AT158628B - Verfahren beim Einziehen und Schließen der Enden dünnwandiger Hohlkörper mit überall gleicher Wandstärke durch Schmieden. - Google Patents

Verfahren beim Einziehen und Schließen der Enden dünnwandiger Hohlkörper mit überall gleicher Wandstärke durch Schmieden.

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AT158628B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Behälter für Gase, Luft, Sauerstoff u. dgl. stellt man der Billigkeit halber meistens aus nahtlosen Rohren derart her, dass man den Boden im Gesenk zuschmiedet. Dies lässt sich ohne weiteres dann   durchführen,   wenn eine genügende Wandstärke ein einwandfreies Stauchen des Materials beim   Sehmieden   ergibt. 



   Behälter aus Rohren mit im Verhältnis grossem Durchmesser und geringer Wandstärke, wie sie häufig verlangt werden, lassen sieh jedoch auf diese Weise nicht ohne weiteres an den Enden einziehen bzw. schliessen, da sich beim Schmieden leicht Falten in den eingezogenen Enden bilden. 



   Zur Vermeidung dieses Übelstandes wurde bisher die Wandstärke der durch Schmieden einzuziehenden Böden oder Hälse von vornherein stärker gehalten als die übrige Wand des Hohlkörpers, 
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   Die zwischen den Enden liegende Wand der Behälter konnte   dann so dünn   wie möglich   gehalten werden. Die Enden der fertigen Behälter sind also in ihrer Wand vielfach erheblich stärker als der übrige Teil der Behälter. 



   Nach der Erfindung gelingt es, an Behältern mit geringer Wandstärke Böden und Hälse her- zustellen, deren Wandstärke der des Behälters entspricht, ohne   t altenbildungen bei   dem Einziehen und 
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 oder zu   schliessenden   Enden nur zur Einleitung des   Einzieh- oder Schliessprozesses benutzt   und sie dann entfernt, wenn der unverstärkte Teil des Behälters so weit eingezogen ist, dass bei dem weiteren Verlauf des   Einzieh-und Sehliessprozesses keine Falten   mehr entstehen können. Die Länge der Ver- 
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 von Behältern mit verstärkten Enden. Da bei vorliegendem Verfahren die Verstärkung nicht im Behälter bleibt, ist es zu teuer, durch Ziehen Rohre mit Verstärkungen herzustellen oder an glatten Rohren   Verstärkungen anzustauchen.

   Nach   der Erfindung werden dazu   zusätzlielhe Materialauflagen   benutzt, z. B. Umbördelungen der Rohrenden oder auf letztere   aufgeschweisste   Ringe oder   Schweiss-   raupen. 



   Es ist zwar bekannt, Rohre durch eine Auflage, sei sie nun durch einen aufgeschobenen Ring oder durch Umbördeln des Rohrendes entstanden, zu verstärken, jedoch nur, um an dem fertigen Erzeugnis eine   Verstärkung   zu erzeugen. Man hat nicht daran gedacht, diesen Gedanken beim Einziehen und Schliessen der Enden dünnwandiger Hohlkörper anzuwenden, vielmehr dabei die oben erwähnten teueren Herstellungsverfahren benutzt. Die für das vorliegende Anwendungsgebiet wesent- 
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 Erzeugnisses überhaupt nicht in Betracht. 



   Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 das herzustellende Werkstück im Schnitt dargestellt, während in Fig. 2 das rohrförmige Ausgangswerkstück ebenfalls im Schnitt wiedergegeben ist. Die Fig.   3--5   zeigen   Ausführungsmöglichkeiten   der einen Verstärkungsart durch Anbringen einer Auflage a, die mit dem Rohrende, z. B. durch Schweissen, fest verbunden ist. Diese Auflage kann aus dem gleichen Material wie der Hohlkörper oder auch aus anderem Material bestehen. 



   Fig. 6 zeigt die zweite Art der Verstärkung durch Umbördeln. Je nach der Art der Anbringung der Verstärkungen und der gewünschten Form des Enderzeugnisses kann man die Verstärkung, sobald die Gefahr der Faltenbildung vorbei ist, entfernen oder aber als verlorenen Kopf ausschmieden, der dann abgestochen wird. Fig. 7 zeigt einen ausgeschmiedeten Hohlkörper mit Verstärkung, die durch 

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 Umbördeln erhalten ist, bei dem die Verstärkung als verlorener Kopf ausgesehmiedet ist. Fig.   8 lässt   diesen Hohlkörper nach dem Abstechen des verlorenen Kopfes erkennen. Es wird dann in   üblicher   Weise der Boden geschlossen. Die Form der Behälter kann beliebig sein. 



   Das Verfahren kann   Durehführung   finden bei nahtlosen oder   geschweissten     Werkstücken.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren beim Einziehen und   Schliessen   der Enden dünnwandiger   Hohlkörper   mit überall gleicher   Wandstärke   durch Schmieden, dadureh gekennzeichnet, dass während des Schmiedens, solange die Gefahr der Faltenbildung besteht, das Ende des zu verformenden Hohlkörperteils durch   zusätzliche   Materialauflagen, z. B. in Form einer Umbördelung oder eines   aufgeschweissten   Ringes, verstärkt bzw. versteift wird und dann die Verstärkung nachträglich, d. h. nach Herstellung des Bodens oder Halses oder nach einer soweit fortgeschrittenen Einziehung, dass beim Vervollständigen des Halses oder Bodens keine Falten mehr entstehen können, wieder entfernt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkung als verlorener Kopf ausgeschmiedet und abgestochen wird. EMI2.1
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