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Filmführungseinrichtung für Bildtonfilme.
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einer Achse frei drehbar angeordnet ist. Auf der einen Seite wird die Walze durch einen feststehenden Bund 10 begrenzt, dessen Durchmesser grösser ist als der Durchmesser der Walze. Auf der andern Seite befindet sich eine Scheibe 11, die durch eine Schraube 12 mit der Achse der Rolle fest verbunden ist und deren Durchmesser ebenfalls etwas grösser ist als der Durchmesser der Walze. Zwischen den Teilen 10 und 11 befindet sich der Film 1. Die Tonrolle 4 besitzt keine seitlichen Führungsteile. Sie ist als glatte zylindrische Walze ausgebildet. Sie kann eine Aussparung aufweisen, in der gegebenenfalls
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führung und zum Filmtransport erforderlichen Elemente.
Es kann dies auch beispielsweise die Wand einer Kamera oder eines Bildprojektors sein. Der Bund 10 kann auch durch eine besondere Scheibe ersetzt werden. Wesentlich ist, dass die Elemente 10 und 11 mit dem Film nicht rotieren.
Eine andere Ausführungsform zeigen die Fig. 3 und 4. Die Führungseinrichtung besteht ebenfalls aus einem frei drehbar gelagerten Mittelstück 14. An der Stirnseite befindet sich eine mit der Achse mittels einer Schraube 15 fest verbundene Scheibe 16. Die zylindrische Walze 14 wird durch eine Blattfeder 17 gegen die Scheibe 16 gedrückt. Der Film 1 wird zwischen den beiden Teilen 17 und 16 seitlich geführt. Die Blattfeder 17 ist durch eine Schraube 18 mit einem Zwischenstück 19 und dieses Zwischenstück 19 durch Schrauben 20 mit einer Montageplatte 21 verbunden, die auch die Achse für die Führungseinrichtung trägt. Eine zweckmässige Form der Feder zeigt Fig. 4. Die Blattfeder 17 hat bei 22 eine U-förmige Aussparung, durch die die Führungsachse hindurch geführt werden kann.
Ausserdem sind Schlitze 23 zur Verbesserung der Federwirkung vorgesehen.
Eine andere Ausführungsform der Blattfeder zeigen die Fig. 5 und 6. Die Blattfeder 24 ist auf Schrauben 25 an einem Haltestück 26 befestigt, das beispielsweise mit der nicht dargestellten
Gehäusewand identisch ist oder mit dieser verbunden werden kann. Etwa in der Mitte der Blattfeder ist ein Anschlag 27 vorgesehen, der in der Gehäusewand gehaltert sein kann. Dieser Anschlag liegt vorzugsweise etwas oberhalb der Mitte der Blattfeder in der Längsrichtung gesehen. Zur Versteifung der Feder ist ein Stück 28 aus weniger nachgiebigem Material am oberen Teile der Feder angebracht.
Die hauptsächlichste Federwirkung liegt also zwischen dem Anschlag 27 und der Halterung 25. Die Feder selbst hat Aussparungen 29 für die Durchführung der Achse und des Anschlages 27. Entsprechend Aussparungen befinden sich auch an der Versteifung 28. Die Anordnung nach den Fig. 5 und 6 ist auch geeignet, an der Vorderseite der Führungseinrichtung zu wirken, z. B. an Stelle des Teiles 11 in Fig. 2.
Die Erfindung ist nicht nur bei sogenannten Zusatzgeräten anwendbar, sondern auch als einheitliches Ganzes bei Bildtongeräten sowie bei Tongeräten für sich.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Filmführungseinrichtung für Bildtonfilme mit glatter Tonrolle, bei der in der Filmlaufrichtung vor und gegebenenfalls auch hinter der Tonsteuerstelle eine Führungsrolle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrolle einen vom Filme mitgenommenen umlaufenden Teil (9 bzw. 14) und an beiden Stirnseiten feststehende Führungsteile (10, 11 bzw. 16, 17), zwischen denen der Film ohne Spiel anliegt, aufweist.
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der Achse der Führungsrolle unter Federdruck steht.