AT156933B - Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen, vom Feuchtigkeitsgehalt unabhängigen Abmessen von Stoffen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen, vom Feuchtigkeitsgehalt unabhängigen Abmessen von Stoffen.

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AT156933B
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  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

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  Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen, vom Feuchtigkeitsgehalt   unabhängigen   Ab- messen von Stoffen. 



   Seit Jahren wird für die Herstellung von Beton gewichtsmässige Abmessung der Mischungsanteile gefordert. Die   raummässige   Abmessung   genügt   nicht, denn es ist bekannt, dass die Stoffe je nach dem Feuchtigkeitsgehalt verschiedenes   Raumgewicht   aufweisen. Nur die   gewichtsmässige   Abmessung gewährleistet den geringsten   Zementverbrauch.   Eine genaue   gewichtsmässige   Abmessung genügt jedoch nur dann für die Herstellung eines hochwertigen   Betongemisrhes,   wenn das im Material 
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 Mengenbestimmung erheblich verringert, aber nicht beseitigt. 



   Es ist deshalb notwendig, in   regelmässigen Zeitabständen die Materialfeuehtigkeit durch Trocken-   versuche zu bestimmen und danach die Wasserzugabe zu regeln. Doch auch dieses Verfahren kann nicht restlos befriedigen, denn in den meist mehr oder weniger langen Zwischenzeiten können Änderungen und damit Ungenauigkeiten in der Wasserzumessung eintreten. Die Erfindung beseitigt diese Nachteile. 



   Fig. 1 zeigt die einfachere Ausführungsform der Abmessanlage. Sie besteht aus dem Vorratsbehälter 1, unter dem ein   Transportband, *) vorgesehen   ist. Das Band bildet den einen Balken einer im Punkt 3 gelagerten Waage. deren anderer Balken aus dem Gewicht 4 und seinem Hebelarm 5 besteht. 



  Der Ausschlag des Bandes wird durch den Zeiger 6 gemessen, der zwischen dem Doppelkontakt 7 spielt. Mit dem Kontakt ist ein Antrieb 8 verbunden, der den Auslaufschieber 9 öffnet und   schliesst.   Pendelungen werden durch eine einstellbare   Dämpfungseinrichtung 10 verhindert.   Wird das   Gewicht 1   auf einen bestimmten Betrag eingestellt, so berührt das zunächst unbelastete Band. 2 den oberen Kontakt 7 a, wodurch der Schieber 9 so lange geöffnet wird, bis die auf dem Band liegende Materialmenge die Gewichtseinstellung etwas   überschreitet.   Der Zeiger 6 berührt den Kontakt 7 b, der Schieber wird etwas geschlossen usw., bis je nach Dämpfungsdekrement der Gleichgewichtszustand erreicht ist. 



   In Fig. 2 zeigt Kurve a, wie das Einheitsgewicht eines bestimmten Materials - in diesem Falle Sand 0-7   mm. - in Abhängigkeit von   der Feuchtigkeit schwankt. Da der in Ruhe befindliche Schieber 9 (Fig. 1) die Höhe des vom Band 2 geförderten Materialstreifens bestimmt, also am Anfang des Bandes zunächst eine nur raummässige Abmessung vornimmt, drückt sich eine Erhöhung des Feuchtigkeitsgehaltes durch Gewichtsverringerung des auf dem Band befindlichen Materialstreifens aus. Der Zeiger 6 
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 Schieber auch bei der veränderten Feuchtigkeit das   ursprünglich   eingestellte Gewicht ergibt. Das   Messverfahren   nach Fig. 1 beruht also auf   Raumabmessung   mit feuchtigkeitsabhängiger Gewichtskontrolle. 



   Wie bereits dargelegt, ist es jedoch für hochwertigen Beton erforderlich, die Abmessung der Mischungsanteile   feuchtigkeitsunabhängig   vorzunehmen. Während die Vorrichtung nach Fig. 1 eine konstante Gewichtsmenge, bestehend aus Sand + Feuchtigkeit, abmisst, wobei also sowohl die Sand, als auch die Feuchtigkeitsmenge mit dem prozentualen Feuchtigkeitsgehalt des Sandes schwanken, bestimmt die Vorrichtung nach Fig. 3 eine veränderliche   Gewichtsmenge,   bestehend aus gleichbleibender Sandmenge und veränderlicher Feuchtigkeitsmenge. Das bedeutet also, dass die Vorrichtung nach Fig. 3 auf ein um den jeweiligen Feuchtigkeitsgehalt höheres Gewicht regelt. Dieses jeweilige Mehrgewicht zeigt   Kurve b, Fig. 2.   



    Diese Regelung wird selbsttätig durch eine mechanische und elektrische Kopplung des Auslaufschiebers 9 mit dem Doppelkontakt 7 erreicht. Angenommen, dass das Band 2 Sand mit 0  o Feuchtig-   

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 so kann der Schieber so gesteuert   werden, dass seine Bewegungen   der Kurve c entsprechen. Die Kurve c stellt das Gewiehtsverhältnis der trockenen Einheitsmenge zuzüglich der jeweiligen prozentualen   Feuchtigkeit (Kurve b) zu   der diese prozentuale Feuchtigkeit enthaltenden Einheitsmenge (Kurve a) dar. Der Kontakt 7 reguliert den Schieber (elektrische Kopplung) infolge eines durch das Kurven- 
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 Mehrgewicht nach Kurve e und gewährleistet so. dass das   Band : ? unabhängig   vom Feuchtigkeitsgehalt stets die gleiche tatsächliche Materialmenge liefert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum ununterbrochenen, von jeweilige Feuchtigkeitsgehalt unabhängigen gewichts- 
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 behiilters selbsttätig nach einer Kurve geändert wird, die das Verhältnis   Raumgewicht-trocken +  
4 % Feuchtigkeit zu Raumgewicht-feucht darstellt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellvorrichtung für das Absperrorgan des Auslaufquerschnittes in Verbindung steht mit den Absperrvorrichtungen für die Behälter weiterer Stoffe oder Flüssigkeiten, die dem abgemessenen Gut weiterhin zugesetzt werden sollen.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einem unter einem Auslauf angeordneten Waagebalken, dadurch gekennzeichnet, dass dessen eine Seite eine das abzumessende Gut ununterbrochen fördernde Vorrichtung aufnimmt, während die andere Seite des Balkens ein verschiebbares Gewicht trägt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass das auf den Förderer des Waagebalkens auflaufende Gut selbsttätig mit an sieh bekannten Mitteln seinen Zulauf so regelt, dass der Förderer in der Zeiteinheit die eingestellte Gewichtsmenge fördert. EMI2.4 EMI2.5
AT156933D 1938-05-14 1938-05-14 Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen, vom Feuchtigkeitsgehalt unabhängigen Abmessen von Stoffen. AT156933B (de)

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