AT158330B - Verfahren zur Steuerung gittergesteuerter Gas- oder Dampfentladungsgefäße. - Google Patents

Verfahren zur Steuerung gittergesteuerter Gas- oder Dampfentladungsgefäße.

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AT158330B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Steuerung gittergesteuerter   Gas- oder Dampfentladungsgefässe.   



   Für den Betrieb von gittergesteuerten Entladungsgefässen ist eine grosse Anzahl von Verfahren und Schaltungen zur Erzeugung der erforderlichen Steuerspannung angegeben worden. Allen diesen Verfahren ist es gemeinsam, durch Vorschaltung von hohen Widerständen die Ströme zu den Steuergittern möglichst klein zu halten, um eine Rückwirkung dieser Ströme auf die Einrichtung zur Erzeugung der Steuerspannung zu vermeiden. Man hat wohl festgestellt, dass die Steuerfähigkeit an einen gewissen Wert des Gitterstromes gebunden ist, diesen indes meist als   unerwünschten,   aber unvermeidlichen kapazitiven Ladestrom gedeutet und nach Möglichkeit beschränkt. 



   Genaue Untersuchungen haben nun gezeigt, dass es sich bei den Gitterströmen nur zum geringsten Teil um Ladeströme handelt, dagegen in erster Linie um Entladeströme. Die Gitter verhalten sich nämlich in den Entladungsstrecken wie Hilfselektroden, die befähigt sind, beliebig grosse Entladeströme zu führen und dabei natürlich auch Ventilwirkung besitzen. 



   Es ist auch schon bekannt, mittels der Gitterströme in Widerständen, welche den Gittern vorgeschaltet sind, negative Gittervorspannungen zu erzeugen, ähnlich wie bei der bekannten Audionschaltung für Elektronenröhren. 



   Erfindungsgemäss kann man nun die gerichteten Gitterströme mittels besonders einfacher Steuerschaltungen auch zur Steuerung der   Entladungsgefässe   heranziehen. Es werden zu diesem Behufe in den Gitterkreis an geeigneter Stelle eine oder mehrere Impedanzen (Z, Z') eingeschaltet, welche die äusseren bzw. inneren Widerstände   des" Gittergleichrichters" darstellen,   d. h. des Gleichrichters, der durch die Strecke Gitter-Kathode gebildet wird. Durch Veränderung dieser Impedanzen gelingt es, den Zündmoment des Gitters und damit auch den der zugehörigen Anode zu verändern, d. h. den 
Stromdurehgang durch das Entladungsgefäss zu regeln. 



   Fig. 1 zeigt eine besonders einfache Schaltung dieser Art, bei der, wie eine einfache   untersuchung   zeigt, der Zündzeitpunkt durch die Zeitkonstante   CR     der Widerstandskombination   Z bestimmt ist. 



    Die Regelung des Entladungsgefässes kann also durch Veränderung der Grösse von C oder R erfolgen. 



  Eine Anordnung für mehrphasige Gleichrichter zeigt Fig. 2, eine weitere Möglichkeit die Schal-   tung nach Fig. 3. Bei dieser letzteren Anordnung sind die Gitter zu Gruppen   zusammengefasst,   für welche je eine Impedanz Z vorgesehen ist, während jedem Gitter einzeln Zusatzimpedanzen Z'vor- geschaltet sind. 



   Die im Gitterkreis angeordneten Impedanzen (Z, Z') können in besonders vorteilhafter Weise dadurch verändert werden, dass man nur ihren   Ohm'sehen   Anteil variiert.   Sie können ferner   ganz oder teilweise auch aus einer oder mehreren   Elektronenröhren   oder gesteuerten Entladungsstrecken auf- gebaut sein, deren Leitfähigkeit durch   Veränderung   der Gitterspannung beeinflusst wird. 



   Es sei noch darauf hingewiesen, dass die den Gittern   zugeführten   Wechselspannungen keines- wegs sinusförmig sein   müssen,   sondern dass das beschriebene Verfahren   auch   bei Speisung der Gitter mit beliebig anders geformten   Wechselspannungen anwendbar ist.   

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Claims (1)

  1. PXfEl\T-ANSPRtCHE : 1. Verfahren zur Steuerung von ein-oder mehrphasigen gittergesteuerten Gas-oder Dampf- entladungsgefässen, bei denen die Gitter aus einem ein- oder mehrphasigen Wechselspannungssystem gespeist werden und in die Gitterkreise nur vom Gitterstrom durchflossene Impedanzen eingeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass durch Veränderung dieser Impedanzen (Z, Z') der Zündmoment <Desc/Clms Page number 2> der Gitter und damit auch der der zugehörigen Anoden verschoben, d. h. der Stromdurchgang durch das Entladungsgefäss geregelt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Veränderung der erwähnten Impedanzen durch Veränderung ihres Ohm'sehen Anteiles erfolgt. EMI2.1
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