AT157350B - Erzeugung eines Sprungzeilenrasters mit mechanischem Abtaster. - Google Patents

Erzeugung eines Sprungzeilenrasters mit mechanischem Abtaster.

Info

Publication number
AT157350B
AT157350B AT157350DA AT157350B AT 157350 B AT157350 B AT 157350B AT 157350D A AT157350D A AT 157350DA AT 157350 B AT157350 B AT 157350B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
partial
generation
scanning
line grid
spiral
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Loewe Opta Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Loewe Opta Gmbh filed Critical Loewe Opta Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT157350B publication Critical patent/AT157350B/de

Links

Landscapes

  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Erzeugung eines Sprungzeilenrasters mit mechanischem Abtaster. 



   Die Abtastung eines   ruhenden   Objektes mit einer   Spiralloehseheibe naeh dem Verfahren   der ungeraden Zeilenzahl stösst auf folgende Schwierigkeit : Die Scheibe   muss   sieh bei einer kompletten Abtastung, die also beim   Sprungzeilenverfahren   aus zwei Teilabtastungen besteht, zweimal ganz gegen- 
 EMI1.1 
 gesamte Abtastung   2 n + 1   Zeilen aufweisen soll. Nun ist es aber geometrisch ausgeschlossen, ohne optische   Ausgleichsvorrichtungen,   also nur durch   einfache   Projektion einer   Spirallochscheibe   auf die 
 EMI1.2 
 Zeilenperiode entsteht.

   Mit einer Scheibe, die sich pro Teilabtastung U-mal herumdreht, wobei U eine ganze Zahl ist,   geht nämlich die Abrollung der n + # Bildpunkte   auf dem   Umtang nicht auf,   d. h. die erste Teilabtastung   schliesst sich   an die zweite   Teilabtastung nicht unter Einhaltung   des konstanten Zeitabstandes zwischen den aufeinander folgenden Bildpunkten an. 



   Eine weitere Schwierigkeit besteht darin. die zweite Teilabtastung um genau eine Zeilenbreite unter die erste Teilabtastung zu legen, denn es wäre praktisch unmöglich, auf   optischem   Wege zwei Bildpunkte, die um einen Bildpunktdurchmesser untereinander liegen, gegeneinander auszublenden und bei der ersten Teilabtastung nur den jeweils oberen, bei der zweiten Teilabtastung nur den jeweils unteren auszunutzen. Diese optische   Ausblendung   müsste eine Schärfe und Präzision aufweisen, die technisch undurchführbar ist. 



   Ein Ausweg aus beiden Schwierigkeiten, sowohl der   geometrischen   als   auch der Ausblendungs-   bedingung, zeigt die nachstehend beschriebene, erfindungsgemässe Verbundspiralscheibe. Erfindungsgemäss rotiert eine Zerlegerscheibe für direkte Zeilensprungabtastung ruhender Objekte pro Teil- 
 EMI1.3 
 ungerade Anzahl von ganzen   Umdrehungen   auf eine   Vollabtastung.   



   Die Erfindung möge an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. 



   Wie in Fig. 1 a dargestellt ist, enthält die   Verbundspiralscheibe   zwei   getrennte Teilspiralen,   von denen jede   einzelne U + # Gänge   besitzt. Die Teilspirale   ? ist der Übersichtlichkeit halber   stark, 
 EMI1.4 
 höhe ab. Beginnt die Abtastung beim Punkte J mit der Zeitmarke Null Grad und erfolgt der Bildwechsel stets isochron, also immer wieder in dem Augenblick, wo der   Punkt -1 die NuìI-Grad-Linie   durchläuft, so hat der letzte Bildpunkt der a-Spirale   B,   gerade eine halbe Zeile abgetastet, wenn der Bildwechsel von der ersten zur zweiten Teilabtastung bei C überleitet. In diesem Augenblick gibt der Interzeptor, der in Fig. 1 b dargestellt ist, die   zweite Teilspirale b   zur Abtastung frei.

   Da die beiden Spiralen geometrisch genau kongruent sind, so bereitet die Koinzidenz der beiden   Teilabmessungen   von   a   und b keine Schwierigkeiten. Eine besondere   Schrägoptik   zum Ausgleich der Trapezformen ist daher nicht erforderlich. 



   Der Interzeptor, der in Fig. 1 b neben der zugehörigen Zerlegerscheiben gezeichnet ist, dreht 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Hauptscheibe. Die optische Zuordnung von Interzeptor und Abtaster geschieht entweder durch Schattenwurf bei benachbarter Aufstellung der beiden in parallelem Licht-wobei unter parallelem Licht auch solches verstanden wird, dessen Strahlen so wenig gegeneinander divergieren, dass die Unschärfe der Abbildung innerhalb zulässiger Grenzen bleibt-oder besser in der Art, wie es Fig. 2 zeigt, durch optische   Zwischenabbildung.   Hiebei ist durch ein zweckmässig telezentrisches Objektivsystem   1,   2 eine scharfe Abbildung der   Interzeptorscheibe   3 auf die Verbundspirale 4 eingestellt.

     J   ist der Antriebsmotor für die Verbundspirale, 6 der Antriebsmotor für die Interzeptorscheibe. Das Licht kommt von der Lichtquelle 7 über den Hohlspiegel 8. Die Hauptoptik 9 entwirft dann bei 10 ein reelles Lichtbild der   Zerlegerfläche,   welches komplett in Sprungzeilen abgetastet wird. An dieser Stelle kann 
 EMI2.1 
 Ikonoskops befinden. 



   Bei den höchsten heute verwendeten Zeilenzahlen, nämlich über 400, reicht eine Dreifachspirale zur Unterbringung der Bildpunkte   nicht   mehr aus. In diesem Falle genügt jedoch   neoh   eine 
 EMI2.2 
 brauchbare Zerlegeranlage :
441 Bildpunkte,   2x 2%   Spiralen ; 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 Drehzahl ist selbstverständlich nur bei im Vakuum laufenden Scheiben möglich, dort aber gut ausführbar. 



   Der   125-Periodenstrom   wird aus dem   50-Periodenstrom   hergestellt durch einen Synchronumformer, bestehend aus einem vierpoligen Antriebsmotor und einem zehnpoligen Generator. 



   Der Antriebsmotor 5 der Verbundscheibe 4 ist zweipolig. 



   Der Interzeptor dreht sieh einmal pro Vollabtastung, läuft also mit 25 Umdrehungen je Sekunde, das sind 1500 Umdrehungen je Minute. Es wird vom Netz durch einen vierpoligen Synehronmotor angetrieben. 



   Bei andern Netzfrequenzen ändert sieh im Prinzip der Aufbau des Abtasters nicht, solange nur die Bildwechselzahl mit der Netzperiode übereinstimmt, was bei allen Zeilensprungsystemen stets geschieht, um   Störungen   der Synchronisierung durch Netzbrummen zu vermeiden. Das Verfahren ist also beispielsweise auch für die 60periodigen amerikanischen Netze ohne Änderung anwendbar, nur 
 EMI2.5 
 
Die optische Einrichtung nach Fig. 2 entwirft in der   Einstellebene   10 zwei absolut präzise koinzidierende Teilraster, lässt jedoch den Fehler des natürlichen Trapezwinkels von 40 im angeführten Zahlenbeispiel bestehen. Wird die Sendung, die bei 10 abgetastet wird, mit Empfängern konstanter   Zeilengeschwindigkeit   empfangen, so würden im Empfangsbild die Lotlinien an den Rändern um zirka 3% gegeneinander geneigt sein.

   Wird dies störend empfunden, so wird   erfindungsgemäss   angegeben, 
 EMI2.6 
 wird, also nicht mehr senkrecht auf die Scheibenebene 4 steht ; man erhält dann bei einer um ebensoviel negativ geneigten Auffangfläche 10 aus der Trapezteilung der Scheibe nach den bekannten Gesetzen der geometrischen Optik ein rechteckiges Bild. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Vorrichtung   zur Abtastung einer Vorlage nach dem Zeilensprungverfahren mit rotierender Zeregerscheibe, wie Lochseheibe. Linsenrad   usw.,   dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe pro   Vollabtastung   Line ungerade Anzahl (2 U + 1) Umdrehungen   ausführt,   wobei die Bildpunktblenden in zwei von-   inander   unabhängigen in sich zusammenhängenden Spiralen angeordnet sind, deren jede eine Anzahl   'J + 2   komplette Windungen umfasst und eine gesamte   Sprunghohe gleich Bildlilhe   besitzt, und dass lie Abtastung zwischen der ersten und der zweiten dieser Teilspiralen beim Bildwechsel mittels einer synchron mitlaufenden optischen Blende wechselt,

   während der Gleichlauf vorzugsweise durch einen Synehrongenerator von 2 U + 1 Polpaaren und einen Synehronantriebsmotor von zwei Polpaaren gewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung zur optischen Auswahl zwischen zwei Teilspiralen in einer Vorrichtung, nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende auf die Spiralteilung der Verbundseheibe durch schattenprojektion im parallelen Licht bei relativ geringem Abstand abgebildet wird.
    3. Vorrichtung zum Antrieb der Blende in einer Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Synehronmotor einstellbarer Phasenlage, der pro Teilabtastung 'ine halbe Umdrehung ausführt.
AT157350D 1937-02-22 1938-02-22 Erzeugung eines Sprungzeilenrasters mit mechanischem Abtaster. AT157350B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE157350T 1937-02-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT157350B true AT157350B (de) 1939-10-25

Family

ID=29412853

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT157350D AT157350B (de) 1937-02-22 1938-02-22 Erzeugung eines Sprungzeilenrasters mit mechanischem Abtaster.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT157350B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2433872A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum sichtbarmachen der zustandskarte eines dreidimensionalen gegenstandes
DE582730C (de) Einrichtung zum Abtasten bzw. Aufbauen von Fernsehbildern mit paralleler Zeilenrasterung
DE675365C (de) Vorrichtung zur Bildzerlegung und Bildzusammensetzung
AT157350B (de) Erzeugung eines Sprungzeilenrasters mit mechanischem Abtaster.
DE904421C (de) Verfahren zur Fernsehuebertragung in natuerlichen Farben und bzw. oder als Raumbild
DE2625034A1 (de) Halbbildfolge-farbfernsehkameraanordnung
DE510214C (de) Einrichtung zur UEbertragung stehender und bewegter Bilder, insbesondere fuer die Zwecke des Fernsehens
DE876413C (de) Abtasteinrichtung fuer Fernkinematographiesender
DE682433C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Trickbildern oder kinematographischen Trickfilmen
DE895914C (de) Anordnung zur mehrfachen Abtastung der Teilbilder eines stetig bewegten Films
DE835397C (de) Anordnung zur Aufzeichnung von Fernsehbildern auf kinematographischen Filmen
AT157074B (de) Anordnung zur Filmabtastung.
DE755004C (de) Modulationseinrichtung, insbesondere fuer Lichtsprechgeraete
DE920328C (de) Einrichtung zur Erzeugung raeumlich wahrzunehmender Projektionsbilder
DE488315C (de) Verfahren und Vorrichtung zur kinematographischen stereoskopischen Projektion
DE536905C (de) Fernseh-UEbertragungsverfahren
AT156325B (de) Verfahren zur Abtastung von Filmen mit Hilfe von Bildfängern.
DE872064C (de) Verfahren zur Aufnahme eines Fernsehbildes auf einem Film
DE890971C (de) Verfahren zur fernsehmaessigen Abtastung von Filmen mit elektronischen Bildzerlegerroehren
AT136855B (de) Verfahren zur Bildzerlegung und Bildzusammensetzung, insbesondere beim Fernsehen.
DE2457723C2 (de) Einrichtung zur Bestimmung der relativen Lage der Ebene maximaler Amplitude einer Ortsfrequenz
AT163993B (de) Verfahren und Einrichtungen zur stereoskopischen Bildprojektion mit Polarisationsfilterraster
DE601188C (de) Verfahren zum Vorfuehren farbiger kinematographischer Bilder
DE555419C (de) Abtastvorrichtung fuer Fernsehzwecke
DE563520C (de) Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von Reihenbildern