AT155779B - Neigungswaage mit optischer Übertragung der Gewichtsanzeige. - Google Patents

Neigungswaage mit optischer Übertragung der Gewichtsanzeige.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Neigungswaage mit optischer Übertragung der Gewiehtsanzeige. 
 EMI1.1 
 
Einrichtung am Neigungspendel befestigt ist und mit ihm ausschwingt. 



   Gemäss der Erfindung sind zum Ablesen der Tara-,   Brutto-oder Nettogewichte   zwei Skalen angeordnet, von denen die eine im wesentlichen feststehend, die andere in ihrer   Längsrichtung   beliebig ein-und feststellbar ist und die zweckmässig vom   Strahlenbündel   einer gemeinsamen Lichtquelle projiziert werden. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass beide Skalen unmittelbar über-bzw. neben-oder hintereinander angeordnet sind und von einem und demselben   Lichtstrahlenbündel   gleich- zeitig oder nacheinander durchleuchtet werden. 



   Eine weitere Ausführungsform der Erfindung geht dahin, dass die eine Skala im wesentlichen feststehend, die andere an einem besonderen Neigungspendel angeordnet ist, auf das ein Teil des Lastzuges wirkt, der es bei der ersten Wägung (z. B. der Tara) entsprechend diesem Lastzug einstellt und dessen Bewegung durch eine Feststellvorrichtung bei der zweiten Wägung (z. B. des Bruttogewichtes) verhindert wird. 



   In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Längsschnitt durch die erste Ausführungsform der Waage, in Fig. 2 eine abgeänderte Ausführungsform in schematischer Darstellung und in Fig. 3 eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes mit selbsttätiger Einstellung der beweglichen Skala dargestellt. Fig. 4 zeigt, wie der Lastzug nicht nur auf das gewöhnliche Neigungspendel, sondern auch auf das zusätzliche Neigungspendel übertragen wird. 



   Gemäss Fig. 1 wird der Lastenzug auf ein hier nicht dargestelltes Gestänge übertragen, wodurch das Neigungspendel, das mit seinen Schneiden 2'auf den Pfannen J'ruht, verschwenkt wird. An dem Neigungspendel befinden sich mehrere Arme, von denen der eine die Fassung 6'für die beiden   Linsen'/'   und 8'trägt. Ein Gewicht 5'ist an der Stange 4'senkrecht verschiebbar, um den Ausschlag des Neigungpendels regeln zu können. Ein weiterer Arm des Neigungspendels trägt den Spiegel   9',   ein gegenüberliegender Arm trägt eine Fassung   10'für   die Linse   11'und   den Spiegel   12'. Schliesslich   ist noch ein Arm vorhanden mit einem Halter 13'für die   Mattscheibe 14'.   



   An einem festen Teil der Waage befindet sich in der verlängerten Achse der Schneiden 2'oder in der Nähe derselben eine Lichtquelle   15',   ferner sind am festen Teil der Waage durchsichtige Kreisringsegmente 16'und   18'befestigt,   die die beiden Skalen 17'und 19'tragen. Die Skala   17'ist nicht   verschiebbar. Dagegen kann die Skala   19'in   ihrer   Längsrichtung,   d. h. senkrecht zur Zeichenebene, verschoben werden, indem das Segment 18'verschiebbar ist.

   Die beiden Skalen   17'und 19'sollen   soweit übereinstimmen, dass alle ihre Gewichtsangaben, falls beide Nullpunkte in gleicher Linie liegen, 
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 angeordnet, dass die der einen Skala von der unteren Hälfte der von der Lampe 15'ausgehenden Lichtstrahlen und die der andern Skala von der oberen Hälfte getroffen und auf die Mattscheibe 14'geworfen werden. Sind beispielsweise die Teilstriche auf der Skala   17'im   unteren Teil und auf der Skala   19'   im oberen Teil angeordnet, dann muss der übrige Teil der Skala vollkommen durchsichtig sein, um nicht die Lichtwirkung für die andere Skala zu   beeinträchtigen.   Bei einer solchen Skalenanordnung erscheinen 

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 die Gewichtsangaben beider Skalen auf der Mattscheibe 14'nebeneinanderliegend.

   Auf der Matt- scheibe ist ein fester Zeiger vorgesehen, um den genauen Gewichtswert ablesen zu können. 



   Wird zunächst die Tara auf die Waage aufgelegt, so schwingt das Pendel aus und entsprechend dieser Verschwenkung wird ein bestimmter Teil der beiden Skalen 17'und 19'beleuchtet und in veri grössertem Massstabe auf die Mattscheibe 14'geworfen. Hiebei stimmen die Anzeigeergebnisse beider   Skalen überein. Sodann wird das Segment 4'mit der Skala 49'bewegt, u.   zw. so lange, bis die Projektion ihrer Nullmarke mit der Projektion des Anzeigeergebnisses der Skala 17'in einer Linie liegt. Lässt man nach Abnahme der Tara das Bruttogewicht auf die Waage einwirken, dann ergeben sich natur- gemäss zwei voneinander abweichende Anzeigewerte. entsprechend der gegenseitigen Verschiebung ) der beiden Skalen   17'und 19'zueinander.   Hiebei zeigt die projizierte Skala 17'das Bruttogewicht. wenn an dieser Skala nichts geändert wurde.

   Dagegen zeigt die Skala 19'auf der Scheibe 14'die Differenz zwischen dem Tara-und dem Bruttogewicht, d. h. das gesuchte Nettogewicht, an. 



   Lässt man im Gegensatz zu dem   vorhergehenden Beispiel zunächst   das Taragewicht und dann das Nettogewicht auf die Waage wirken und will man aus beiden ohne Rechnung das Bruttogewicht bestimmen, so muss die Skala   19'um   den Betrag des Taragewichtes verstellt werden, bis sieh das Tara- gewicht mit der   Nullmarke   der feststehenden Skala deckt. Man erhält dann bei der zweiten Wägung neben der Anzeige des auf die Waage aufgebrachten Nettogewichtes aus der Projektion der verstellten 
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   wobei sieh auch gleichzeitig   das Nettogewicht ergibt. In diesem Falle müssen allerdings die Gewichts- angaben der Skalen in entgegengesetzter Richtung verlaufen. Liegen also beispielsweise beide Skalen nebeneinander, so deckt sich der Nullwert der einen Skala mit dem Höchstwert der andern.

   Wirkt 
 EMI2.2 
 die Differenz zwischen   Brutto-und Taragewhht   an. 



   Um die Führung der beweglichen Skala zu vereinfachen, kann die bewegliche Skala ebenfalls pendelnd   aufgehängt   werden. Die Achse dieser Pendelbewegung muss mit der   Schneidenachse 2 über-   einstimmen. Es bedarf dann noch einer Feststellvorrichtung, um die bewegliche Skala 19'in jeder beliebigen Lage festhalten zu können. 
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 rechter Lage der Mattscheibe 14'der Fall ist. In solchen Fällen kann eine nochmalige Umlenkung vorgesehen werden. 



   Gemäss Fig. 2 werden die Lichtstrahlen der   Lichtquelle 4J'durch   die Linsen 7'und 8'parallel gerichtet. In dem weiteren Verlauf wird ein Teil der Strahlen durch das Prisma 20 umgelenkt. Er fällt dann durch die Skala 21. Durch die Linse 22 wird über das Prisma 2. 3 auf der Mattscheibe 24 der durchleuchtete Teil der Skala 21 abgebildet. Der übrige Teil der Strahlen wird durch das Prisma   : 2. j   abgelenkt und durch die Skala 26 und die Linse 27 auf das Prisma 28 geführt, wo er umgelenkt und auf eine Mattscheibe 29 geworfen wird. Hier entsteht ein Bild der Skala 26. Eine der beiden   Skalen : 21   oder 26 steht fest, während die andere verschiebbar ist. Der Wägevorgang vollzieht sich bei dieser Waage in der gleichen Weise wie bei der vorher beschriebenen. 



   Es ist nicht nötig, dass die Skalen   21   und 26 unmittelbar über-bzw. nebeneinander liegen. Sie können vielmehr in beliebiger Entfernung voneinander liegen, ohne dass dadurch der Erfindunggedanke beeinträchtigt würde. Wenn Wert darauf gelegt wird, die Anzeigeergebnisse dieser getrennten Skalen auf eine gemeinsame Ablesescheibe zu projizieren, so ist das durch entsprechende Umlenkung der Strahlen ohne weiteres möglich. 



   Bei der selbsttätigen Einstellung der beweglichen Skala gemäss Fig. 3 sind die übrigen Teile der Waage im wesentlichen dieselben wie nach Fig. 1. Der Arm 30 des Neigungspendels ruht mit seiner 
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 dem Prisma. 38 und der Linse   51   befindet sich die feste Anzeigeskala 53. An einem Pendel 54 mit einem Neigungsgewieht   55,   das mit seiner Schneide 56 in den Pfannen 32 und   57 hängt,   ist die Skala 58 be- 
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 die am festen Teil der Waage angebracht ist. Durch den Zug der Feder 60 klemmt sich die Vorrichtung 59 am Pendel fest und hält dieses in seiner Stellung. Durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Hebel kann der Zug der Feder 60 aufgehoben und das Pendel wieder entkuppelt werden. 



   Um den Lastzug auch auf das zusätzliche Neigungspendel. 54 zu übertragen, greift der Lastzug an dem Band 61 an, das an einem kurvenförmigen Stück   62   befestigt ist und sich darauf abwälzt. Das Stück 62 ist ebenso wie die beiden weiteren Kurvenstücke   63   und   64   mit einem   gemeinsamen   Hebel   6-5   

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 verbunden. Zwei Bänder 66 und 67 wälzen sich, ebenso wie das Band   61,   auf den zu   ihnen   gehörigen   Kurvenstücken   63, 64 ab. In   Verlängerung   des Bandes 66 befindet sich ein Band 68 und ebenso in der   Verlängerung'des   Bandes 67 ein Band 69.

   Diese liegen wieder auf Kurvenscheiben 70 und   71,   von denen die   erstere mit dem Neigungspendel o4   und letztere mit dem Neigungspendel-30 fest verbunden ist. 



   Vor der Verwiegung wird durch den genannten Hebel die   VolTichtung geöffnet,   so dass die auf die Waage aufgebrachte Last über das Band 61 in gleicher Weise auf die beiden Bänder 66 und 67 und somit auf die beiden Neigungspendel 30 und 54 wirkt. Beide schlagen aus und ihre zugehörigen Skalen zeigen an den beiden Ablesescheiben   4. 3   und 44 die gleichen Werte an. Nun wird die Festhaltevorrichtung 59 geschlossen und hält das Pendel   54   fest. Wird nun wieder eine Last aufgebracht, so kann der Lastzug 61 keinen Ausschlag des   Neigungshebels   54 bewirken und wirkt auf das Neigungspendel 30 allein, jedoch in genau der gleichen Weise, als ob das Neigungspendel 54 frei wäre.

   An der Ablesescheibe   43   wird also auch in diesem Falle das   tatsächlich   aufgebrachte Gewicht angezeigt. Die ganze Ausführung entspricht demnach vollkommen dem in Fig. 1 dargestellten und beschriebenen Beispiel, wobei sich auch alle für dieses Beispiel angegebenen   Möglichkeiten   erreichen lassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Neigungswaage mit optischer Übertragung der Gewichtsanzeige, bei der die zu projizierende Skala fest angeordnet ist und entsprechend dem   Aussehlag des Neigungspendeis vergrössert   auf eine Mattscheibe projiziert wird, während die zur Projektion dienende optische Einrichtung am Neigungspendel befestigt ist und mit ihm ausschwingt, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ablesen der Tara-,   Brutto-oder Nettogewichte   zwei Skalen angeordnet sind, von denen die eine im wesentlichen feststehend, die andere in ihrer Längsrichtung beliebig ein-und feststellbar ist und die zweckmässig vom Strahlenbündel einer gemeinsamen Lichtquelle projiziert werden.

Claims (1)

  1. 2. Neigungswaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Skalen unmittelbar über-bzw. neben-oder hintereinander angeordnet sind und von einem und demselben Lichtstrahlenbündel gleichzeitig oder nacheinander durchleuchtet werden.
    3. Neigungswaage nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass die eine Skala im wesentlichen feststehend, die andere an einem besonderen Neigungspendel angeordnet ist, auf das ein Teil des Lastzuges wirkt, der es bei der ersten Wägung (z. B. der Tara) entsprechend diesem Lastzug einstellt und dessen Bewegung durch eine Feststellvorrichtung bei der zweiten Wägung (beispielsweise des Bruttogewichtes) verhindert wird.
AT155779D 1935-11-23 1935-11-23 Neigungswaage mit optischer Übertragung der Gewichtsanzeige. AT155779B (de)

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