AT158559B - Zweischichtenpflug für Tiefkultur. - Google Patents

Zweischichtenpflug für Tiefkultur.

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AT158559B
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Heinrich Clausing
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Heinrich Clausing
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  Zweischichtenpflug für Tiefkultur. 



   Die Erfindung betrifft einen Zweischichtenpflug für Tiefkultur mit einem in der Höhe verstellbaren und durch ein schmales Halsstück von dem Schar getrennten Streichblech und hat zur Aufgabe, die Verstellbarkeit des Streichbleches an dem Schar zu vereinfachen, wobei der Schüttwinkel des Streichbleches von seiner Höhenlage praktisch unabhängig ist und infolgedessen bei den verschiedenen Höhenlagen gleichbleibt. Erfindungsgemäss ist zu diesem Zweck die Griessäule, an die das Streichblech in winkligem Übergang angesetzt ist, mit einer   angesehärften   Vorderkante versehen. Dadurch ist es möglich, das Streichblech in der Höhe zu verstellen, ohne den Schüttwinkel zu ändern.

   Eine besonders   zweckmässige   Ausführungsform besteht darin, dass das Streichblech an einem Befestigungswinkel sitzt, der an der Griessäule in der Höhe verstellbar ist. 



   Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dass Untergrundschar und Halsstück ein einziges, vorzugsweise auswechselbares Teil bilden und das   Halsstück   die nach vom gezogene Unterkante des Streichbleches spitzwinklig hintergreift. Durch diese Massnahme wird eine besonders wirksame Trennung zwischen Unterkrume und Oberkrume erzielt. Die Krümelung der Oberkrume wird erfindungsgemäss noch dadurch verbessert, dass die Schneide das Streichblech seitlich überragt und eine Bruchkante bildet. 



   Das Ablenken des Bodens wird gemäss der weiteren Erfindung noch dadurch verbessert, dass der sich an das Untergrundschar   anschliessende Träger   für das Streichblech von der in der Pflugrichtung hochgehenden Schneide ab keilförmig nach der Furchenseite hin verläuft, so dass das Streichblech im spitzen Winkel zur Fahrtrichtung des Pfluges liegt. Dadurch wird die abgeschnittene Bodenschicht kräftig nach der Seite gedrückt und hiebei so stark zerkrümelt vor das Streichblech gebracht, dass der hiedurch umgelegte Boden eine durchaus gleichmässig feine Struktur hat. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der einen Ausführungsform und Fig. 2 eine Draufsicht der andern Ausführungsform. 



   Gemäss Fig. 1 ist die an dem   Grindel angeordnete   Griessäule 2 als Träger für das Streichblech 3 ausgebildet. Zwischen der Griessäule bzw. dem Träger 2 und dem Streichblech 3 ist ein Befestigungswinkel 4 vorgesehen, der unverrückbar am Träger befestigt ist. Das Streichblech 3 dagegen kann mit Hilfe von in Schlitzen des Befestigungswinkels geführten Schrauben   5   in der Höhe parallel verstellt werden. Der Träger 2 für das Streichblech 3 besitzt eine gegenüber dem Streichblech vorstehende Vorderkante 6, die als Schneide ausgebildet ist. Am Fusse der Griessäule ist ein Untergrundschar 7 angebracht, das mit dem Halsstück 8 ein einziges Stück bildet. Das Halsstück hintergreift die nach vorn vorgezogene Unterkante 9 des Streichbleches spitzwinklig.

   Die Unterkante des Streichbleches wird durch einen besonderen auswechselbaren Streifen 10 gebildet, dessen Ende 11 das Streichblech seitlich überragt und hiedurch eine Bruchkante zur Krümelung der Oberkrume bildet. 



   Die Ausgestaltung des Untergrundschars aus einem Stück mit dem   Halsstück   ist besonders bei denjenigen   Zweischichtenpflügen   von Bedeutung, bei denen zur Höhenverstellung das Schar auswechselbar angebracht ist. Hiedurch werden nämlich bessere Befestigungsmöglichkeiten und ein besseres Abgleiten des Bodens erzielt. Bei der dargestellten Ausführung kann aber auf die Auswechselbarkeit des Schars verzichtet werden, da die als Schneide ausgestaltete Vorderkante des Streichblechträgers eine Verstellung des Streichbleches gestattet, ohne dass das Schar in seiner Wirkung beeinträchtigt wird. Eine höhere Stellung des Streichbleches ist in der Zeichnung in strichpunktierten Linien veranschaulicht. 

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   Bei einer abgeänderten Bauart der Ausführungsform nach Fig. 1 kann der Befestigungswinkel für das Streichblech am Träger bzw. an der Griessäule in der Höhe verstellbar eingerichtet sein, so dass eine Verstellung des Winkels gegenüber dem Streichblech nicht erforderlich ist. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 besitzt die Griessäule 2 einen besonderen nach der Furchen-   Seite bin keilförmig   abstehenden plattenförmigen Teil   12,   an welchem das Streichblech 3 mit Hilfe eines Winkels   4   befestigt ist, u. zw. derart, dass entweder das Streichblech gegenüber dem Winkel 4 oder der Winkel gegenüber dem plattenförmigen Teil 12 in der Höhe verstellbar ist. Die Griessäule 2 bzw. der plattenförmige Teil 12 besitzt die schneidenartige Vorderkante 6. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Zweischichtenpflug für Tiefkultur mit einem in der Höhe verstellbaren und durch ein schmales Halsstück von dem Schar getrennten Streichblech, gekennzeichnet durch eine mit angeschärfter Vorderkante versehene Griessäule, an der das Streichblech in winkligem Übergang angesetzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Zweischichtenpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Streichblech an einem Befestigungswinkel (4) sitzt, der an der Griessäule in der Höhe verstellbar ist.
    3. Zweisehichtenpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Untergrundschar (7) und Halsstück (8) ein einziges, vorzugsweise auswechselbares Teil bilden und das Halsstück (8) die nach vorn gezogene Unterkante des Streichbleches spitzwinklig hintergreift.
    4. Zweischichtenpflug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneide (9) des Streichbleches dieses seitlich iiberragt und eine Bruchkante (11) zur Krümelung der Oberkrume bildet.
    5. Zweischichtenpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der sich an das Untergrundsehar (7) anschliessende Träger (4) für das Streichblech (3) von der in der Pflugrichtung hochgehenden Schneide (6) ab nach der Furchenseite hin keilförmig absteht. EMI2.1
AT158559D 1938-05-14 1938-05-14 Zweischichtenpflug für Tiefkultur. AT158559B (de)

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