AT156303B - Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Rotationsvervielfältigern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Rotationsvervielfältigern.

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AT156303B
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Wilhelm Ritzerfeld
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Wilhelm Ritzerfeld
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  Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von   Rotationsvervielf ltigern.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betrieb von Rotationsver-   vielfältigungsmasehinen,   bei welchen   vus einem   auf einer   Druektrommcl     aufgespannten   Spiegelschriftoriginal auf Blätter od. dgl. umgedruckt wird, die vorher mit einer schnell verdunstenden Flüssigkeit angefeuchtet wurden. 



   Bisher bestand bei Maschinen dieser Art der Nachteil, dass die Art des   Einfiihrens   der zu bedruckenden Blätter unter die   Druektrommel   einen verhältnismässig grossen freien Raum am Kopf der zu bedruckenden Blätter liess, weil die zum Anfeuchten dienende Vorrichtung erst in Wirksamkeit trat, nachdem der obere Rand des zu bedruckenden Blattes bereits von der Drucktrommel oder von besonderen   Zuführungsrollen   erfasst worden war. 



   Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, den freien, von der Anfeuchtevorriehtung nicht berührten Raum am Kopf der zu bedruckenden Blätter möglichst zu verringern, um auf diese Weise die ganze Fläche des Blattes zur Aufnahme des Umdruckes möglichst weitgehend ausnutzen zu können. 
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 dem vorderen bzw. oberen Ende des zu bedruckenden Blattes in Berührung bringt, noch ehe das- selbe von den Führungsrollen erfasst und weitertransportiert wird. 



   Der zur Ausführung dieses Verfahrens dienende   Rotationsverviejfältiger   wird zweckmässig vor der Drucktrommel mit   übereinanderliegenden   Führungswalzen für die zu bedruckenden Blätter ver- sehen, deren untere in an sich bekannter Weise einen grösseren Durchmesser hat, als die obere. Ausser- dem ist eine dieser beiden Walzen, vorzugsweise die untere, mit einer Oberfläche versehen, die sich besonders gut zur Förderung der Papierblätter eignet. Beispielsweise kann der Mantel der in erster
Linie zur Förderung bestimmten Walze aus Gummi, nicht glasiertem Porzellan, gekörntem oder geriffeltem Metall, gekörntem oder geriffeltem Kunstharzstoff bestehen. 



   Besondere Aufmerksamkeit ist   erfindungsgemäss   auch der Lagerung und Bewegung des An- feuchters selbst gewidmet. Derselbe ist zweckmässig an einem dreiarmigen Hebel angeordnet, dessen einer Arm den Anfeuehter trägt, dessen zweiter Arm unter dem Einfluss einer von der Drucktrommel   . betätigten Steuerkurve   steht und dessen dritter Arm zur Sperrung des Anfeuchters dient, während sich derselbe ausser Berührung mit dem zu bedruckenden Blatt befindet. Dieser Sperrarm des Hebels steht seinerseits unter dem Einfluss eines Sperrglieds, dessen Betätigung bzw. Auslösung in irgendeiner geeigneten Weise, z. B. mit Hilfe eines Fusshebelgestänges, erfolgt. Das Hochheben des Anfeuchters erfolgt selbsttätig vom Drucktrommelantrieb aus. 



   Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung ein   Ausführungsbeispiel   des Erfindungs- gegenstandes. Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt des neuen Rotationsvervielfältigers etwa nach
Linie   7-7   der Fig. 2, Fig. 2 ist ein teilweiser Grundriss. 



   Die   Drucktrommel und   die Gegendruckrolle 2 sind auf den   Achsen J bzw.   in den Seiten-   wänden 5 des Rotationsvervielfältigers gelagert. 6 ist ein Anlegetisch für die zu bedruckenden Blätter,   der in beliebiger Weise angeordnet und ausgebildet sein kann. In der von der   Drucktrommel   und der Gegendruckwalze 2 gebildeten Bucht sind die Führungswalzen 7 und 8 angeordnet. Die untere Walze 7 hat erheblich grösseren Durchmesser als die obere Walze 8 und dreht sich um oder genauer gesagt mit der Achse 9, die ebenfalls in den Seitenwänden 5 des Apparates gelagert ist.

   Die obere
Walze   s   dreht sich in den um Zapfen 10 drehbaren Hebeln 11, die von Federn 12 beeinflusst werden, u. zw. derart, dass die obere Führungswalze 8 dauernd gegen die untere Führungswalze 7 angedrückt 

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 Zugfeder 24 entgegen dem Sinne des Uhrzeigers um den Zapfen 16   verschwenkt, wodurch wiederum   der Arm 15 und somit der   Anfeuchter   13 abwärts bewegt wird und der Anfeuchtefilz 13a zur Auflage auf das an der   Bsrührungslinie 74   der beiden Walzen 7 und 8 angelegte Blatt gelangt.

   Nun tritt über das   Verbindungsstück   28 die auf der Zeichnung nicht näher   dargestellte Eintourenkuppelung   in Tätigkeit und bewirkt eine Umdrehung der Drucktrommel1 und somit einen Arbeitsgang der   Umdruck-   vorrichtung ; während dieser Zeit befindet sich der Hebel 22 in der mittleren, in Fig. 1 dargestellten Lage, da der dreiarmige Hebel im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers versehwenkt ist, wodurch die Oberkante der Nase 22a gegen die Unterkante der Nase 21 zu liegen   kommt.   Um nun zwecks Anlage des nächsten zu bedruckenden Blattes den Anfeucbter 13 wieder anzuheben, schlägt das an der Scheibe 19 befetigte Steuerstück 18 mit seiner ansteigenden Kante gegen die Nase   17,   der dreiarmige Hebel wird im   S :

   nue   des Uhrzeigers verschwenkt und der   Anfeuchtefilz     7(a wird angelloben.   



  Die Verschwenkung der Nase 17 und somit des dreiarmigen Hebels bewirkt aber gleichzeitig, dass die untere Nase 21 des dreiarmigen Hebels wiederum hinter die Nase 22a des Hebels, gelangt, weil dieser durch die Feder 22b nach oben gezogen wird. Dadurch bleibt der Anfeuchter   13   bis zur nächsten Betätigung des Fusshebels und der Stange 28 in angehobener Stellung stehen. 
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1. Verfahren zum Betrieb von Rotationsvervielfältigern, bei welchen die zu bedruckenden Blätter befeuchtet werden, dadurch gekennzeichnet, dass man den Anfeuchter mit dem in die Maschine zuerst eingeführten Ende des zu bedruckenden Blattes in Berührung bringt, noch ehe dieses Ende in die Fördervorrichtung eintritt, die das Blatt der Druektrommel zuführt.

Claims (1)

  1. 2. Rotationsvervielfältiger zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass von den zwei Förderwalzen der Vorrichtung die untere in an sieh bekannter Weise grösseren Durchmesser hat und dass ausserdem diese untere Walze oder die angetriebene Walze zwecks besserer Förderung der Papierblätter entweder bloss eine matte oder rauhe Oberfläche oder einen groben oder rauhen Übermantel, z. B. aus Gummi, hat.
    3. Rotationsvervielfältiger nach Ansprach 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines dreiarmigen Hebels, dessen einer Arm den Anfeuchter trägt, während der eine der beiden andern Arme zur Sperrung des Anfeuchters in gehobener Stellung und der andere dieser beiden Arme zur Regelung der Schwenkbewegung des Anfeuchters dient.
    4. Rotationsvervielfältiger nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufsetzen des Anfeuchters unmittelbar vor der Berührungslinie der Fördenvalzen dieser auf die Berührungslinie zu bis zwischen die Förderwalzen schwingbar angeordnet ist.
    5. Rotationsvervielfältiger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrarm des mehrarmige Hebels unter dem Einfluss eines schwenkbaren, federnd belasteten Sperrgliedes steht, dessen Betätigung mit Hilfe eines Fusshebelgestänges erfolgt.
AT156303D 1937-07-26 1937-07-26 Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Rotationsvervielfältigern. AT156303B (de)

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