AT156583B - Verfahren zur Herstellung einer magnesiumkarbidhaltigen Schmelze. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer magnesiumkarbidhaltigen Schmelze.

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  Verfahren zur Herstellung einer magnesiumkarbidhaltigen Schmelze. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Schmelze, die das mit Wasser   Allylen   entwickelnde Magnesiumkarbid Mg2C3 enthält. 



   Das Magnesiumkarbid   und   die Erzeugung von   Allylen   aus Mg2C3 und Wasser sind seit längerer Zeit bekannt. Eine technische Herstellung von   Allylen   aus dem Magnesiumkarbid Mg2C3 kam aber bisher nicht in Frage, da die Herstellung dieses Magnesiumkarbids sehr teuer und umständlich war. Im Gegensatz zu Kalziumkarbid lässt sich nämlich das Magnesiumkarbid Mg2C3 nicht im elektrischen Ofen aus dem Oxyd und Kohle herstellen, sondern muss durch Überleiten kohlenstoffhaltiger Gase oder Dämpfe über   erhit ztes Magnesiummetall   bei etwa 500 C gewonnen werden. Hiebei entsteht ausserdem als   unerwünschtes   Nebenprodukt das Karbid   MgCs,   das bei der Umsetzung mit Wasser Azetylen ergibt.

   Ein technisches Verfahren zur Gewinnung von   Allylen   ist nicht bekanntgeworden ; man hat diesen Stoff bisher nur im Laboratoriumsmassstab, z. B. aus Azetylennatrium und Jodmethyl, herstellen können. 



   Das im folgenden beschriebene Verfahren benutzt zur Herstellung von   MgC,-das   als Ausgangsmaterial für die Herstellung von   Allylen   Bedeutung   hat-Kalziumkarbid   und Magnesiumehlorid, die beide als grosstechnische Erzeugnisse billig zur Verfugung stehen. Die Reaktion zwischen Kalziumkarbid und geschmolzenem Magnesiumchlorid ist schon verschiedentlich Gegenstand von Untersuchungen gewesen. Es bildet sieh bei Temperaturen über 700  in guter Ausbeute Magnesiummetall entsprechend der Gleichung 
 EMI1.1 
 
Die erkaltete Schmelze entwickelt bei der Zersetzung mit Wasser kein   Allylen,   ein Beweis dafür, dass Mg2C3 nicht entstanden war. 



   Es wurde nun gefunden, dass man bei niedrigerer Temperatur, d. h. unterhalb des   Schmelzpunktes   des reinen Chlormagnesiums (718 ), Kalziumkarbid und Magnesiumchlorid zu einer Schmelze umsetzen kann, die, da sie mit Wasser Allylen entwickelt, neben Kalziumchlorid das Karbid   MgCg   enthalten muss. Zu diesem Zweck muss man den Schmelzpunkt des Chlormagnesiums in bekannter Weise durch Zusätze herabsetzen. Am besten eignet sieh hiezu Chlornatrium, da es sehr billig ist und unter den gegebenen Bedingungen nicht mit Kalziumkarbid reagiert ; ebenso   wirkt Chlorkalium.   Ein Gemisch von 56% Chlornatrium und   44%   Chlormagnesium schmilzt z. B. schon bei   43at.   



   Nach dem derzeitigen Stand unserer Kenntnisse dieser Reaktionen sind für die Umsetzungen 
 EMI1.2 
 
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 enthaltende Schmelze, die nach dem Erkalten mit Wasser gemäss der Gleichung 
 EMI1.9 
   Aliyien   ergibt. 



   Da die Umsetzungen I und   II   nicht ganz quantitativ verlaufen, so entsteht aus unverbrauchtem CaC2 oder aus nach Formel I entstandenem   MgC,   nebenbei etwas Azetylen, das sich aber z. B. durch Verflüssigung und Destillation des Gemisches leicht von Allylen trennen lässt. 



   Es ist zwar schon früher versucht worden, Magnesiumkarbid durch Umsetzung von Kalzium- 
 EMI1.10 
 war ausschliesslich die Herstellung des für die Technik bedeutungslosen Karbids   MgC ; ;.   

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