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Druckvorrichtung zur Aufzeichnung von Daten für Naehriehten-Übermittlungsanlagen.
Die Erfindung betrifft sogenannte selbsttätige Gesprächszettelausfertigungsmaschinen, welche zur Aufzeichnung von Daten in Telephon-und andern Zentralensystemen dienen und geeignet sind,
Daten über Verbindungen, die zwischen einer Anzahl von Teilnehmern hergestellt wurden, auf- zuzeichnen, z. B. die Nummern des rufenden und gerufenen Teilnehmers, die Gebühr, das Datum, die Tageszeit und die fortlaufende Nummer des aufgezeichneten Gespräches. Obwohl von Zettel- ausfertigungsmaschinen gesprochen wird, kann die Aufzeichnung einer Anzahl von Verbindungen auch auf einem fortlaufenden Band geliefert werden.
Die Erfindung hat den Zweck, zur Erreichung einer vollständigen Aufzeichnung der gewünschten
Teilnehmernummer die Aufzeichnungsvorrichtung mit Mitteln zur Aufzeichnung einer oder mehrerer unveränderlicher Ziffern (Kennziffern) am Anfang der gerufenen Teilnehmernummer auszustatten.
Der restliche Teil der Teilnehmernummer wird durch Aufzeichnungsvorrichtungen aufgezeichnet, die sich entsprechend dem Werte dieser übrigen Ziffern einstellen lassen.
Entsprechend der Erfindung sind Aufzeichnungsvorrichtungen zum Drucken einer unveränderlichen Kennummer am Beginn der Nummer der gerufenen Teilnehmerstelle vorgesehen, wobei die Kennnummer aus mindestens einer Ziffer besteht und eine Ziffer, welche schon zur Wahl verwendet wurde, bevor die Aufzeichnungsvorrichtung zu arbeiten begonnen hat, aufgezeichnet werden kann.
Vorteilhaft ist es, die veränderlichen Ziffern in einer einzigen Aufzeichnungsvorrichtung anzuordnen und der Reihe nach aufzeichnen zu lassen. Der Drucker, welcher die unveränderliche Kennnummer druckt, kann so angeordnet sein, dass die Kennummer gleichzeitig mit dem ersten AufzeichnungsArbeitsgang der veränderlichen Stellen der Teilnehmernummer abgedruckt wird. Hierauf wird der Kennummerndrucker ausser Betrieb gesetzt, während der Drucker für die veränderlichen Ziffern die restlichen Ziffern der gerufenen Teilnehmernummer aufzeichnet.
Eine konstruktive Ausgestaltung einer derartigen Druckvorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 stellt eine perspektivische Ansicht des Kennummerndruckers sowie der Steuerorgane zur Inbetriebsetzung und zum Abstellen des Druckers dar. Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Kenn- nummerndruckers.
Der Kennummerdrucker 121 ist an dem winkelförmigen Teil 122 befestigt, welcher seinerseits auf dem Block 123 angeordnet ist, der auf der Welle 124 des Zifferndruckrades 79 sitzt. Das untere Ende des winkelförmigen Teiles 122 ist geschlitzt, um einen Stift 125 im Block 123 zu umfassen. Der Teil 122 ist mittels der Schraube 126 auf dem Block befestigt. Der Block 123 trägt an seinem oberen Ende einen Streifen 127, in welchen der hakenförmige Teil eines Drahtes 128 eingreift, der an seinem andern Ende am Hebelarm 129 des Winkelhebels 129, 130 angelenkt ist.
Eine Feder 131 trachtet den Block 123 so zu halten, dass sich die Kennummern in Druckstellung befinden, während eine stärkere Feder 132 den Winkelhebel129, 130 im Uhrzeigersinn zu verdrehen sucht, um den Draht 128 nach rechts zu ziehen und dadurch den Block 123 aus der Arbeitsstellung herauszudrehen.
Der Hebelarm 130 berührt die Nocke 116, welche auf einer Steuerwelle C < S'der Aufzeiehnungs- vorrichtung sitzt. Der Kennummerndrucker ist für gewöhnlich in Arbeitsstellung und ein Abdruck wird hergestellt, wenn sich die Welle es in der gezeichneten Stellung befindet. Geht die Steuerwelle CS in die nächste Stellung, so rückt der vorspringende Teil der Nocke 116 vom Hebelarm 130 ab, wodurch
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der Winkelhebel130, 129 im Sinne des Uhrzeigers von der Feder 132 verdreht wird. Dadurch wird der Kennummerndrucker rasch aus seiner Arbeitsstellung herausgebracht und beim Drucken der zweiten Ziffer die Kennummer nicht mehr mitgedruckt. Die nichteingerückte Stellung des Kennummerndruckers ist in Fig. 2 strichliert eingezeichnet.
Der Kennummerndrucker verweilt nun während des ganzen Nummerndruckvorganges in ausgerückter Stellung und kehrt erst in der Grundstellung der Welle OS wiederum in die Arbeitsstellung zurück.
Um den Kennummerndruckerträger 122 auszuwechseln, ist es nur notwendig, die Schraube 126 zu entfernen, den winkelförmigen Teil 122 mittels des Griffes 133 herauszuheben, einen andern Kenn- nummerndruckerträger an seine Stelle zu geben und die Schraube 126 wieder anzuziehen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Druckvorrichtung für eine Zettelausfertigungsmaschine zum Gebrauch in Telephon-oder ähnlichen Zentralen, die zur Aufzeichnung von Daten (etwa der Nummern von rufendem und gerufenem Teilnehmer) über Verbindungen eingerichtet ist, die zwischen einer Anzahl von Teilnehmern hergestellt werden, gekennzeichnet durch Aufzeichnungseinrichtungen (121 in Fig. 2) zur Aufzeichnung von zumindest einer unveränderlichen Kennziffer der gerufenen Teilnehmernummer, wodurch eine oder mehrere Ziffern, die bereits für die Wahl benutzt wurden, bevor die Maschine zu arbeiten begonnen hat, aufgezeichnet werden können.