AT159067B - Verfahren zum Herstellen von Gemischen für magnetisierbares Material nach Art der Massekerne. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Gemischen für magnetisierbares Material nach Art der Massekerne.

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AT159067B
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  Verfahren zum Herstellen von Gemischen fiir magnetisierbares Material nach Art der Massekerne. 



   In der Technik entsteht häufig die Notwendigkeit. innige Gemische von Stoffen verschiedener Beschaffenheit herzustellen. Insbesondere werden solche innigen   Gemisehe   bei der Herstellung von Isolationen benötigt, sei es z. B. um für den Überzug von   Dynamo- oder Transformatorenbleehen   ein Gemisch von Isolationsteilen herzustellen oder sei es,   um   magnetisierbare Teilchen durch einen Isolierstoff voneinander zu trennen. 



   Bei der Herstellung von magnetisierbarem Material nach Art der Massekerne wird in der Weise vorgegangen, dass pulverisierte magnetisierbare Teilchen mit dem Isolierstoff, der sich ebenfalls in Pulverform befindet oder als Lösung dem magnetisierbaren Material zugegeben wird, innig vermischt wird. Die Mischung wird durch einen mechanischen Rührprozess erzielt und muss verhältnismässig lange Zeit erfolgen, damit eine   möglichst     gleichmässige   Verteilung des magnetisierbaren Materials im Isolierstoff gewährleistet ist. 



   Es hat sich gezeigt, dass trotz der theoretischen Erwägung, dass alle Teilchen hinreichend isoliert sein müssten beim Zusatz einer bestimmten Menge Isolierstoff, die Wirbelstromverluste immerhin noch verhältnismässig hoch sind. Es wird dies darauf zurückgeführt, dass im Gemisch Zusammenballungen mehrerer magnetisierbarer Teilchen vorhanden sein müssen, die selbst durch einen lang andauernden Rührprozess nicht zu beseitigen sind. Es wäre naturgemäss denkbar, zur Vermeidung dieses Nachteils den Isolierstoffgehalt heraufzusetzen, wodurch jedoch die Permeabilität des Materials unvorteilhaft herabgesetzt wird. 



   Die Erfindung gibt einen vorteilhaften Weg an, um eine innige Vermengung des isolierenden Bindematerials und der magnetisierbaren Teilchen bei Material für Massekerne von   Hoehfrequenz-   induktionsspulen zu erzielen und besteht darin, dass die magnetisierbaren Teilchen mit dem isolierenden Bindemittel durch die Einwirkung von Ultraschallwellen innig vermischt werden, worauf aus dem Gemisch Kerne geformt und gepresst werden können. Das Isoliermaterial kann sich hiebei in pulverförmigem, flüssigem oder plastischem Zustand befinden. Es hat sich ferner gezeigt, dass selbst Isoliermaterial, das bisher als schwer   löslich   galt und zu Zusammenballungen neigte, ohne weiteres nach dem neuen Verfahren verarbeitbar ist. 



   Die durch die Ultraschallwellen verursachten stark   rhytmisehen   Kräfte greifen an den einzelnen Teilchen des Gemisches an und verursachen fortgesetzt Lageänderungen. Der fortgesetzte Richtungswechsel der Teilchenbewegung bewirkt, dass etwa vorhandene Zusammenballungen mehrerer Teilchen in ihrem Gefüge gelockert und schliesslich vollständig zerstört werden, wodurch die innige Verengung des magnetisierbaren Materials mit dem Isolierstoff bedingt ist. Selbst wenn nach dem Vermischen bei Verwendung flüssiger Isolierstoffe das Lösungsmittel abgedampft wird, kann durch das erfindungsgemässe Verfahren das Zusammenbacken der Teilchen vermieden werden. so dass im Endzustand ein pulverartiges Gemisch entsteht, das zu Kernen verarbeitet werden kann.

   Nach diesem Verfahren können die magnetisierbaren Teilchen zunächst auch erst lediglich mit einem isolierenden Überzug versehen werden, worauf noch ein besonderes isolierendes Bindemittel hinzugegeben wird, das einen festen Zusammenhalt der vorisolierten magnetisierbaren Teilchen bewirkt. Die innige Vermischung der vorisolierten Teilchen mit dem Bindemittel kann ebenfalls mitttels Ultraschallwellen bewirkt werden. 



    Es hat sich gezeigt, dass die Verengung der für die Herstellung der Massekerne benutzten Bestandteile nach dem erfindungsgemässen Verfahren wesentlich kürzere Zeit beansprucht als bei Be-   

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 nutzung eines mechanischen Rührwerks, das mitunter mehrere Stunden in Tätigkeit bleiben muss, um eine gleich gute Vermengung der Bestandteile zu erzielen.   Ausserdem   kann dem Gemisch sogar eine grössere Menge magnetisierbaren Stoffes zugegeben werden, da es sieh gezeigt hat, dass mittels der Ultraschallwellen eine äusserst feine Verteilung der magnetisierbaren Teilchen im Isolierstoff erfolgt, der dadurch viel günstiger als bisher ausnutzbar ist.

   Es können also durch das   erfindungsgemässe Verfahren   magnetisierbare Kerne mit hoher Permeabilität gewonnen werden, ohne dass die Wirbelstromverluste dabei ungünstige Werte annehmen. 



   Für die   Durchführung   des erfindungsgemässen Verfahrens wird zur Erzeugung der   Ultra schaH-   wellen am besten ein Piezo-Oszillator verwendet, dessen Schwingkristall in Paraffinöl angeordnet ist, das die Schwingungen auf das   Mischgefäss,   in dem das magnetisierbare Material und der Isolierstoff untergebracht sind, überträgt. Die für die Anregung des   Seliwingkristalls benötigte Sendeleistting   beträgt, etwa einige hundert Watt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Gemischen für magnetisierbares Material nach Art der Massekerne, z. B. für Kerne von Hochfrequenzinduktonsspulen, dadurch gekennzeichnet, dass magnetisierbare Teilchen mit isolierenden Bindemitteln durch Einwirkung von Ultraschallwellen innig vermischt und darauf aus dem Gemisch Kerne geformt werden.
AT159067D 1936-07-09 1937-07-06 Verfahren zum Herstellen von Gemischen für magnetisierbares Material nach Art der Massekerne. AT159067B (de)

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