DE3000412C2 - Verfahren und Gerät zum Bestimmen der Zusammensetzung von Frischbeton - Google Patents

Verfahren und Gerät zum Bestimmen der Zusammensetzung von Frischbeton

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DE3000412C2
DE3000412C2 DE19803000412 DE3000412A DE3000412C2 DE 3000412 C2 DE3000412 C2 DE 3000412C2 DE 19803000412 DE19803000412 DE 19803000412 DE 3000412 A DE3000412 A DE 3000412A DE 3000412 C2 DE3000412 C2 DE 3000412C2
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Hubert K. Prof. Dr.-Ing. 7500 Karlsruhe Hilsdorf
Erich Dr. 7513 Stutensee Nägele
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Naegele Erich Dr 7513 Stutensee De Hilsdorf
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    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/38Concrete; Lime; Mortar; Gypsum; Bricks; Ceramics; Glass
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Description

Gx-G2
(g)
40
bestimmt wird.
2. Gerät zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine handelsübliche Flotationsmaschine (1) und ein dazugehöriges Flotationsgefäß (2), das mit einer handelsüblichen Waage (4) arretierbar verbunden ist, auf einem Gestell (5) zu einer transportablen Einheit zusammengefaßt sind.
3. Gerät nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Flotationsgefäß (2) eine durchsichtige Skala (7) zum Feststellen der Füllhöhe (11) aufweist.
4. Gerät nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala (7) eine Lupe aufweist.
60
Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zum Bestimmen des Zementgehaltes und des Gehaltes an Zuschlagstoffen von Frischbeton, bei dem eine Betonprobe mit Wasser in einem Gefäß zu einer Suspension verrührt wird, der eine oberflächenaktive Substanz (Sammler) zugegeben wird, die nur mit dem Zement, nicht aber mit den Zuschlagstoffen (Sand) des Frischbetons reagiert, so daß die Zementpartikel selektiv hydrophobiert (wasserabstoßend gemacht) werden, sowie eine den pH-Wert der Suspension und die Oberflächenladung der Zementpartikel erhöhende Substanz (Regler), ferner eine die Schaumbildung kontrollierende Substanz (Schäumer) zugegeben werden, daß danach Luft in die Suspension eingeblasen wird, wodurch sich die Zementpartikel an die Luftblasen ansetzen, mit denen sie dann einen mit Zement beladenen schaum bilden, der abgezogen wird, so daß die Zuschlagstoffe (Sand) im Gefäß zurückbleiben, worauf die Zuschlagstoffe (Sand) und/oder der Zement gewogen werden.
Durch die bisher bekannten Verfahren, bei denen entweder die Dichte oder die chemische Zusammensetzung oder elektrische oder kernphysikalische Eigenschaften sowie die Kornform und Korngröße zur Trennung von Zement und den Zuschlagstoffen benützt wurde, ist es nicht möglich gewesen, diese trennung in wirklich befriedigender Weise hinsichtlich Einfachheit, Schnelligkeit und Genauigkeit zu lösen.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, bei einem Verfahren der genannten Art die Trennung mit baustellengerechter Einfachheit und Schnelligkeit sowie mit ausreichender Genauigkeit durchzuführen und ein Gerät zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen.
Gemäß dem Hauptpatent ist diets Aufgabe dadurch gelöst, daß von der Talsache der unterschiedlichen Oberflächen-Energie von Zement und Zuschlagstoffen Gebrauch gemacht wird. Die vorligende Erfindung löst die Aufgabe durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 bzw. 3 angegebenen Maßnahmen.
Die Erfindung ermöglicht es, unter Anwendung besonders einfacher und baustellengerechter Maßnahmen in schneller und sicherer Weise die Zusammensetzung von Frischbeton zu bestimmen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert
Die Figur zeigt schematisch eine handelsübliche Flotationsmaschine 1 mit einem dazugehörigen Flotationsgefäß 2, das mit einer handelsüblichen (evtl. tarierbaren) Waage 3,4 arretierbar verbunden und auf einem Gestell 5 zu einer transportablen Einheit zusammengefaßt ist.
Das Flotationsgefäß 2 enthält eine in seine Wandung eingesetzte, durchsichtige und in 1/10 mm geteilte Skala 7. Zur Erleichterung des Ablesens des Wasserstandes im Flotationsgefäß 2 ist dieser Skala eine Lupe zugeordnet. Mit zwei Wasserwaagen 6 kann das Gerät vor Ort in eine genau waagerechte Position gebracht werden.
Nach Nullstellen der Waage 4 wird der Frischbeton (z. B. mit einer Kelle) in das Flotationsgefäß 2 eingefüllt. Nun wird Wasser zugegeben und der Rührer der Flotationsmaschine 1 eingeschaltet. Beim Aufrühren der Suspension werden die im Hauptpatent beschriebenen Chemikalien zugesetzt; nach etwa 2 Minuten wird der Rührer wieder abgeschaltet. Dann werden das Gewicht G\ des Flotationsgefäßes 2 einschließlich des eingefüllten Frischbetons und Wassers sowie die Einfüllhöhe H notiert Danach wird Luft eingeblasen und der sich an die Luftblasen angesetzte Zement hm. die Flugasche oder beides herausflotiert, so daß nach Beendigung der Flotation am boden des Flotationsgefäßes 2 nur die gesamte Menge der Zuschlagstoffe verbleibt. Dann wird der der mit Zement und/oder Flugasche beladene Schaum abgezogen und in das FlotationsgefäD 2 Wasser bis zur vorher notierten Einfüllhöhe //aufgefüllt.
Aus dem angezeigten gewicht Gi nach dem Wieder-
auffüllen des Flotationsgefäßes 2 mit Wasser kann nun das Gewicht Gz von Zement und/oder Flugasche festgestellt werden, und zwar nach der Formel
G7 =
1 -
dz
(g)
wobei dw, dz dh Dichten von Wasser bzw. Zement/ Flugasche sind.
Es brauchen also weder der erst nach Zerstören des Schaumes gewinnbare Zement (Flugasche) noch die Zuschlagstoffe für sich gewogen werden, wie es beim Verfahren nach dem Hauptpatent vorgesehen ist.
Sollen Zement und Flugasche getrennt bestimmt werden, so ist der Vorgang mit den gemäß dem Hauptpatent vorgesehenen Chemikalien zu wiederholen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1, Verfahren zum Bestimmen des Zemenigehaltes und des Gehaltes an Zuschlagstoffen von Friscbbeton, bei dem eine Betonprobe mit Wasser in einem Gefäß zu einer Suspension verrührt wird, der eine oberflächenaktive Substnaz (Sammler), die nur mit dem Zement, nicht aber mit den Zuschlagstoffen (Sand) des Frischbetons reagiert, so daß die to Zementpartikel selektiv hydrophobiert (wasserabstoßend gemacht) werden, sowie eine den pH-Wert der Suspension und die Oberflächenladung der Zementpartikel erhöhende Substanz (Regler), ferner eine die Schaumbildung kontrollierende Substanz (Schäumer) zugegeben werden, daß danach in die Susepnsion Luft eingeblasen wird, wodurch sich die Zementpartikel an die Luftblasen ansetzen, mit denen sie dann einen mit Zement beladenen Schaum bilden, der abgezogen wird, so daß die Zuschlagstoffe (Sand) im Gefäß zurückbleiben, worauf die Zuschiagsatoffe (Sand) und/oder der Zement gewogen werden, nach Patent 29 08 657, dadurch gekennzeichnet,
    daß zu Beginn einer Messung zunächst das die Betonprobe (Zement, Zuschlagstoffe und Wasser) bis zu einer jeweils festzustellenden Füllhöhe (H) enthaltende Flotationsgefäß (2) gewogen wird (Gewicht Gi),
    daß dann nach der Flotation und dem Abziehen des mit Zement (Dichte dz) und/oder Flugasche beladener- Schaumes das Flotationsgefäß (2) mit Wasser (Dichte dw) bis zu der ursprünglichen Füllhöhe (H) wieder aufgefüllt und mit dieser neuen Füllung nochmals gewogen wird (Gewicht Gi), und daß das gewünschte Zememgewicht (Gz) nach der Formel
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