AT154871B - Messerbank zum Schärfen von Messern. - Google Patents

Messerbank zum Schärfen von Messern.

Info

Publication number
AT154871B
AT154871B AT154871DA AT154871B AT 154871 B AT154871 B AT 154871B AT 154871D A AT154871D A AT 154871DA AT 154871 B AT154871 B AT 154871B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
knife
knife rest
grinding surface
sharpening
grinding
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Victor Friedrich
Original Assignee
Victor Friedrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Victor Friedrich filed Critical Victor Friedrich
Application granted granted Critical
Publication of AT154871B publication Critical patent/AT154871B/de

Links

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Messerbank zum Schärfen von Messern. 



   Die Erfindung betrifft eine Messerbank, die mit einer   Schleiffläche   versehen ist, auf der man ein Messer zum Schärfen abziehen kann. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art ist die eine ebene Platte bildende   Schleiffläche   senkrecht zwischen zwei Klemmbacken eingespannt, die oben neben der
Schleifplatte schmale, nach aussen und oben schräg gerichtete Auflageflächen bilden. Wenn man den an den Schneiden anliegenden schmalen Teil der Klinge des Messers auf diese Auflagefläche auflegt, so wird sie in einem bestimmten Winkel zur   Schleiffläche   eingestellt. Da aber nur der längs der Schneide liegende schmale Teil der Messerklinge eine Auflage hat, ist es schwierig bzw. für eine Hausangestellte od. dgl. handwerksmässig ungeübte Personen unmöglich, den   Schleifwinkel   richtig innezuhalten.

   Ausserdem wird der aufliegende Teil der Klinge auf den Führungsflächen der Klemmbacken zerkratzt. 



   Gemäss der Erfindung werden die Nachteile dadurch vermieden, dass eine zur   Schleiffläche   parallele Rille für den Messerrücken vorgesehen ist, die so weit von der Schleiffläche entfernt ist, dass die Schneide in dem für das Schleifen erforderlichen Winkel zur Schleiffläche liegt. Infolgedessen wird durch das Einlegen des Messerrückens in   die Führungsrille von selbst der richtige Winkelfür   das   Schärfen   eingestellt und gleichmässig beibehalten, so dass jede auch ungeübte Person in der Lage ist, ein Messer auf der Messerbank genau richtig abzuziehen. Insbesondere ist es dabei auch nicht mehr möglich, die Seitenflächen des Messers zu zerkratzen.

   Vielmehr erfolgt das Schärfen von selbst nur ganz vorn an der Schneide, so dass die verchromten Seitenflächen eines Messers nirgendwo aufliegen und durch das Schärfen nicht im geringsten leiden. 



   Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, u. zw. Fig. 1 eine Messerbank, deren   Schleiffläche   ausschwingbar gelagert ist, in Vorderansicht bzw. im Querschnitt, Fig. 2 eine Messerbank mit konkav ausgebildeter   Schleiffläche   in Vorderansicht bzw. im Querschnitt, mit einer gestrichelt und einer strichpunktiert dargestellten symmetrischen Vereinigung von mehreren Messerbänken zu einem einheitlichen Apparat, und Fig. 3 die Messerbank im Schnitt nach   A-B   der Fig. 2. 



   Eine einfache Form der Messerbank besteht aus der senkrechten Führungswand   1,   die auf einer Seite so ausgespart ist, dass   ein kastenartiges Bett für den Schleifstein 2 entsteht   (Fig. 1). Die Führungswand 1 bildet oben die Abschlussleiste 6 und unten den Sockel   3,   in dem die Führungsrille 4 ausgespart ist. Der Sockel ist auf einer Grundplatte 8 befestigt, die auf einer Seite oder auf beiden Seiten so lang bemessen sein kann, dass sie zum Festhalten der Messerbank mit der Hand oder zum Befestigen auf einer Tischplatte dienen kann. 



   In Fig. 1 ist gezeigt, dass die Führungswand 1 auf einer waagrechten Achse 5   ausschwingbar   lagern kann, damit die   Schleiffläche   in verschiedenem Neigungswinkel eingestellt werden kann, um den Schleifwinkel zu ändern. 



   Damit der Schleifwinkel derselbe bleibt, unabhängig davon, wie breit das zu schärfende Messer ist, ist die   Schleiffläche   7 (Fig. 2) konkav gewölbt, u. zw. entsprechend einer logarithmischen Spirale. Der Boden der Rille   4   ist in Fig. 2 und 3 gewölbt, damit der Messerrücken möglichst nur in einem Punkt aufliegt und leichter geführt wird, auch wenn er geschweift ausgebildet ist. Insbesondere wird durch die Wölbung des Bodens der Rille das Messer während des Schärfens gesenkt und gehoben und die   Schleiffläche   gleichmässiger abgeschliffen. Alle Teile der in Fig. 2 dargestellten Messerbank können symmetrisch zur Linie a-a nochmals vorhanden sein, so dass (wie gestrichelt gezeichnet ist) die Schleiffläche   10,   die   Führungsrille 11   und der Sockel 9 hinzukommen.

   Dann entsteht eine Messerbank, auf 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der man rechts die linke Seite der Messerschneide und links die rechte Seite der Messerschneide   schärfen   kann. Wenn aber alle Teile der in Fig. 2 dargestellten Messerbank symmetrisch zur Linie b-b (wie strichpunktiert gezeichnet) nochmals angeordnet werden, so kommen die   Schleiffläche   13, dieFührungs- rille 14 und der Sockel 12 hinzu, und auch mit der so gebildeten Vorrichtung kann man beide Seiten   der Messerschneide schärfen. Zwischen   den beiden Rillen 4 und 14 steht dann die Führungsliste 16 vor. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Messerbank zum Schärfen von Messern, gekennzeichnet durch eine zur   Schleiffläche   parallele
Rille für den Messerrücken, die so weit von der Schleiffläche entfernt ist, dass die Schneide in dem für das Schleifen erforderlichen Winkel zur Schleiffläche liegt.

Claims (1)

  1. 2 ; Messerbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden der Führungsrille in der Mitte höher liegt als an den Enden.
    3. Messerbank nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aussen liegende seitliche Begrenzungswand der Führungsrille auf ihrer der Schleiffläche zugewandten Seite so gewölbt ist, dass die Rille in der Mitte enger ist als an den Enden.
    4. Messerbank nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleif- ) fläche in verschiedenen Winkeln zur Führungsrille einstellbar ist, z. B. durch Ausschwingen um die Achse dz 5. Messerbank nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleiffläche hohl, z. B. nach einem Kreisbogen oder einer logarithmischen'Spirale-. verläuft. EMI2.1
AT154871D 1935-01-04 1936-01-03 Messerbank zum Schärfen von Messern. AT154871B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK154871X 1935-01-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT154871B true AT154871B (de) 1938-11-10

Family

ID=8149703

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT154871D AT154871B (de) 1935-01-04 1936-01-03 Messerbank zum Schärfen von Messern.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT154871B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1915600A1 (de) Schneidvorrichtung fuer Maschinen mit hin- und hergehender Messerbewegung zum Schneiden von Faserkabeln,Folien u.dgl.
AT154871B (de) Messerbank zum Schärfen von Messern.
AT139080B (de) Rasierhobel.
DE1502993A1 (de) Metallkreissaege
DE644875C (de) Schleifvorrichtung fuer Messer verschiedener Breite
DE683611C (de) Geraet zum Schleifen von Messerklingen
DE387028C (de) Vorrichtung zum Anschneiden der Eischale zur Erleichterung des Schluepfens
DE460921C (de) Vorrichtung zum Abziehen von Rasierhobelklingen
DE488063C (de) Schlittenfuehrung, insbesondere fuer Lochmaschinen und Scheren
DE325127C (de) Schaerfvorrichtung mit mehreren Einsaetzen verschiedenartiger Schleifwirkung (grob und fein), insonderheit zum Schaerfen und Abziehen der Messer an landwirtschaftlichen Maschinen
DE531932C (de) Vorrichtung zum Schaerfen von Rasierhobelklingen
DE544743C (de) Selbsttaetig wirkende Vorschubeinrichtung fuer das Werkstueck an Feil- und Saegemaschinen
DE597346C (de) Vorrichtung zum Einsetzen von Saegeblaettern in Saegegatter
DE371006C (de) Halter fuer Ziehklingen
DE102022004556A1 (de) Bandschleifer sowie Verfahren zur Verwendung eines Bandschleifers
DE680970C (de) Fadenausgabegeraet
AT120636B (de) Schleifvorrichtung für Rasierkligen.
DE519755C (de) Geraet zum Entfernen von Huehneraugen
AT129978B (de) Einrichtung zum Schneiden von Papier, Karton u. dgl.
DE575825C (de) Abziehgeraet fuer Rasierklingen
DE660902C (de) Vorrichtung zum Schleifen geschweifter Holzflaechen und von Holzrundstaeben mittels Schleifschuhe
DE121515C (de)
DE474819C (de) Von Hand bewegte Vorrichtung zum Entfleischen, Schaben und Glaetten von Haeuten o. dgl. mit von einem Motor angetriebener Werkzeugwalze
AT148452B (de) Schleifvorrichtung für Messer.
DE675753C (de) Enthaeutungsmesser