AT159061B - Elektrische Zündeinrichtung. - Google Patents

Elektrische Zündeinrichtung.

Info

Publication number
AT159061B
AT159061B AT159061DA AT159061B AT 159061 B AT159061 B AT 159061B AT 159061D A AT159061D A AT 159061DA AT 159061 B AT159061 B AT 159061B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ignition
contact
lamellae
ignition device
interrupter
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Dr Baller
Karl Ing Sagl
Original Assignee
Anton Dr Baller
Karl Ing Sagl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anton Dr Baller, Karl Ing Sagl filed Critical Anton Dr Baller
Application granted granted Critical
Publication of AT159061B publication Critical patent/AT159061B/de

Links

Landscapes

  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft einen Zündregler für   Batterie-und Magnetzündungen,   bei dem Zündein- und -verstellung durch Verschiebung eines Unterbreeherkontaktes gegen ein rotierendes Lamellen- system bewirkt werden. 



   Die Erfindung bezweckt, Aufbau und Betätigung der Zündregelung zu vereinfachen, die Grenzen der Zündverstellung zu erweitern, bei Magnetinduktoren die Zündung stets im Spannungsmaximum herbeizuführen und für   Batterie-und Magnetzündungen   eine gleich einfache, selbsttätige Zündverstellungseinrichtung zu schaffen. 



   Fig. 1 zeigt die Erfindung in einer Stirnansicht, zunächst für eine   Batteriezündung. U   ist eine rotierende, für vier Funken mit vier radialen Lamellen   L1-L4   aus Isoliermaterial (Unterbrecherlamellen) ausgerüstete   Metallscheibe     (Unterbrecherscheibe),     Pl   eine ihr gegenüber ortsfest gelagerte Platte, in der parallel zur Achse   x   eine Kulisse Ku eingeschnitten ist. In dieser ist verschiebbar und festklemmbar bzw. gleitbar ein Kontakt K angeordnet und unterbricht beim jedesmaligen Vorbeirotieren einer der Lamellen   L, =L,   den über ihn und die Scheibe U geführten Batteriestrom ; in Fig. 1 ist dies für den, einer Zündeinstellung von   450 gegenüber   der Achse y entsprechenden Punkt 1 ver- anschaulich. 



   Durch die Verschiebung des Kontaktes K nach rechts (Punkt 2) oder nach links (Punkt 3) wird die Unterbrechung in einen dem Mittelpunkte 0 der Scheibe U näheren   (2')   oder entfernteren   (3')   Punkt der Lamelle verlegt und tritt demgemäss um den Winkel   a   bzw. b früher oder später ein. 



   Die   Zündzeitpunktverstellung   wird somit im Sinne der Erfindung, abweichend von den üblichen Zündapparaten, nicht durch Verdrehung der Unterbreeherstelle (von 1 nach,   l'bzw. 1")   bewirkt, sondern durch Verschiebung des Kontaktes K in der Kulisse   Ku,   beispielsweise um die den Winkeln a bzw. b entsprechende Strecke 1-2 bzw. 1-3. 



   Zündein- und -verstellungen werden dadurch einfacher und können auch innerhalb bedeutend erweiterter Grenzen-im Beispiele etwa zwischen   10-65  Vorzündung-vorgenommen   werden ; verlängert man die Kulisse   K1   über die Gerade y hinaus, so kann man auch Nachzündung einstellen. Bei Verlängerung der Kulisse   Ku   über die Lamellen hinaus kann bei entsprechender Stellung der Kontakt K aus der Bahn der Lamellen gebracht und damit die Zündung abgestellt werden. Durch diese Massnahme erspart man einen eigenen   Kurzschlussschalter.   



   In Abänderung der vorgenannten Ausführungsform können die Lamellen aus Metall bestehen und in einer Unterbrecherscheibe aus Isoliermaterial angeordnet sein. Weiter ist es möglich, die Kulisse radial, die Lamellen aber auf einer Sehne liegend anzuordnen. Schliesslich kann auch der Kontakt samt Kulisse gegen ortsfeste Lamellen rotieren. 



   Es ist weiter möglich, die Kulisse senkrecht zur Achse x, durch den Punkt 1 verlaufend, in die Platte   Pl einzuschneiden.   Die Zündverstellung erfolgt dann unter, gegenüber der früher beschriebenen Ausführungsform komplementären Winkeln. Die Lamellen und auch die Kulisse können sowohl beliebige Kurvenformen annehmen als auch in beliebige Lagen gegeneinander gebracht werden, um verschiedene Empfindlichkeiten des Mechanismus für die Zündzeitpunktverstellung zu erreichen. 



   Durch Ausbildung zweier bezüglich des Punktes 0 zentrisch symmetrischer Kulissen kann die erfindungsgemässe Einrichtung auch für Zweifunkenzündungen verwendet werden. 



   Die Zweifunkenzündung kann aber auch derart erfolgen, dass bei Anordnung nur einer Kulisse und eines Kontaktes je zwei knapp nebeneinanderliegende Lamellen vorgesehen sind, wobei je eine der zugehörigen Zündleitungen zu je einer im selben Zylinder befindlichen Zündkerzen führt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Für die Wahl des Abstandes der Kulisse von der Achse x bzw. y ist die voraussichtlich häufigst benötigte   Zündeinstellung   bestimmend. 



   Die beschriebene Einrichtung ist auch auf Magnetinduktorzündungen übertragbar. Würde man sie jedoch ohne Durchführung von Änderungen übertragen, so würden bei Zündzeitpunktverstellung Spannungsverluste auftreten, wie sie bei den bekannten   Magnetinduktorzündungen   vorKommen. 



   Zur Behebung dieses Übelstandes werden erfindungsgemäss die Lamellen   L1   und   La (4,   und   L4 entfallen)   aus ihrer in Fig. 1 ersichtlichen radialen Lage 2'-1-3'um den Punkt 1 so lange geschwenkt, bis sie sich mit der Kulisse   Ku   (Richtung 2-1-3) vollkommen decken (Fig. 2). 



   Da die   Unterbrecherscheibe U   mit den auf ihr befindlichen Lamellen fest mit der Magnetinduktorwelle   Iw   und daher auch fest mit dem Anker des Induktors verbunden ist, wird zufolge der erwähnten Deckung von Kulisse und Lamelle die Unterbrechung immer in derselben relativen Lage des Induktorankers gegenüber seinen Magnetpolen erfolgen, welche Stellung der Kontakt K in der Kulisse Ku nun auch immer einnehmen mag. Durch diese Verschwenkung wird es somit möglich, Zündzeitpunktverstellung derart zu bewirken, dass in jeder Einstellung des Kontaktes K die Unterbrechung beim Höchstwerte der Spannung eintritt. 



   Fig. 3 und 4 zeigen die bauliche Ausführung des in Fig. 2 schematisch dargestellten Zündreglers im Längsschnitte und in einer Stirnansicht. Die in die metallene Unterbreeherscheibe U eingebetteten beiden Unterbrecherlamellen L1 und La verlaufen parallel zur Achse x und werden während deren Drehung von dem Kontakte K abwechselnd getroffen. Der Kontakt K ist in der Kulisse   Ku   isoliert angeordnet und an beliebigen Punkten derselben festklemmbar. 



   Der durch die Bürste   B1   von der Ankerwelle Iw abgenommene Strom wird durch ein Kabel Ka dem verschiebbaren Kontakte K zugeführt. Über eine mit ihm verbundene Bürste   B2   wird der Strom   zur Unterbrecherscheibe U   geleitet und jeweils durch eine der vorbeirotierenden Lamellen   L1 oder L3   unterbrochen. 



   Zwecks Raumersparnis können die Unterbrecherlamellen auch auf der Verteilerscheibe untergebracht bzw. die Kulisse und der Kontakt dieser gegenüber angeordnet werden. Daraus ergeben sich sehr einfache Stromführungen, z. B. dadurch, dass dann der Niederspannungsstrom erst mittels eines im Magnetdom liegenden Transformators auf Hochspannung gebracht wird, wobei auch noch der Kondensator in dem von allen verlegten Leitungen freien Magnetdom Platz findet. 



   Die in den Fig. 2, 3,4 dargestellte abgeänderte Ausführungsform ist ohne weiteres auch für Batteriezündungen verwendbar. 



   Fig. 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform, bei der die Zündverstellung selbsttätig, in Abhängigkeit von der Motordrehzahl, erfolgt. 



   Bei dieser Ausführungsform wird der Kontakt K gleitbar in einer in die Unterbrecherscheibe U eingeschnittenen Kulisse Ku geführt. Die   Zug- bzw. Druckfedern 11 und 12   arbeiten hiebei der bei Drehung auf den Kontakt wirkenden Fliehkraft entgegen. Durch geeignete Bemessung der Federn kann die für jede Drehzahl günstigste Zündeinstellung erreicht werden. Die Lamellen, bei der Ausführungsform nach Fig. 5 aus Metall bestehend, sind in diesem Falle in der ortsfesten Abschlussplatte   Pl   eingebettet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Zündeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die   Zündein-und-verstellung   durch Verschiebung eines verschiebbar und festklemmbar bzw. gleitbar ausgebildeten Kontaktes (K) gegenüber einem auf der   Unterbrecher-oder Verteilerscheibe befindlichen   Lamellensystem (L) bewirkt wird, derart, dass im Augenblicke der    Stromunterbreehung bzw. Stromsehliessung   die Lamellen (L) gegenüber der   Verschiebungs- b. zw. Gleitrichtung (Ku)   des Kontaktes   (K)   einen Winkel (e) bilden, der durch Verschiebung des Kontaktes (K) geändert werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Abgeänderte Ausführungsform der elektrischen Zündeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (L) und die Gleitbahn (Ku) des Kontaktes (K) so verlaufen, dass sie im Augenblicke der Stromunterbrechung bzw. Stromschliessung zur Deckung kommen.
    3. Elektrische Zündeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2 mit selbsttätiger Zündregelung, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einem Fliehgewichte versehene Kontakt (K) im rotierenden Teil der Zündeinrichtung gleitbar angeordnet ist und ihm gegenüberliegende ortsfeste Lamellen bestreicht.
AT159061D 1937-10-01 1937-10-01 Elektrische Zündeinrichtung. AT159061B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT159061T 1937-10-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT159061B true AT159061B (de) 1940-07-10

Family

ID=3650170

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT159061D AT159061B (de) 1937-10-01 1937-10-01 Elektrische Zündeinrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT159061B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2708596C2 (de) Metallgekapselte Hochspannungsanlage
DE2551412C2 (de)
DE1639118B2 (de) Zündsystem fur Verbrennungsmotoren
DE1059534B (de) Aus einem Hauptschalter und einem Nebenschalter bestehende elektrische Schalteinrichtung
AT159061B (de) Elektrische Zündeinrichtung.
DE1173579B (de) Anlassschalter fuer Einphaseninduktionsmotoren
DE2624595C3 (de) Kontaktanordnung für Druckgasschalter
DE643404C (de) Einrichtung zum Unterbrechen von Hochleistungswechselstromkreisen
DE635854C (de) Elektromagnetischer Selbstschalter in Stoepselform
DE2216447A1 (de) Verfahren zur Abschaltung eines Hochleistungsstroms sowie Schalter zur Durchführung des Verfahrens
AT148644B (de) Regelbarer elektrischer Widerstand.
DE639443C (de) Regeltransformator
EP1508147B1 (de) Stromabnehmer insbesondere für stelltransformator
DE950477C (de) Elektrischer Drehschalter
AT20501B (de) Magnetelektrischer Zündapparat für Explosionsmaschinen.
AT271643B (de) Transformator-Lastumschalter
DE854821C (de) Funkenstreckenanordnung fuer einen Blitzableiter
DE2900753C2 (de)
DE2304744C3 (de) Von Hand getätigbarer, bistabiler elektrischer Magnetschalter
DE2618201C2 (de) Schalter
AT19557B (de) Regelungseinrichtung für Wechselstromanlagen.
AT230238B (de) Weiche für elektrische Spielzeugbahnen
AT200205B (de) Steckdose mit Schutztransformator
AT284242B (de) Primärrelais für elektrische Schaltanlagen
DE349677C (de) Schaltung der Erregerwicklung bei mit periodisch unterbrochenem Strom arbeitenden Motoren, die zum Antrieb von Spielzeugen o. dgl. dienen