AT156174B - Verfahren zur Herstellung von Kohlenwassergas. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kohlenwassergas.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Kohlenwassergas. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 unter Umständen mit geringeren Kosten verbunden sein als der Zusatz von Fremddampf. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Anlage schematisch dargestellt. Der Generator 1 besitzt einen Vergaserschacht 2 und einen darüberliegenden Sehwel (Ent- gasungs) schacht (Schwelaufsatz) 1. 4 ist ein Regenerativ-Überhitzer und 5 ein z. B. als Kreiselgrbläse ausgebildetes Umwälzgebläse. Mit 6 sind die verschiedenen in die einzelnen Leitungen eingebauten Absperrvorrichtungen angedeutet. Die Gaserzeugung geht im üblichen Wechselbetrieb vor sieh, wobei die einzelnen Absperrorgane 6 bei Übergang zwischen den Perioden entsprechend umgestellt werden. Der Generator 1 ist mit Kohle gefüllt, welche den Schwelsehaeht. 3 und sodann den Vergaser- schacht 2 nach abwärts durchwandert. Die im Schwelschacht. 3 entschwelte Kohle gelangt als Koks in den Vergaserschacht 2, in dessen Glühzone sie zu Wassergas vergast wird. Beim Heissblasen des Generators wird Luft von 7 über die Leitung 8 in den Vergasersehacht 2 eingeführt und die gebildeten Blasegase strömen durch die Leitung 9 in den Überhitzer 4, wo sie durch Zusatz von Zweitluft, die über die Leitung 16 in den Überhitzer geführt wird, verbrannt werden und den Überhitzer auf hohe Temperatur erhitzen. Die verbrannten Abgase entweichen bei 10. Beim nun folgenden Gasen von unten wird durch das Gebläse 5 ein Kreisstrom erzeugt, der in Richtung der Pfeile X über die Leitung 11, den Unterteil des Überhitzers 4, Leitung 8, Vergaserschacht 2, Schwelsehacht 3 und Leitung 12 führt. Das zum oberen Ende des Schwelschaehtes 3 auf- steigende Gasgemisch, das aus im Schwclschacht. 3 entwickelten Schwelgasen und im Vergaserschaeht 2 erzeugten Wassergas besteht, wird somit im genannten Kreisstrom umgetrieben, wobei es im Überhitzer 4 erhitzt wird und schliesslich durch die Feuerzone des Generators 1 streicht, wo die Spaltung der Kohlenwasserstoffe und Teernebel erfolgt. Da ständig Wassergas erzeugt wird, entsteht fortlaufend ein Gasüberschuss, der aus dem Vergaserschacht 2 über den Stutzen 13 und das Rohr 14 abgeleitet wird. Da das Wassergas an einer Stelle abgeleitet wird, an der der Umwälzstrom die Feuerzone des Vergaserschachtes 2 bereits passiert hat, wird somit von Kohlenwasserstoff en und Teerdämpfen befreites Wassergas gewonnen. Es ist ersichtlich, dass der im umgewälzten Gas enthaltene, vom Wassergehalt der Kohle stammende Wasserdampf im Wege des Kreisstromes in die Glutzone des Vergaserschachtes S gelangt, wo dieser Dampf in Berührung mit der heissgeblasenen Koksschicht die Wassergasbildung bewirkt, unter der Voraussetzung, dass der zur Verwendung gelangende Brennstoff einen genügenden Wassergehalt besitzt. Beim nun folgenden Gasen von oben wird die Umwälzung des Gases durch entsprechende Einstellung der Absperrorgane über die Leitung 11, den oberen Teil des Überhitzers 4, Leitung 9, Schwelschicht 3 und Leitung 12 geführt, so dass auch hier das aus dem Schwelsehacht 3 entnommene Gas- gemisch im Überhitzer 4 erhitzt, Wärme in den Schwelsehaeht 3 gefördert und der in diesem befindliehe Brennstoff wirksam entschwelt wird. Das überschüssige Gas wird beim Eintritt aus der Leitung 9 in den Vergaserschacht 2 abgezweigt, streicht im letzteren nach abwärts und verlässt die Anlage durch den Stutzen 15 und die Leitung 14. Dieser abgezweigte Gasteil streicht somit auch in dieser Periode EMI2.2 Eigendampf und anderseits auch die Schwelgase zu Wassergas zersetzt werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Kohlenwassergas, bei dem das aus dem Schwelaufsatz des Generators austretende Gemisch von Wassergas und Schwelgase durch die Feuerzone dieses oder eines andern Generators durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Wassergasherstellung erforderliche Wasserdampf unter Weglassung eines Fremddampfzusatzes ausschliesslich dem Wassergehalt des Brennstoffes selbst entnommen wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wassergehalt des Brennstoffes durch Benetzung desselben künstlich erhöht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT156174T | 1937-09-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT156174B true AT156174B (de) | 1939-05-25 |
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ID=3648785
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT156174D AT156174B (de) | 1937-09-18 | 1937-09-18 | Verfahren zur Herstellung von Kohlenwassergas. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT156174B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT385767B (de) * | 1983-12-20 | 1988-05-10 | Waagner Biro Ag | Einrichtung zur vergasung fester brennstoffe |
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1937
- 1937-09-18 AT AT156174D patent/AT156174B/de active
Cited By (1)
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