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Auswechselbarer Brenner.
Es ist bekannt, dass bei Brennern zur Zerstäubung von flüssigen sowie staubförmigen Brennstoffen, gleichgültig, ob mit Dampf oder Druckluft, Verunreinigungen des Brenners, insbesondere durch Verlegungen der Zuflusswege und der Austrittsquersehnitte, eintreten, was ein rasches Abnehmen des ganzen Brenners zum Zwecke der Reinigung oder Auswechslung erforderlich macht.
Ebenso ist es bekannt, dass es nachteilig ist, wenn die Brennstoffwege Drosselungen oder Verengungen bis zur Düse aufweisen, da diese leicht ein Abreissen der Brennstoffsäule bedingen.
Um diese Nachteile zu beseitigen, wurde es bereits vorgeschlagen, die Absperrorgane an dem Brenner selbst vorzusehen. Die bekannten Anordnungen dieser Art betreffen jedoch nur zerlegbare Brenner, nicht aber solche, die als Ganzes leicht und rasch abnehmbar sind. Diese Brenner ermöglichen demnach nicht eine ohne wesentliche Störung des Betriebes vorzunehmende Abnahme des Brenners.
Um dies zu erreichen, ist gemäss der Erfindung die Anordnung derart getroffen, dass der die Brennerdüse aufweisende Innenkonus an dem an die Betriebsmittelzuleitung angeschlossenen Aussenkonus abnehmbar befestigt ist, wobei die Lösung der Verbindung dieser beiden Brennerteile unter gleichzeitiger Absperrung der Betriebsmittelzufuhr erfolgt.
Hiebei kann ein dem Brenner vorgeschaltetes Regelorgan, z. B. ein Schieber oder eine Klappe für den. Zutritt der Zusatzluft vorgesehen sein, welches Regelorgan mit dem abnehmbaren, durch seine Verstellung die Betriebsmittelzufuhr regelnden Innenkonus des Brenners verbunden ist, so dass die Zusatzluft zwangläufig mit der Betriebsmittelzufuhr geregelt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungs-
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zeigt in Draufsicht eine weitere Ausführungsform, die Fig. 4 eine Einzelheit.
Der die Düse aufweisende, mit dem Zuführungskanal 20 für den Brennstoff und dem Zuführungskanal 21 für das Zerstäubungsmittel verbundene Breniierkörper 28 ist als Konus ausgebildet. In diesem ist ein Hohlkonus 24 verdrehbar, der mittels einer kappenartigen Schraube 31 an dem Aussenkonus 28 festgezogen ist, so dass der Hohlkonus 24 leicht um 600 verdreht werden kann. In dem Hohlkonus 24, der je einen Schlitz für den Brennstoff 20 und das Zerstäubungsmittel 21 hat, ist ein Innenkonus 27 eingepasst, der mittels der Schraube 31 im Holùkonus 24 festgezogen werden kann. Der Innenkonus 27 hat je einen Führungskanal für das Zerstäubungsmittel und für den Brennstoff, die direkt in der Brenner- düse 22 endigen.
Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen die Brennerdüse im offenen und betriebsfertigen Zustand.
Durch die Kanäle 20, 21 kann z. B. Dampf und 01 unmittelbar in die Brennerdüse 22 gelangen und dort zum Zwecke der Verbrennung austreten. Der Betriebszustand ist durch die festgezogene Schraube 23 gewährleistet.
Der Hohlkonus 24 ist mit einer Längsnut 25 versehen, in die der Mitnehmerstift 26 des Innenkonus 27 eingepasst ist. An dem Aussenkonus 28 ist ein Stift 29 befestigt, der in einem Kreissegmentschlitz 30 des Hohlkonus 24 eingepasst ist. Soferne man den Innenkonus 27 von dem Aussenkonus 28 loszulösen wünscht, wird die Schraube 31 in der Pfeilrichtung gemäss der Fig. 1 verdreht, so dass diese den Hohlkonus 24 so lange mitnimmt, bis der Kreisschlitz :) 0 an den Stift 29 anschlägt, wodurch die Schlitze im Hohlkonus 24 um 600 verdreht werden und die Ölleitung 20 und die Dampfleitung 21 absperren.
Durch Verdrehen der Schraube 31 wird der Innenkonus 27 vom Hohlkonus 24 gänzlich los-
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Bei Einsetzen. des Jnnenkonus. 27 wird dieser in den Hohlkonus 24 mit dem Mitnehmerstift 26 passend in den Schlitz Z5 eingeführt und durch Anziehen der Schraube 31 in dem Hohlkonus festgezogen.
Durch das Festdrehen dieser Schraube wirddurch den Mitnehmerstift 26 der Hohlkonus 24 wieder in die ursprüngliche Lage zurückgedreht, wie in der Fig. l ersichtlich ist.
Da es vorteilhaft ist, wenn beim Absperren der Brennstoffzufuhr diese früher unterbrochen wird als die Zufuhr des Zerst ubungsmittels, sind die Durchtrittsöffnungen 20, 21 im Hohlkonus 24 derart geformt und bemessen, dass die Öffnung 21 für das Zerstäubungsmittel noch offen bleibt, wenn die Öffnung 20 für den Brennstoff bereits geschlossen ist.
Die Verdrehung der-Schraube 31 von der einen, den abgeschlossenen Zuleitungen 20, 21 entsprechenden Endstellung in die andere Endstellung, in welcher die Zuleitungen 20, 21 ganz offen sind, gestattet auch jedwede, gewünschte Zwischenstellung zu geben, in welcher Brennstoff und Zerstäubungsmittel dem jeweiligen Bedarf entsprechend geregelt werden können. Um diese Einstellung des Düsenkörpers trotz'dichthaltenden Sitzes leicht und genau zu ermöglichen, ist, wie das in der Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt, die Schraube 31 zu einer mit einem Handgriff 32 ausgestatteten Scheibe 33 ausgebildet, welche. einen Zeiger 34 trägt, der an einer festen Skala spielt, an der die jeweilige Eröffnungsweite der Zuleitungen abgelesen werden kann.
Die Scheibe 33 kann auch, wie die Fig. 3 zeigt, mit Schlitzen 35 versehen und als Drehschieber ausgebildet sein, der-auf einer, gleichfalls mit Schlitzen 36 versehenen festen Platte 37 schleift, welche den Feuerungsraum nach aussen zu abschliesst. Hiedurch ist es möglich, durch Verdrehung der Scheibe 33 gleichzeitig mit der Regelung der Zufuhr für den Brennstoff und das Zerstäubungsmittel die Zusatzluftmenge durch Regelung der Eröffnungsweite der Schlitze 35, 36 dem jeweiligen Bedarf anzupassen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Brenner, insbesondere für Rohöl, bei dem das oder die Absperrorgane der Betriebsmittelzuleitung, z. B. für Rohöl als Brennstoff und für Dampf als Zerstäubungsmittel, an dem Brenner selbst angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der die Brennerdüse (22) aufweisende Innenkonus (27) an dem an die Betriebsmittelzuleitung (20, 21) angeschlossenen Aussenkonus (28) abnehmbar befestigt ist und die Lösung der Verbindung dieser beiden Brennerteile (27, 24) unter zwangläufiger Absperrung der Betriebsmittelzufuhr erfolgt.