AT AT159082D patent/AT159082B/de active
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