AT158816B - Verfahren zum Plattieren von Bändern oder sonstigen Walzprodukten mit Metallen jeder Art. - Google Patents

Verfahren zum Plattieren von Bändern oder sonstigen Walzprodukten mit Metallen jeder Art.

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Othmar Ing Ruthner
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Othmar Ing Ruthner
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  Verfahren zum Plattieren von Bändern oder sonstigen Walzprodukten mit Metallen jeder Art. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Plattieren von Bändern oder sonstigen Walzprodukten mit Metallen jeder Art durch Verschweissung unter Verwendung autogener   Schweissbrenner.   



     Erfindungsgemäss   ist der die Verschweissung des Grundmetalls mit dem Auflagematerial bewirkende
Schweissbrenner vor der Vereinigungsstelle der beiden Metallbänder, Bleche od. dgl. angeordnet und wirkt auf die Berührungsstelle beider Metalle. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann auch zusätzlich zu einer zwischen den als Elektroden ausgebildeten Walzen des Walzwerkes erfolgenden Schweissung angewendet werden. 



   Falls erforderlich, können das Grundmaterial und die Metallauflage vor dem Schweissen erhitzt werden. Die Vorwärmung erfolgt auf elektrischem Wege, beispielsweise durch Widerstandserhitzung, am zweckmässigsten aber durch   Hochfrequenzinduktionsheizung.   Die letztgenannte Erhitzung hat den Vorteil, dass Kontaktstellen vermieden sind. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens bei Bandplattierung verwendeten Einrichtung schematisch dargestellt. Die zu vereinigenden Bänder, das Eisenband 3 und das Metallband 4, werden von den beiden Haspeln 1 und 2 zu den Walzen 5 und 6 des Walzwerkes und, gegeneinander gepresst, durch dieses geführt. Die Schweissung erfolgt mittels des Schweissbrenners   8,   der vor der Vereinigungsstelle der beiden Bänder angeordnet ist und auf die Berührungsstelle beider Bänder wirkt. Die Walzenachsen liegen dabei zweckmässig in waagrechter Ebene.

   Vor der   Schweissung   werden die Bänder durch eine (nicht dargestellte) Schleif-und Putzvorrichtung geführt, gereinigt und entfettet und schliesslich mit einem   Lot-oder Schweissmittel   überzogen, so dass ein Metallbelag zwischen den zu verschweissenden Flächen entsteht. Vor dem Einführen in das Walzwerk können die Bänder ferner auf die dem jeweils verwendeten Metall entsprechende Temperatur erhitzt werden. Zu diesem Zwecke wird das Band über eine Kontaktrolle geführt und von der Walze 6 des Walzwerkes durch Widerstandserhitzung erwärmt. Vorteilhaft kann auch, wie bereits erwähnt, eine   Hochfrequenzinduktionsheizung   vorgesehen sein.

   Um eine Oxydation der Metalloberfläche zu verhindern, wird diese vor der Schweissung entweder durch indifferente Gase vor der Oxydation bewahrt oder es werden etwa sich bildende Oxydschichten durch Behandlung mit Wasserstoff kurz vor der Schweissung reduziert oder es wird mit der Schweissflamme des Brenners reduzierend gearbeitet. Die Walzen 5 und 6 sind ergänzend als Schweisselektroden ausgebildet und führen Wechselstrom ; zwischen ihnen wird die Schweissung vollendet. Die geschweissten Bänder können sodann sogleich weiter gewalzt und auf der Haspel 9 aufgerollt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Plattieren von Bändern oder sonstigen Walzprodukten mit Metallen jeder Art durch Verschweissung unter Verwendung autogener Schweissbrenner, dadurch gekennzeichnet, dass der die Verschweissung von Grundmetall und Auflagemetall bewirkende Schweissbrenner vor der Vereinigungsstelle der beiden Metallbänder, Bleche od. dgl. angeordnet ist und auf die Berührungsstelle beider Metalle wirkt. 

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Claims (1)

  1. S Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Walzwerk eine Vorwärmung der Bänder mittels Wechselstromes durch Widerstands-oder Induktionserhitzung erfolgt. EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT158816D 1937-06-11 1937-06-11 Verfahren zum Plattieren von Bändern oder sonstigen Walzprodukten mit Metallen jeder Art. AT158816B (de)

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