AT156640B - Prisma zur Verlängerung des Weges optischer Strahlen und Strahlungsteilungsprisma, insbesondere für die Zwecke der farbigen Aufnahme und Wiedergabe von Bildern. - Google Patents

Prisma zur Verlängerung des Weges optischer Strahlen und Strahlungsteilungsprisma, insbesondere für die Zwecke der farbigen Aufnahme und Wiedergabe von Bildern.

Info

Publication number
AT156640B
AT156640B AT156640DA AT156640B AT 156640 B AT156640 B AT 156640B AT 156640D A AT156640D A AT 156640DA AT 156640 B AT156640 B AT 156640B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
prism
partial
prisms
mirrors
rows
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Bauer
Alfred Daeschner
Original Assignee
Karl Bauer
Alfred Daeschner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Bauer, Alfred Daeschner filed Critical Karl Bauer
Application granted granted Critical
Publication of AT156640B publication Critical patent/AT156640B/de

Links

Landscapes

  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Prisma, mit dessen Hilfe der Weg von optischen
Strahlen, die es durchsetzen, verlängert werden kann, u.   zw.   vorzugsweise derart, dass die aus dem
Prisma austretenden Strahlen dieselbe Richtung haben wie die auf das Prisma einfallenden Strahlen. 



   Die Verwendung eines derartigen Prismas ist besonders vorteilhaft für die Zwecke der farbigen
Aufnahme und Wiedergabe von Bildern, beispielsweise in der Farbenphotographie und-kinemato- graphie, dem farbigen Fernsehen, dem Mehrfarbendruck u. dgl. 



   Bekanntlich werden bei derartigen Verfahren, z. B. in der Farbenkinematographie, während der Aufnahme mehrere, beispielsweise drei   Schwarzweissbilder   (im folgenden   kurz"Teilbilder" genannt)   aufgenommen, die verschiedenen Farbkomponenten entsprechen und die bei der Wiedergabe zu einem farbigen Bilde vereinigt werden. Hiebei ist es im allgemeinen notwendig, während der Aufnahme den
Strahlengang in mehrere Teilstrahlengänge zu zerlegen und bei der Wiedergabe mehrere Teilstrahlengänge zu einem gemeinsamen Strahlengang zu vereinigen, wobei die Aufteilung und Vereinigung der
Strahlen mittels Spiegeln oder Prismen vorgenommen wird. 



   Da ergab sich die Schwierigkeit, dass die einzelnen Teilstrahlengänge verschiedene Längen besitzen, wenn mehr als zwei Teilbilder hergestellt oder miteinander vereinigt werden sollen. Infolgedessen war es unmöglich, z. B. bei der Projektion die Teilbilder genügend genau miteinander zur Deckung zu bringen, zumal an sich geringe Abweichungen der Teilbilder voneinander bei der Projektion stark vergrössert werden. 



   Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist schon vorgeschlagen worden, bei der Aufnahme oder Wiedergabe die Teilbilder nicht in einer Ebene anzuordnen. Hiedurch wird jedoch die Anordnung unnötig kompliziert. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, zusätzliche Glasblöcke in den   Lichtweg   zu stellen, um hiedurch den optischen Weg der Strahlen zu verlängern. Auch die Verwendung von in Luft angeordneten Spiegeln ist bekannt, durch die die Strahlen mehrfach reflektiert werden, um hiedurch den Lichtweg zu verlängern. Derartige Einrichtungen erfordern aber vor jedesmaligem Gebrauch eine genaue Einstellung. 



   Mit Hilfe der erfindungsgemässen Prismen können Lichtwege in einem Prisma in einfachster Weise verlängert werden, wobei die Nachteile der bekannten Einrichtungen behoben sind. 



   Erfindungsgemäss sind innerhalb eines aus einem festen, für die optischen Strahlen durchlässigen Mittel bestehenden Prismas reihenweise spiegelnde Flächen angeordnet, die wenigstens zum Teil zueinander parallel sind und durch die die Strahlen zunächst aus der Richtung des zu verlängernden Weges abgelenkt, alsdann in eine Richtung reflektiert werden, die zu der usrprünglichen Wegrichtung parallel, aber gegen diese versetzt ist und schliesslich, möglicherweise nach ein oder mehrfacher Wiederholung dieses Vorganges, wieder in die ursprüngliche Wegerichtung hingelenkt werden.

   Die spiegelnden Flächen sind innerhalb des Prismas in mehreren, in Richtung des zu verlängernden Weges gesehen, hintereinanderliegenden und senkrecht zu diesem Weg verlaufenden zueinander parallelen Reihen angeordnet, wobei einander entsprechende spiegelnde Flächen wenigstens zweier Reihen winklig zueinander stehen und in bezug auf den zu verlängernden Weg die gleiche Höhenlage innerhalb des Prismas haben und der Anfang einer jeden spiegelnden Fläche einer Reihe mit dem Ende der vorhergehenden spiegelnden Fläche derselben Reihe in einer Ebene liegt. 



   Die Erfindung soll im nachstehenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden, wobei jedoch in den Zeichnungen nur einige Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt sind, die im   einzelnen noch mannigfach   abgeändert werden können. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Fig. 1-7 zeigen teilweise perspektivisch und teilweise schematisch mehrere   Ausfuirungs-   formen von Prismen gemäss der Erfindung. Die Fig. 8-10 erläutern ein erfindungsgemässes Verfahren zur Herstellung der   erfindungsgemässen   Prismen. Die Fig. 11-16 k veranschaulichen Prismenkörper zur Verwendung in der Dreifarbenphotographie und-kinematographie. 



   Das in Fig. 1 dargestellte quaderförmige Prisma 1 besitzt zwei Reihen von Spiegeln. Die Spiegel der einen Reihe sind mit 2, die der andern Reihe mit 3 bezeichnet. Die Spiegel 2 einerseits und die Spiegel 3 anderseits sind je zueinander parallel. Sie sind gegen eine Seitenfläche des Quaders um   450   geneigt. Je ein Spiegel 2 schliesst mit einem Spiegel 3 einen Winkel von   900 ein.   Die Spiegel 2 und   3   sind ferner so angeordnet, dass der Anfang eines Spiegels mit dem Ende des vorhergehenden Spiegels derselben Reihe in einer Ebene liegt. Z. B. liegt die Anfangskante a eines Spiegels. 3 mit der Endkante b des vorhergehenden Spiegels 3 derselben Reihe in einer Ebene.

   Jedem Spiegel 2 der einen Reihe entspricht ein Spiegel 3 der andern Reihe so, dass diese beiden Spiegel dieselbe Höhenlage in bezug auf das Prisma haben. 



     4--4   veranschaulicht den Gang eines Lichtstrahles durch das Prisma. Man erkennt, dass der Weg des Strahles innerhalb des Prismas durch die dargestellte viermalige Brechung gegenüber dem Weg, den der Lichtstrahl innerhalb des Prismas durchlaufen würde, wenn die Spiegel nicht vorgesehen wären, verdoppelt ist. Man sieht ferner, dass jede nachträgliche Justierung von Spiegeln fortfällt, wenn das Prisma   einmal   aufgebaut ist. 



   Eine andere Ausführungsform des erfindungsgemässen Prismas ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. Hier besteht das Prisma 1 aus drei Teilprismen   10,   11 und 12, die in optischem Kontakt mit- 
 EMI2.1 
 prisma ohne Spiegel besteht. Man erkennt, dass der Weg in den Teilen 10 und 12 verdoppelt wird, während seine Länge durch das Teilprisma 11 ohne Spiegel unverändert bleibt. Der Weg der Strahlen innerhalb des Gesamtprismas ist daher 1'5mal grösser als der Lichtweg, den die Strahlen in dem Prisma zu durchlaufen hätten, wenn keine Spiegel vorgesehen wären. 



   Anstatt das Teilprisma 11 ohne Spiegel zwischen den mit Spiegeln versehenen Teilen 10 und 12 anzuordnen, können die Teile 10 und 12 auch unmittelbar nebeneinander angeordnet sein, so dass sie zusammen das in Fig. 1 dargestellte Prisma bilden, und es kann das Teilprisma 11 daran   anschliessend   angeordnet sein. Auch bei einer solchen Anordnung ist der Lichtweg innerhalb des Gesamtprismas   1-5mal   grösser als der   Lichtweg,   den die Strahlen zu durchlaufen hätten, wenn keine Spiegel vorgesehen wären. 



   Anstatt, wie eben beschrieben, ein Teilprisma 11 ohne Spiegel auf einer Seite des Prismas nach Fig. 1 vorzusehen, können auch zwei Teilprismen ohne Spiegel, beispielsweise rechts und links von dem in Fig. 1 dargestellten Prisma, angeordnet sein. In einem solchen Falle ist der Weg der Strahlen innerhalb des Gesamtprismas   1-33maul   grösser als der Weg, den die Strahlen in dem Prisma zu durchlaufen hätten, wenn keine Spiegel vorgesehen wären. 



   Auch zu dem in Fig. 2 dargestellten Prisma können weitere Teilprismen ohne Spiegel hinzugefügt werden. Setzt man z. B. je ein Teilprisma ohne Spiegel rechts und links von dem Prisma nach Fig. 2 an, so erhält man ein Prisma, innerhalb dessen der Lichtweg   1-25mal grösser   ist als der Weg, den die Strahlen in dem Prisma durchlaufen würden, wenn keine Spiegel vorhanden wären. 



   Die zusätzlichen Teilprismen ohne Spiegel können auch zwischen die Teilprismen 10 und 12 mit Spiegeln eingefügt werden. Befinden sich zwischen den Teilprismen 10 und 12 (Fig. 2) z. B. insgesamt vier Teilprismen ohne Spiegel, so ist, wie man leicht erkennt, der Lichtweg   l-2mal   grösser als der Weg wäre, wenn keine Spiegel vorhanden wären. 



   Fig. 3 zeigt eine ohne weiteres   verständliche   weitere Ausführungsform mit vier Reihen von Spiegeln. Trotz der abweichenden Bauart ist die Wirkungsweise ähnlich der des Prismas nach Fig. 1, d. h. der Lichtweg wird innerhalb des Prismas verdoppelt. Fig. 4 zeigt ein weiteres beispielsweises Prisma, durch das nicht nur der Weg   4--4   des Lichtstrahles verlängert, sondern auch der austretende Strahl in seiner Richtung um 900 gegen den eintretenden Strahl abgelenkt wird. Dies wird durch eine zusätzliche reflektierende Fläche 15 erreicht. Fig. 5 zeigt ein Prisma, bei dem in jeder Reihe jeweils nur ein Teil der Spiegel zueinander parallel ist. 



   Es ist selbstverständlich nicht nötig, dass die Spiegel um   450 gegen   die einfallenden Strahlen bzw. dass die Spiegel verschiedener Reihen gegeneinander um   900 geneigt   sind. 



   Die Fig. 6 und 7 zeigen Beispiele von Prismen mit von   450 bzw. 900 verschiedenen Winkeln,   Trotz der von   45" bzw, 90" abweichenden   Winkel besitzt der austretende   Lichtstrahl nodl   immer dieselbe Richtung wie der einfallende Lichtstrahl. Man überzeugt sich leicht, dass der Lichtweg, falls der Winkel, den die Spiegel verschiedener Reihen miteinander   bilden, grösser   ist als   90c,   zwar auch noch eine   Verlängerung   erfährt, dass aber diese Verlängerung geringer ist als bei Verwendung von unter 900 zueinander geneigten Spiegeln.

   Umgekehrt ist die Verlängerung des Lichtwege grösser als die bei Verwendung von unter   900 geneigten   Spiegeln, wenn der Neigungswinkel geringer ist als   90 .   Durch geeignete Wahl des Winkels lässt sich also weiterhin der Betrag, um den der Lichtweg innerhalb des Prismas verlängert wird, weitgehend beeinflussen. 



   Es könnte auf den ersten Blick scheinen, als sei es schwierig, die Spiegelflächen in den Prismen vorzusehen. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



    Es soll daher gemäss einer weiteren Ausführung vorliegender Erfindung ein besonders einfaches und zweckmässiges Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemässen Prismen angegeben werden. 



  Gemäss Fig. 8 werden planparallele Platten 20, 21, 22,23, deren Dicke dem Abstand zweier Spiegelflächen einer Reihe voneinander entspricht, auf einer Seite oder beiden Seiten mit spiegelnden Flächen belegt, die mit 25, 26, 21 bezeichnet sind. Alsdann werden die Platten aufeinandergesehiehtet und z. B. miteinander verkittet, so dass ein Gebilde 31 entsteht, wie es schematisch in Fig. 9 angegeben   
 EMI3.1 
 Ausführungsbeispiel um   450 gegen   die   Spiegelflächen   geneigt sind. Selbstverständlich kann aber auch je nach dem erforderlichen Zweck ein von 450 verschiedener Winkel gewählt werden. Zwei dieser Teile, z. B. 34 und 35, werden nun in der in Fig. 10 dargestellten Lage miteinander vereinigt und bilden auf diese Weise das in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemässe Prisma.

   Die Vereinigung der beiden Teile 33, 34 kann entweder dadurch erfolgen, dass die Teile aufeinandergelegt und durch einen geeigneten Rahmen gehalten werden, sie können aber auch z. B. miteinander verkittet oder in anderer geeigneter Weise in optischen Kontakt miteinander gebracht werden. 



   Es ist natürlich nicht notwendig, dass die spiegelnden Flächen der Reihen des erfindungsgemässen Prismas völlig reflektierend sind. Sie können vielmehr auch nur teilweise reflektierend und teilweise durchlässig sein. 



   Fig. 11 zeigt einen Prismenkörper für die Zwecke der Dreifarbenphotographie und-kinematographie. 



   Der Prismenkörper besteht aus sechs Teilprismen, a, b,   c,     d,   e   und t,   die miteinander verkittet oder in sonstiger Weise baulich miteinander vereinigt sind. Er hat beispielsweise die Form eines Würfels, während die Teilprismen Parallelepipede mit einem quadratischen Querschnitt sind. Das Teilprisma a besitzt einen völlig reflektierenden Spiegel 40, der in einer   Diagonalfläche   des Teilprismas a liegt. Das Teilprisma b besitzt einen ähnlichen Spiegel 41, der gegen den Spiegel 40 um   900 geneigt   ist. Das Teil- 
 EMI3.2 
 um   900 geneigt   sind. Das Prisma e ist der Deutlichkeit halber noch einmal getrennt in Fig. 12 dargestellt.

   Es entspricht im wesentlichen dem in Fig.   l   dargestellten und in seiner Wirkungsweise bereits erläuterten Prisma. 



   Bei der Aufnahme, bei der ein Strahlenbündel in drei Teilstrahlenbündel aufzuteilen ist, fallen die Lichtstrahlen auf die obere Deckfläche des Teilprismas f ein und treten in dieses ein. Ein Teil der Lichtstrahlen wird an dem   ha. Ibreflektierenden   Spiegel 42 nach links reflektiert und gelangt in das Teilprisma a, wo er ein zweitesmal von dem Spiegel 40 nach unten reflektiert wird. Er durchläuft alsdann das Prisma c und tritt an dessen Bodenfläche aus. 



   Ein zweiter Teil der einfallenden Lichtstrahlen wird von dem teilweise reflektierenden Spiegel 43 des   Teilprismas f nach rechts reflektiert,   trifft auf den Spiegel 41 des Teilprismas b, wird von diesem nach unten reflektiert,   durchläuft   das Prisma d, das keine Spiegel besitzt, und verlässt dieses an seiner unteren Bodenfläche. 



   Ein dritter Teil der einfallenden Lichtstrahlen endlich geht durch die teilweise durchlässigen Spiegel 42 und 43 des   Teilprismas t ohne   Reflektion hindurch,   durchläuft   das Teilprisma e und tritt an dessen   Bodenfläche   aus. 



   Besässe das Teilprisma e keinerlei Spiegel, so wäre der Weg des dritten Teils der Lichtstrahlen um die Strecke   x kürzer   als der Weg der an den Spiegeln 42 und 43 nach links und nach rechts reflektierten Teilstrahlen. Um diesen Nachteil zu beheben, wird das Teilprisma e mit zwei Reihen von Spiegeln versehen, wie dies in Fig. 12 veranschaulicht ist. Hiedurch wird der Weg der Lichtstrahlen innerhalb des Teilprismas e verdoppelt, ohne seine Richtung zu ändern, so dass er gerade um die fehlende Strecke x vergrössert wird. Auf diese Weise ist erreicht, dass sämtliche drei Teilstrahlenbündel in dem Prismenkörper genau den gleichen Weg   zurücklegen.   



   In dem Weg der drei Teilstrahlenbündel können in an sich bekannter Weise Farbfilter, z. B. ein Rotfilter 46, ein Grünfilter 47 und ein Blaufilter   48,   vorgesehen sein. Die Filter können z. B. unmittelbar auf den   Bodenflächen   der Teilprismen   c,   e und d angebracht sein. 



   Bei der Wiedergabe, etwa in der Farbenkinematographie, ist der Verlauf der   Liehtstrahlen   umgekehrt. Die drei schwarzweissen Teilbilder werden unter Zwischenschaltung entsprechender   Farbfilter auf die Unterseite der Teilprismen e, e und rl projiziert. Die den drei Teilbildern entsprechenden   Teilstrahlenbündel werden alsdann in dem Prismenkörper zu einem einheitlichen Strahl vereinigt, der das   Teilprisma t an   seiner oberen Fläche verlässt, wobei die Längen der Wege für alle Teilstrahlen einander gleich sind. 



   Selbstverständlich ist es möglich, den Prismenkörper nach Fig. 11 (ebenso wie die nachstehend noch zu beschreibenden Prismenkörper) in anderer Weise zu unterteilen, ohne hiedurch den Strahlengang zu beeinflussen. Z. B. können mehrere der unmittelbar nebeneinanderliegenden Teilprismen zu einem einzigen Teilprisma vereinigt sein. Es könnten etwa die Teilprismen a, fund b einerseits und die 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 Hälfte des Teilprismas a fortfallen, so dass dieses mit dem Spiegel 40   abschliesst.   Ebenso könnte die obere rechte Hälfte des Teilprismas b fortfallen, so dass dieses mit dem Spiegel   41 abschliesst.   Beide fortfallenden Teile werden nicht von für die farbige Aufnahme oder Wiedergabe wirksamen Strahlen durchsetzt. 



   Ein anderes erfindungsgemässes Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 13,14 und   14 c bis 14/t   veranschaulicht. Da der Lichtweg bei der Wiedergabe entgegengesetzt dem bei der Aufnahme ist, soll im nachstehenden nur die Wiedergabe, d. h. die Vereinigung der einfallenden drei Teilstrahlengänge zu einem einheitlichen Strahlenbündel, beschrieben werden. 



   Das Licht tritt in den Prismenkörper bei A, B und C (vgl. Fig. 13) in drei getrennten Strahlen- 
 EMI4.2 
 durch den die Strahlen nach rechts reflektiert werden und in das Teilprisma c eintreten, das einen reflektierenden Spiegel 52 (Fig. 14 e) besitzt, der die Strahlen nach hinten ablenkt. Die Strahlen treten nun in das Teilprisma h ein, das drei zueinander parallele Spiegel 53, 54 und 55 (Fig. 14   h)   aufweist, von denen die Spiegel 53 und 54 teilweise reflektierend und teilweise durchlässig sind, während der Spiegel 55 völlig reflektierend sein kann. Die Strahlen gehen durch den teilweise durchlässigen Spiegel 53 hindurch und treten bei D aus. 



   Die bei B eintretenden Lichtstrahlen gehen durch das Teilprisma e hindurch. Dieses enthält zwei Reihen von Spiegeln, durch die der   Lichtweg   ohne Änderung seiner Richtung um die Strecke   x   verlängert wird (Fig. 14 e). Die Strahlen verlassen das Teilprisma e und treffen auf den teilweise reflektierenden Spiegel 54 in dem Teilprisma h. Sie werden von diesem nach oben reflektiert und sodann von dem teilweise reflektierenden Spiegel 53 im Teilprismah nach hinten reflektiert und mit den Strahlen des ersten Strahlenbündels vereinigt. 



   Die von   C   kommenden Strahlen gehen durch das   Prisma f.   Dieses besitzt gleichfalls zwei Reihen von Spiegeln, durch die der   Lichtweg   innerhalb des   Teilprismas t um   die Strecke y (Fig.   14 fil   verlängert wird. Die Strahlen gelangen alsdann in das Teilprisma g, das keinerlei Spiegel enthält, und fallen auf den reflektierenden Spiegel 55 in dem Teilprisma h, von dem sie nach oben reflektiert werden. Sie gehen durch den teilweise durchlässigen Spiegel 54 des Teilprismas   h   hindurch und werden schliesslich von dem teilweise reflektierenden Spiegel 53 desselben Teilprismas nach hinten abgelenkt und hier mit den Strahlen des ersten und zweiten Strahlenbündels vereinigt. 



   Man überzeugt sich leicht, dass infolge der Verlängerung des Weges des zweiten Strahlenbündels um die Strecke x und die des dritten Strahlenbündels um die Strecke y die Wege innerhalb des Prismenkörpers für alle drei Strahlenbündel einander genau gleich sind. 



   Bei der eben beschriebenen Anordnung werden gleichzeitig die Strahlen des ersten Strahlenbündels, das bei   A   einfällt, in einer Ebene senkrecht zur Fortpflanzungsrichtung der Strahlen um   900   gedreht. Dies ist häufig für eine günstige Ausnutzung des auf dem Film zur Verfügung stehenden Raumes zweckmässig. 



   Die Fig. 15, 16 und 16 a bis 16 k zeigen eine weitere erfindungsgemässe Ausführungsform eines Prismenkörpers für Dreifarbenphotographie und-kinematographie. Hier treten z. B. bei der Wieder- 
 EMI4.3 
 prismen b und d besitzen je einen völlig reflektierenden Spiegel, das Teilprisma c besitzt zwei völlig reflektierende Spiegel, das Teilprisma k besitzt zwei teilweise reflektierende und teilweise durchlässige Spiegel 61 und 62 sowie einen völlig reflektierenden Spiegel 63, die   Teilprismen fund g schliesslich   besitzen zwei Reihen paralleler Spiegel zur Verlängerung des Lichtwege. 



   Durch Verfolgung des Strahlenganges im einzelnen überzeugt man sich leicht, dass die Wege aller drei Strahlenbündel innerhalb des Prismenkörpers einander gleich sind. 



   Die freie Fläche E kann bei der Aufnahme dazu benutzt werden, um neben den drei Teilbildern gleichzeitig, etwa mittels eines besonderen Objektivs, ein normales Schwarzweissbild auf dem Film zu erzeugen. 



   Die Strahlen treten hiebei bei der Aufnahme von der Fläche F aus in das Teilprisma k ein, werden von dem Spiegel 61 nach unten und von dem Spiegel 63 nach vorn reflektiert, treten in das Teilprisma a ein und verlassen dieses bei E. Für dieses   Schwarzweissbild   ist natürlich die Länge des Lichtwege 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 belanglos. Auf diese Weise ist es möglich, bei der Wiedergabe statt eines farbigen Bildes ein normales Schwarzweissbild zu projizieren. 



   Selbstverständlich kann in allen beschriebenen Fällen ein Schwarzweissbild auch dadurch projiziert werden, dass die drei Teilbilder ohne Zwischenschaltung von Farbfiltern miteinander vereinigt projiziert werden. 



   Selbstverständlich kann die vorliegende Erfindung auch für die farbige Aufnahme und Wiedergabe von Bildern unter Verwendung von mehr als drei Teilbildern, z. B. in der Vier-und Mehrfarbenphotographie und-kinematographie, verwendet werden. 



   Das erfindungsgemässe Prisma selbst ist überall da anwendbar, wo es darauf ankommt, den Lichtweg innerhalb eines für optische Strahlen   durchlässigen   Körpers um einen bestimmten Betrag zu verlängern oder Strahlenbündel beliebig aufzuteilen, zu vereinigen und zu reflektieren, ohne dass hiebei Unterschiede in den Weglängen der Strahlen auftreten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Verlängerung des Weges optischer Strahlen mittels mehrfacher Reflexionen, 
 EMI5.1 
 Mittel bestehenden Prismas reihenweise spiegelnde Flächen angeordnet sind, die wenigstens zum Teil zueinander parallel sind und durch die die Strahlen zunächst aus der Richtung des zu verlängernden Weges abgelenkt, alsdann in eine Richtung reflektiert werden, die zu der ursprünglichen Wegrichtung parallel, aber gegen diese versetzt ist und schliesslich, möglicherweise nach ein oder mehrfacher Wiederholung dieses Vorganges, wieder in die ursprüngliche   Wegrichtung   hingelenkt werden, wobei der Anfang einer jeden spiegelnden Fläche einer Reihe mit dem Ende der vorhergehenden spiegelnden Fläche derselben Reihe in einer Ebene liegt.

Claims (1)

  1. 2. Prisma zur Verlängerung des Weges optischer Strahlen nach Anspruch], dadurch gekenn- zeichnet, dass die spiegelnden Flächen innerhalb des Prismas in mehreren, in Richtung des zu verlängernden Weges gesehen, hintereinanderliegenden und senkrecht zu diesem Weg verlaufenden zueinander parallelen Reihen angeordnet sind, dass einander entsprechende spiegelnde Flächen wenigstens zweier Reihen winklig zueinander stehen und in bezug auf den zu verlängernden Weg die gleiche Höhenlage innerhalb des Prismas haben.
    3. Prisma nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die spiegelnden Flächen innerhalb einer jeden Reihe wenigstens zum Teil gleiche Abstände voneinander haben.
    4. Prisma nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die spiegelnden Flächen mit den auf sie einfallenden oder von ihnen reflektierten Strahlen Winkel von 450 bilden, während entsprechend spiegelnde Flächen zweier verschiedener Reihen im Winkel von 900 zueinander geneigt sind.
    5. Prisma nach Anspruch 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass entsprechende spiegelnde Flächen wenigstens zweier Reihen aneinanderstossen.
    6. Prisma nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihen der spiegelnden Flächen nur einen Teil des Prismas einnehmen, während ein anderer Teil des Prismas frei von diesen Reihen ist.
    7. Prisma nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihen spiegelnder Flächen sich in voneinander verschiedenen Teilprismen befinden, die zu einem einheitlichen Prisma zusammengefügt sein können.
    8. Prisma nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Prisma ausser den Reihen spiegelnder Flächen noch eine oder mehrere zusätzliche, völlig oder teilweise reflektierende Flächen aufweist.
    9. Verfahren zur Herstellung eines Prismas nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass planparallele Platten eines für die optischen Strahlen durchlässigen festen Körpers, deren Dicken den Abständen von zueinander parallelen spiegelnden Flächen entspricht, mit spiegelnden Schichten belegt, übereinandergeschichtet und miteinander vereinigt, z. B. verkittet werden, dass alsdann aus diesem so entstandenen Gebilde Teile herausgeschnitten oder-geschliffen werden, wobei die Schnitt- oder Schliffflächen winklig zu den spiegelnden Schichten gelegt werden, und dass hierauf mehrere dieser so erhaltenen Teile aneinandergefügt werden.
    10. Einrichtung zur Strahlungsteilung für die Zwecke der farbigen Aufnahme oder Wiedergabe von Bildern, insbesondere in der Farbenphotographie und-kinematographie, unter Verwendung von Prismen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung oder Vereinigung mehrerer Teilbilder in an sich bekannter Weise teilweise spiegelnde Flächen vorgesehen sind, um den Strahlengang in mehrere den Teilbildern entsprechende Teilstrahlengänge zu zerlegen, und dass in wenigstens einem der Teilstrahlengänge ein Prisma nach einem der Ansprüche 1 bis 8 vorgesehen ist, um den Lichtweg der Strahlen zu verlängern und hiedurch Unterschiede in den Längen der Lichtwege der Teilstrahlengänge auszugleichen.
    11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die spiegelnden Flächen und das Prisma oder die Prismen nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zu einem einheitlichen Gebilde baulich vereinigt sind. <Desc/Clms Page number 6>
    12. Einrichtung nach Anspruch 11 für drei Teilbilder, dadurch gekennzeichnet, dass das einheitliche Gebilde aus sechs Teilprismen besteht, von denen zwei in je einer Diagonalfläche völlig reflektierende Spiegel besitzen, eines zwei halbdurchlässige Spiegel in zwei sich kreuzenden Diagonalflächen besitzt, zwei Teilprismen keinerlei Spiegel besitzen und eines zwei Reihen spiegelnder Flächen aufweist (Fig. 11).
    13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die sechs Teilprismen in zwei Reihen von je drei Prismen übereinander angeordnet sind, dass die beiden Teilprismen mit völlig reflektierenden Spiegeln voneinander durch das Teilprisma mit sieh kreuzenden, teilweise durchlässigen Spiegeln getrennt und die beiden völlig reflektierenden Spiegel zueinander im Winkel von 900 geneigt sind und dass sieh unterhalb der beiden Teilprismen mit völlig reflektierenden Spiegeln die beiden Teilprismen ohne Spiegel und unterhalb des Teilprismas mit den sieh kreuzenden, teilweise durchlässigen Spiegeln das Teilprisma mit zwei Reihen spiegelnder Flächen befindet, bei dem die zu spiegelnden Flächen einer jeden Reihe gleiche Abstände voneinander haben,
    zueinander parallel sind und gegen auf sie einfallende Lichtstrahlen unter einem Winkel von 450 geneigt sind, während einander entsprechende Spiegel verschiedener Reihen unter einem Winkel von 900 aneinander- stossen (Fig. 11).
    14. Einrichtung nach Anspruch 11 für drei monochrome Teilbilder, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus acht Teilprismen zusammengesetzt ist, von denen ein Teilprisma zwei teilweise reflektierende Spiegelflächen und eine völlig reflektierende Spiegelfläche besitzt, die zueinander parallel und gegen auf sie einfallende Lichtstrahlen unter einem Winkel von 450 geneigt sind, drei Teilprismen je einen EMI6.1 besitzen und zwei Teilprismen je zwei Reihen spiegelnder Flächen aufweisen, wobei die spiegelnden Flächen einer jeden Reihe gleiche Abstände voneinander haben, zueinander parallel sind und gegen auf sie einfallende Lichtstrahlen unter einem Winkel von 450 geneigt sind, während einander entsprechend Spiegel verschiedener Reihen unter einem Winkel von 900 aneinanderstossen (Fig. 14).
    15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere unmittelbar nebeneinanderliegende Teilprismen zu einem einzigen Teilprisma vereinigt sind, so dass die Einrichtung entsprechend weniger Teilprismen besitzt oder dass eines oder mehrere der Teilprismen unterteilt sind, so dass in diesem Falle mehr Teilprismen vorhanden sind. EMI6.2
AT156640D 1936-08-26 1936-08-26 Prisma zur Verlängerung des Weges optischer Strahlen und Strahlungsteilungsprisma, insbesondere für die Zwecke der farbigen Aufnahme und Wiedergabe von Bildern. AT156640B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT156640T 1936-08-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT156640B true AT156640B (de) 1939-07-25

Family

ID=3649000

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT156640D AT156640B (de) 1936-08-26 1936-08-26 Prisma zur Verlängerung des Weges optischer Strahlen und Strahlungsteilungsprisma, insbesondere für die Zwecke der farbigen Aufnahme und Wiedergabe von Bildern.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT156640B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2458663A1 (de) Strahlaufspaltungs-prismenanordnung
DE3013194A1 (de) Auf dem prinzip der beugung arbeitendes farbfilter
DE2523038A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur farbbildwiedergabe
DE1797269A1 (de) Relief-Kamera
AT156640B (de) Prisma zur Verlängerung des Weges optischer Strahlen und Strahlungsteilungsprisma, insbesondere für die Zwecke der farbigen Aufnahme und Wiedergabe von Bildern.
DE676947C (de) Optisches System zur Abbildung ebener Objekte
DE599183C (de) Spiegel mit mehreren im Winkel zueinander angebrachten Spiegeln
DE2700745B2 (de) Optisches System mit einfügbarem Farbfilter
DE755039C (de) Verfahren zur Erzeugung raeumlich wirkender Bilder
DE102007002498A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Erzeugung von Laserstrahlen
DE358662C (de) Verfahren zum Darstellen belebter Projektionen in Reliefwirkung
DE247800C (de)
DE727084C (de) Verfahren zur Herstellung von additiven Farbfilmen
DE203110C (de)
DE683129C (de) Einrichtung zur Aufnahme von Mehrfarbenbildern auf Linsenrasterfilmen
AT152068B (de) Einrichtung zum Kopieren von Bildern auf Linsenrasterfilmen.
DE2552267B2 (de) Rückblickspiegel für Straßenfahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE488859C (de) Verfahren zur Herstellung eines Dreifarbenfilms fuer Kinematographie
DE710412C (de) Einrichtung zur Beseitigung innerer Reflexionen bei einem Strahlenteiler fuer Farbenfotografie
DE693783C (de) Strahlenteilungssystem zur Aufnahme und Wiedergabe von Mehrfarbenbildern
AT101553B (de) Optische Vorrichtung für Dreifarbenaufnahmen.
DE683130C (de) Einrichtung zur Aufnahme von Linsenrastermehrfarbenfilmen mit Zylinderlinsenrasterung
AT151427B (de) Einrichtung zum Aufnehmen von Bildern auf Linsenrasterfilmen.
DE683412C (de) Optisches System zur Aufnahme von Bildern auf Linsenrasterfilmen
DE657316C (de) Optische Kopiermaschine