AT157458B - Fahrzeugfederung. - Google Patents

Fahrzeugfederung.

Info

Publication number
AT157458B
AT157458B AT157458DA AT157458B AT 157458 B AT157458 B AT 157458B AT 157458D A AT157458D A AT 157458DA AT 157458 B AT157458 B AT 157458B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
counterweight
vehicle suspension
suspension according
wheel
vehicle
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Heinrich Schieferstein
Original Assignee
Georg Heinrich Schieferstein
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Georg Heinrich Schieferstein filed Critical Georg Heinrich Schieferstein
Application granted granted Critical
Publication of AT157458B publication Critical patent/AT157458B/de

Links

Landscapes

  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Fahrzeugfederuitg.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ist ein doppelarmiger Hebel 4, 5 gelagert, der vorn ein Wagenlaufrad 6 und hinten ein Ausgleichgewicht in Gestalt zweier Reserveräder 7 trägt. Die Reserveräder 7 sind auf einem Rohr 8 befestigt, das an beiden Enden mit Kardanscheiben 9 an den hinteren Hebelarmen 5 befestigt ist. Somit sind die beiden Hebelarme   4, 5 gleichmässig   belastet und das Schwingungszentrum bildet sich, da sie ausserdem gleich lang sind, im   Zapfen : J aus.   



   Die Schwingungsfedenmg für dieses   Schwingungssystem   ist zwischen dem Rahmen 2 und einer an ihm befestigten Gegenplatte untergebracht in Gestalt zweier zum Gelenk. 3 symmetrischer starker Gummipuffer   H,   die den auf sie entfallenden Teil desWagengewiehtes tragen, und zweier   schwächerer   Gummipuffer   12,   die nur die entgegengesetzte Schwingungsrichtung abzufedern haben.   Sämtliche   Gummipuffer sind   halbkugelähnlich   oder kegelstumpfähnlich ausgebildet, so dass sie beim Zusammendrücken sehr stark   an Federhärte   zunehmen und somit ausserordentlich   hohe Enddrücke   ergeben, wenn der Hebel   4,   5 in starke Schwingung versetzt wird.

   Auf diese Weise ergibt sieh eine Schwingung völlig symmetrischer Art mit dem ruhenden Knotenpunkt im Querzapfen. 3. Die Schwingung nimmt dabei auch bei sehr starken Stössen nur verhältnismässig wenig an   Schwingungsgrosse   zu und bleibt immer beherrschbar. 



   Wie ersichtlich, gibt der im Schwingungsknoten liegende Querzapfen. 3 keinerlei Stösse auf den Wagenkörper ab. Die Federn 11, 12 ferner ergeben nur Drehmomente um die Querachse, aber diese bleiben ohne Einfluss auf das wegen der grossen Länge des Wagens sehr grosse Trägheitsmoment um die Querachse. 



   Nach den Fig. 2 und 3 ist der doppelarmige Hebel durch ein flaehgelegtes   J-Profil 14, 1, 5   ersetzt. 



  Das bringt die Federkörper 11, 12 besonders nahe aneinander und infolgedessen werden ihre Seitwärtsbewegungen möglichst klein zugunsten geringer Abnutzung. 



   Nach den Fig. 4 und 5 ist die Anordnung des   Wagenkörpers     1,   2 mit den Querzapfen 8 und den 
 EMI2.1 
   Reserveräder   7. Die ganze Wirkung ist hier grundsätzlich dieselbe wie im ersten Beispiele, nur geben die Reserveräder 7 in dieser Anordnung noch besseren Schutz gegen ein Angefahrenwerden des Fahrzeuges durch andere Fahrzeuge. Oberhalb des Kardanrohres 8 findet hier ein üblicher Koffer 16 in gut geschützter Lage Platz. Beide Räder 6, 7 sind unter einem gemeinsamen Kotflügel 17 geschützt und luftwiderstandverringernd verkleidet. 



   Nach Fig. 6 ist wieder am Wagenkörper 1 für jedes zu federnde Rad ein Querzapfen. 3 befestigt und darauf je ein doppelarmiger Hebel 24, 25 gelagert, der wieder durch eine Federung 10, 11, 12 gefedert ist. Ein Gegengewicht 26 ist hier so abgestimmt, in Verbindung mit der Länge der Hebelarme 24, 25, dass es mit dem Rad 6 und dem Wagenkörper 1 einen Sehwingungsknoten nicht im Quer-   zapfen. 3,   sondern an einem andern Zapfen 27 des   Hebels 24, 25 ergibt.   An diesen Zapfen ist durch einen Lenker 28 ein Sitz 29 (oder eine Gruppe von Sitzen) angeschlossen, der durch einen Lenker. 30 aufund   niederschwingbar   geführt ist. Indem hier der zweite Querzapfen 27 sich als Schwingungsknoten ergibt, bleibt der Sitz 29 in Ruhe, so dass also hier nur der Sitz den voll abgefederten Wagenkörper bedeutet. 



   Nach Fig. 7 dienen zum sehwingungsfähigen Halten des   Sitzes 29 Lenkerfedern : n.   An der Wirkung ändert sich hiedurch nichts gegenüber dem zu Fig. 6 Gesagten. 



   Nach den Fig. 8 und 9 ist die Einrichtung grundsätzlich   ähnlich   der der Fig. 4, jedoch mit zwei Abänderungen. Zunächst ist das als Gegengewicht dienende Reserverad 7 flaehliegend angebracht, derart, dass es unter   dem Umriss   des Karosseriehinterteiles   3. 3   als Kollisionsschutzteil heraussteht. 



  Weiter ist die Federung des Hebels 4, 5 als Drehungsfeder ausgebildet, indem der Hebel eine elliptische   Nabe 34   hat und innerhalb dieser am Fahrzeugrahmen ein fester   elliptiseher   Zapfen   8. 5   sitzt und der Zwischenraum zwischen beiden Teilen durch einen elliptischen Ringkörper aus Gummi oder dessen Ersatzstoffen ausgefüllt ist. Bei dieser Federung wird der ringförmige Federkörper auf Druck und Schub und bei Anvulkanisierung an die   Teile 34, 35   stellenweise auch auf Zug beansprucht und ergibt auf kleinem Raum und mit geringem Gewicht   vorzügliche   Federwirkungen, indem mit zunehmendem Ausschlag des Hebels die Federhärte ausserordentlich rasch zunimmt und dadurch zu sehr hohen Endkräften kommt, mittels derer auch stärkste Stösse einwandfrei aufnehmbar sind. 



   Der Hebelarm 5 mit den   Naben. M und   die   Zapfenkörper,   35 sind doppelt ausgeführt, um den Hebel gegen seitliches Kippen gesichert zu halten, und der Zapfen. 35 ist entsprechend kippsieher am Wagenrahmen gelagert. Ein Sehneckentrieb.   37   dient dazu, den   Zapfenkörper 35   um seine Achse zu drehen und dadurch die Höhenlage des Laufrades 6 bei verschiedenen Belastungen des Fahrzeuges immer richtig einzustellen. 



   Die Lagerung des Fahrzeugrades 6 nebst der   Bremstrommel   ist am Hebelarm 4 starr angebracht, und die Welle des Rades 6 ist durch eine Kardanwelle. 39 an das übliche   Differentialgetriebe.'   angeschlossen. 



   Nach Fig. 10 ist dieselbe Anordnung nur insofern abgewandelt, als an das Differentialgetriebe 38 ansehliessende steife Achsen oder Halbaehsen 40 vorgesehen sind, die an den Hebeln 4 mit Kardan- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 gelenken 1 angreifen. Während die Anordnung nach Fig. 9 eine sogenannte Einzelradfederung ergibt, ergibt die Anordnung nach Fig. 10 eine   Starrachsen- oder Schwingachsenfederung.   



   Nach den Fig. 11 und 12 ist das genannte, zum Höheneinstellen des Fahrzeugrades dienende Schneckengetriebe so ausgebildet, dass die Schnecke 37 an einem am Wagenrahmen befestigten Lagerteil   42   gelagert und durch einen   Aufsteckschlüssel   (der der   Aufsteckschlüssel   des Autohebers sein kann) handhabungsfähig ist. Der   Zapfenkörper. 35   ist mit Lagerzapfen 44 drehbar gelagert und ein auf ihm sitzendes Schneckenrad   45   greift in die Schnecke. 37 ein. Damit die Teile nicht im Spielraum der   Schneekenve. rzahnung   klappern, ist am Lagerteil 42 der Zapfen 44 durch einen mittels Schraube 46 gegen die   Schnecke : 37 hinziehbaren   Bügel 47 gehalten.

   Durch Anziehen der Schraube 46, was mittels des Schlüssels 43 geschehen kann, wird dann der   Zap. fen 44   mit dem Schneckenrad 45 gegen die Schnecke   37   gepresst und dadurch spielfreier Eingriff der Verzahnung erreicht. 



   Die   Schneckentriebe : J7   beider nebeneinanderliegenden Räder eines Fahrzeuges können miteinander beispielsweise durch eine   Ketten-oder Kegelradwellenverbindung   gekuppelt sein, so dass beide Hinterradfederungen gleichzeitig   und gleichmässig   verstellbar sind. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Fahrzeugfederung mit einem am abzufedernden Fahrzeugkörper um eine Querachse schwingenden doppelarmigen Hebel, der an einer Seite das Laufrad und an der andern Seite ein Gegengewicht trägt und durch elastische Mittel am Fahrzeugkörper in einer Mittelstellung gehalten ist, dadurch gekennzeichnet,   dass   die elastischen Mittel   symmetrifich um   die Drehachse angeordnet sind und dass ihre Widerstandskurve progressiv ansteigt, wobei die Massenverteilung auf beiden Hebelarmen im Sinne einer Hebelwaage ausbalanciert und die Trägheitsmomente der Hebelarme möglichst ausgeglichen sind, so dass der natürliche Schwingungsknoten vorzugsweise mit der gemeinsamen Drehachse der beiden Hebelarme   zusammenfällt.   
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. bekannte, auf Druck beanspruchte, kugelabschnittähnliche Körper aus Gummi oder dessen Ersatzstoffen enthält.
    3. Fahrzeugfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federung auf Drehung beanspruchte, in Metall eingebettete ellipsenähnliehe Ringkörper aus Gummi oder dessen Ersatzstoffen enthält.
    4. Fahrzeugfederung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Gegengewicht für ein Laufräderpaar eine kardanartig an die Gegengewichtsträger beider Fahrzeugseiten angeschlossene Stange mit aufgesetzten Belastungsteilen, insbesondere in Gestalt von Reserverädern, vorgesehen ist.
    5. Fahrzeugfederung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Gegengewichtsträger dicht hinter dem Laufrad als Gegengewicht ein mit dem Laufrad in ungefähr gleicher Ebene liegendes Reserverad trägt.
    6. Fahrzeugfederung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder EMI3.2
    7. Fahrzeugfederung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad mit dem Gegengewichtreserverad gemeinsam unter einem den luftwiderstand verj'ingern. den Gehäuse angebracht ist.
    8. Fahrzeugfederung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das schwingende Glied mit einem zusätzlichen Angriffspunkt an ein im Fahrzeug höhefibeweglleh gelagertes Sitzpolster angeschlossen ist, wobei der Gegengewichtsausgleich so bemessen ist, dass der ruhende Schwingungsknoten im Angriffspunkt des Sitzpolsters entsteht.
AT157458D 1937-07-16 1937-07-16 Fahrzeugfederung. AT157458B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT157458T 1937-07-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT157458B true AT157458B (de) 1939-11-25

Family

ID=3649375

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT157458D AT157458B (de) 1937-07-16 1937-07-16 Fahrzeugfederung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT157458B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE595490C (de) Luftfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE845160C (de) Schwingachsanordnung fuer Kraftfahrzeuge
DE637118C (de) Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT411166B (de) Motorfahrzeug mit einem angetriebenen hinterrad und zwei gelenkten vorderrädern
DE739058C (de) Fahrzeugradabfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT157458B (de) Fahrzeugfederung.
DE1295394B (de) Abgefederte Tandemachs- oder -radaufhaengung fuer Fahrzeuge
DE102018103885A1 (de) Kraftfahrzeugachse mit Elektroantrieb
DE609177C (de) Zweiachsiges Drehgestell fuer Schienenfahrzeuge
DE1405954A1 (de) Einzelradaufhaengung fuer Kraftfahrzeuge
DE525978C (de) Abfederung des Fahrzeugrahmens gegenueber den Radachsen bei Lastkraftwagen oder Anhaengern
DE2361734C3 (de) Drehgestell für Schienenfahrzeuge
DE1231578B (de) Ausgleichfederung fuer Strassenfahrzeuge mit an Schwinghebeln aufgehaengten Laufraedern
DE2161058B2 (de) Stabilisatoranordnung für Radachsen von Straßenfahrzeugen
DE1555708A1 (de) Untergestell fuer Fahrzeuge
DE1755733A1 (de) Drehgestell fuer schienenfahrzeuge
DE102019007673B4 (de) HauptVorrichtung zur Verbesserung der Bremsleistung, der Lenkbarkeit sowie Verringerung der Stampfbewegung an deichselgeführten, bevorzugt auflaufgebremsten Mehrachsanhänger, insbesondere hinter Zweirädern betrieben.
DE3313252C2 (de) Doppelachsaggregat
DE1143722B (de) Drehstabgefedertes Doppelachsaggregat fuer Fahrzeuge
DE532278C (de) Abfederung fuer Kraftfahrzeuge
DE764257C (de) Fahrgestell, insbesondere fuer Anhaenger von Kraftfahrzeugen
AT143101B (de) Fahrrad, insbesondere Kraftfahrrad, mit Beiwagen.
DE710268C (de) Abfederung fuer Kraftfahrzeuge
EP1040021A1 (de) Führungsvorrichtung für eine kraftfahrzeugstarrachse
DE265006C (de)