AT156997B - Entladungsgefäß. - Google Patents

Entladungsgefäß.

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AT156997B
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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Entladungsgefäss. 



   Die Erfindung betrifft solche   Entladungsgefässe,   die einen isolierenden, vorzugsweise keramischen   Verschlusskörper   als Träger der Elektroden haben. 



   Wenn der Gefässkolben aus Glas besteht, macht es keine besonderen Schwierigkeiten, ihn mit einem keramischen   Verschlusskörper   zn vereinigen. 



   Um metallische Gefässkolben mit einem keramischen   Verschlusskörper   zu versehen, ist vorgeschlagen worden, beide durch ein zylindrisches oder ähnlich gestaltetes metallisches Zwischenglied miteinander zu verbinden. Dieses Zwischenglied wird zuerst mit Glas an den keramischen Körper angeschmolzen und dann, nachdem dieser mit der Elektrodenanordnung versehen ist, durch Löten oder Schweissen mit dem Gefässkolben vereinigt.

   Damit hiebei die erstarrte Glasschmelze, durch welche das Zwischenglied und der keramische Körper aneinander befestigt sind, gegen den beim Löten oder   Schweissen   entstehenden raschen Temperaturwechsel   möglichst   geschützt wird, ist das Zwischenglied so gestaltet, dass die Wärme, die an der Löt- oder Schweissstelle wirksam ist, einen möglichst weiten Weg hat, um zu der Glasschmelzstelle zu gelangen. Die hiezu erforderliche Gestaltung des Zwischengliedes bedeutet aber Raumvergeudung und ist überdies nicht geeignet zu vermeiden, dass in der Glasschmelze mechanische Spannungen entstehen und   hiedurch   die Glasschmelze unbeständig gegen Temperaturänderungen wird. 



   Das in Form eines vorzugsweise schalenförmig vertieften scheibenförmigen Ringkörpers ausgebildete metallische Zwischenglied besitzt erfindungsgemäss einen, den   schalenförmigen   Teil umgebenden Flansch. 



   Fig. 1-13 und Fig. 15 zeigen in Schnittansichten je eins dieser Beispiele. Fig. 14 ist eine Unteransicht zu Fig. 13. Fig. 16,17, 18 stellen perspektivisch   Versuchsanordnungen   dar. 



   Gleiche Bezugszeichen bedeuten die gleichen Teile in allen Figuren. 



   Es seien zunächst Fig. 16, 17,18 betrachtet. Hier bedeutet 1 eine keramische Scheibe, 3 einen Metallkörper, 6 eine Glasmasse, die beide zusammenhält. In der Anordnung nach Fig. 16 ist der Metallkörper 3 eine Platte, die senkrecht auf der Scheibe 1 steht. Diese Anordnung ist wenig beständig gegen Temperaturänderungen. Dies gilt auch, wenn die Platte. 3 nicht senkrecht, sondern schräg zur Scheibe 1 ist, und gilt auch von der Anordnung nach Fig. 17, wo der Metallkörper 3 ein Zylinder ist, der gleichfalls senkrecht zur Scheibe 1 steht. Wenn   aber gemäss Fig.   18 die Metallplatte 3 flach auf der Scheibe 1 liegt, ist die Glasmasse 6 in hohem Masse frei von inneren Spannungen und daher beständig gegen die hier in Betracht kommenden Temperaturänderungen.

   Wenn dabei, wie Fig. 18 zeigt, die Platte 3 über die Scheibe 1 hinausragt, kann sie in unmittelbarer Nähe der Glasmasse 6 rasch erhitzt werden, ohne diese zu gefährden. 



   Die Anordnung nach Fig. 18 liegt der Erfindung zugrunde. Die den Fig. 16,17, 18 entsprechenden Teile der Anordnungen nach den Fig. 1-15 sind mit denselben Bezugszeichen, also 1, 3, 6 versehen. 



  Demgemäss bedeutet 1 den isolierenden, vorzugsweise keramischen   Verschlusskörper   eines Entladungsgefässes, dessen Kolben mit 4 bezeichnet ist, 3 das Metallglied, 6 die Glasmasse oder eine metallische Masse. Mit 2 sind die bekannten Buchsen zum Befestigen von Stromleitern bezeichnet. Der Körper 1 kann Bohrungen 7 haben, die von der Masse 6 verdeckt sind. Das Metallglied. 3 ist ein ringförmiger   Körper,. der kreisrund   oder, wie Fig. 14 zeigt, oval oder langgestreckt sein kann.

   Die als Beispiel gezeigten Ringkörper 3 sind in ihrer Querschnittsform verschieden voneinander. sind aber sämtlich von 

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 der Art eines Gebildes, welches in Übereinstimmung mit Fig. 18 flach an dem Körper 1 liegt und mit diesem durch die Masse 6, mit dem Gefässkolben 4 aber durch Löten oder   Schweissen   verbunden ist. 



   In der Anordnung nach Fig. 1 ist das   Zwischenglied-3   ein   flacher Metallring.   der mit einem Flansch 5 des metallischen Gefässkolbens 4 verlötet oder   verschweisst   ist. 



   Das Glied. 3 kann gemäss Fig. 2 einen Randteil 8 haben, der das Abfliessen der Masse 6 verhindert, die mithin auf den Körper 1 aufgegossen werden kann. 



   In der Anordnung nach Fig. 3 hat das Glied. 3 eine kreisförmige Stufe 9, über welche die Masse 6 infolge ihrer   Oberflächenspannung nicht   abfliesst. 



   In der Anordnung nach Fig. 4 hat das Glied 3 einen schaleuförmigen Mittelteil zur Aufnahme 
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 auf den Körper 1   aufzugiessen.   Dieser kann hiefür vorgewärmt werden. Zur Befestigung des Gliedes am Gefässkolben dient ein Randflansch 3' des Gliedes 3. 



   Das in Fig. 5 gezeigte   Glied. 3 ist. so   ausgebildet, dass es ans Blech ausgestanzt werden kann. 



   Das in Fig. 6 dargestellte Glied 3 hat einen ringförmigen Zentrieransatz 11. 



   Die Glieder 3 nach Fig. 7 und 8 haben zur Aufnahme der Masse 6 einen schalenförmigen Mittelteil, dessen   Innenfläche   durch eine Kante 12 in zwei hyperbolische Teile getrennt ist. 



   In der Anordnung nach Fig. 9 soll der Gefässkolben 4 aus Glas bestehen und der   Flansell   des Gliedes 3 so dünn sein, dass er durch eine Flamme 13 mit dem Rande des Gefässkolbens vereinigt werden kann, ohne dass der Mittelteil des Gliedes 3 zu stark erhitzt wird. 



   Gemäss Fig. 10 kann der Flansch. 3' umgebogen und durch eine Flamme   7-3 seitlich   mit dem gläsernen Gefässkolben 4 vereinigt werden. 



   Nach Fig. 11 kann das Glied 3 zwischen seinem Flansch. 3' und der Masse 6 von solcher Dicke sein, dass die Wärme, die dazu dient, den Flansch 3'und den Gefässkolben miteinander zu verlöten oder zu   verschweissen,   der Masse 6 nicht schaden kann. 



   Fig. 11 zeigt zugleich, dass die Masse 6, die aus Glas oder Metall bestehen kann, nicht den ganzen Körper 1 zu überdecken, sondern nur an seinem Rande angeordnet zu werden braucht. In der Anordnung nach Fig. 12 ist der   Flanseh   3'mit einer Schicht 14 eines Hartlots versehen. 
 EMI2.2 
 zu arbeiten, als es sonst möglich ist. 



   Fig. 13 zeigt einen Aufbau dreier Elektrodenanordnungen auf einem   Verschlusskörper   1, der ihnen gemeinsam ist. Das Verschlussstück 1, 3, 6 hat hier, wie aus Fig. 14 ersichtlich ist, eine langgestreckte Form. 



   Das   Verschlussstuck   nach Fig. 14 ist für grosse metallische Entladungsgefässe, z. B. Senderöhren, Braunsche Röhren, Röntgenröhren und Grossventile, bestimmt. Es enthält einen   keramischen   Mittelteil l'und einen ringförmigen keramischen Aussenteil 1", die sich durch die Art des keramischen Materials voneinander unterscheiden. Das   Glied. 3 kann   aus Blech gestanzt sein. 



   In allen hier gezeigten Anordnungen kann das Glied 3 aus einer   Niekel-oder Eupferlegierung   bestehen. 
 EMI2.3 
 Masse 6   überdeckt, kann   auch das Glied 3 dort, wo es von der Masse 6 überdeckt ist,   Bohrungen   oder Vertiefungen haben. Das Verschlussstück ist dann ein   geflechtartiges   Scheibengebilde, das in hohem Grade frei von Spannungen ist und sich wegen seiner geringen Dicke für Entladungsgefässe jeder Art eignet. 



   Der den Körper 1 überdeckende Teil der Masse 6 kann aus einem andern Glase bestehen als der Teil, der den Körper 1 und das Glied 3 zusammenhält. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Entladungsgefäss, in welchem ein isolierender   Verschlusskörper   durch eine Schmelzmasse mit einem mit dem Gefässkolben verbundenen, vorzugsweise schalenartig vertieften,   scheibenförmigen   Ringkörper, der über den Umfang des Verschlusskörpers hinausragt, vereinigt ist, wobei die Schmelz- 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. 4. Entladungsgefäss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der als Flansch ' über den Verschlusskörper (1) ragende Teil des Ringkörpers (. 3) mit einer Lotlegierung versehen und mittels dieser mit dem Gefässkolben (4) verlötet ist. EMI2.5 körper von soleher Grösse, z. B. Dicke ist, dass er die Sehmelzmasse (6) gegen Wärmewirkungen schützt, denen der Flansch (3') unterworfen wird. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 7. Entladungsgefäss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzmasse (6) den Verschlusskörper (1) gleich dem Ringkörper (3) nur teilweise überdeckt. i 8.
    Entladungsgefäss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Verschlusskörper (1) überdeckende Schmelzmasse aus einem andern Glase besteht als die Schmelzmasse, die den Verschluss- körper (1) und den Ringkörper (3) zusammenhält. EMI3.2
AT156997D 1936-08-10 1937-08-04 Entladungsgefäß. AT156997B (de)

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