AT158710B - Schaltungsanordnung für Empfangsgeräte der elektrischen Fernmeldetechnik. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Empfangsgeräte der elektrischen Fernmeldetechnik.

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AT158710B
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Heinrich Baumgartner
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Radiowerk Horny Ag
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  Schaltungsanordnung für Empfangsgeräte der elektrischen Fernmeldetechnik. 



   Die Erfindung betrifft eine   Schaltungsanordnung für Empfangsgeräte   der elektrischen Fernmeldetechnik, bei welcher zwei aufeinanderfolgende Überlagerungen (Transponierungen) angewendet werden. Eine derartige Doppelüberlagerung bietet besonders auf den Kurzwellenbereiehen wesentliche Vorteile, während sie in den Mittel-und Langwellenbereichen im allgemeinen weniger leistet, dafür aber verschiedene Komplikationen mit sich bringt. 



   Es ist daher schon vorgeschlagen worden, zu einem Rundfunkempfangsgerät für den Normalwellenbereich als besondere Baueinheit einen Kurzwellenadapter hinzuzufügen, der ausschliesslich für den Kurzwellenempfang dient und   eine Überlagerungs-und Mischstufe   enthält, durch welche die empfangene Kurzwelle in eine Welle des Normalwellenbereiehes transponiert wird. Bei Empfang von Normal-oder Langwellen bleibt der bekannte Kurzwellenadapter unbenutzt ; er ist daher grundsätzlich nicht auf diese Wellenlängen umschaltbar. Dadurch ergeben sich verschiedene Übelstände. Es müssen u. a. für den Adapter besondere Abstimmittel vorgesehen sein ; auch liegen die Röhren des Adapters bei der Benutzung des Gerätes im Mittel-und Langwellenbereich brach. 



   Demgegenüber wird bei der erfindungsgemässen Schaltung die erste Überlagerungsstufe mit mehreren Wellenbereichen ausgerüstet und mit dem Gerät baulich vereinigt. Sie ist nicht nur bei Kurzwellenempfang, sondern auch bei Mittel-und Langwellenempfang in Verwendung. Hingegen wird die zweite Überlagerung bei Mittel- und Langwellenbereich weggelassen, wobei jedoch die im Kurzwellenbereich als zweiter Überlagerer dienende Röhre nunmehr als Verstärker geschaltet ist, so dass in jedem   Wellenbereich sämtliche Röhren   ausgenutzt sind. Zur Abstimmung des Gerätes kann in allen Wellenbereichen der übliche   Dreifachkondensator   Anwendung finden, so dass für die Stationswahl ausser dem Wellensehalter nur ein einziger Bedienungsknopf betätigt werden braucht. 



   Eine besonders vorteilhafte Schaltung der erfindungsgemässen Art ist in der Zeichnung dargestellt, in welcher   Pi   den mit der Frequenz Fol betriebenen ersten Überlagerer und tA2 den mit der Frequenz   F02 gespeisten   zweiten Überlagerer bedeutet. Die auf die Zwischenfrequenzen   F2   und   F   abgestimmten Kopplungsglieder Kl und   K2   sind bei Kurzwellenempfang beide in Verwendung, während bei Mittel-und Langwellen der Überlagerer      zur unmittelbaren Transponierung der Fernfrequenz Fi auf die   Zwischenfrequenz Fg   dient und   Ü2   nicht als Überlagerer, sondern als Zwisehenfrequenzverstärker für die Frequenz Fa arbeitet.

   Ob man dabei das zwischen   Ü1   und   ruz liegende   Kopplungsglied Kl mittels eines Umschalters (wie in der Zeichnung dargestellt) durch ein auf die Frequenz Fa abgestimmtes Glied Ka ersetzt oder ob man ein einziges nicht umschaltbares Kopplungsglied wählt, welches die Übertragungseigenschaften von   Kl und Ka vereinigt,   hängt davon ab, ob man mehr Wert auf grosse Trennschärfe oder auf wohlfeile Ausführung legt, ist jedoch für das Wesen der Erfindung ohne Belang. 



   Die Umwandlung des zweiten Überlagerers in einen Zwischenfrequenzverstärker kann z. B. dadurch erfolgen, dass man als Ü2 eine Oktode verwendet, die bei Kurzwellen in der üblichen Mischröhrenschaltung mit dem ersten und zweiten Gitter die   Oszillatorschwingung     F02 erzeugt   und die an das vierte Gitter gelieferten Schwingungen der Frequenz   F2   auf Fa transponiert, während man sie in den   Mittel- und Langwellenbereichen nicht schwingen   lässt, sondern wie eine normale Hochfrequenzpentode verwendet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schaltungsanordnung für ein auf mehreren Wellenbereichen arbeitendes Empfangsgerät der elektrischen Fernmeldetechnik mit zwei aufeinanderfolgenden Überlagerungsstufen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät auf dem Kurzwellenhereich mit beiden Überlagerungsstufen, auf dem Mittelund Langwellenbereich hingegen nur mit der ersten Überlagerungsstufe arbeitet, wobei die im Kurzwellenbereich als zweiter Überlagerer dienende Röhre nunmehr als Verstärker wirkt, so dass in jedem Wellenbereich sämtliche Röhren ausgenutzt sind. EMI2.1
AT158710D 1937-01-08 1937-01-08 Schaltungsanordnung für Empfangsgeräte der elektrischen Fernmeldetechnik. AT158710B (de)

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