AT154438B - Verfahren und Einrichtung zur Kühlung bei Fahrzeugen mit Flüssigkeitsgetrieben. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Kühlung bei Fahrzeugen mit Flüssigkeitsgetrieben.

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AT154438B
AT154438B AT154438DA AT154438B AT 154438 B AT154438 B AT 154438B AT 154438D A AT154438D A AT 154438DA AT 154438 B AT154438 B AT 154438B
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Voith J M Fa
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Einrichtung zur Kühlung bei Fahrzeugen mit Flüssigkeitsgetrieben. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zur Kühlung bei Fahrzeugen mit Flüssigkeitsgetrieben und Antrieb durch Brennkraftmaschinen, die durch eine zwischen der Brennkraftmaschine und dem Kühler umlaufende Kühlflüssigkeit gekühlt werden, und hat den Zweck, in einfacher Weise eine wirksame   Rüekkühlung   der Arbeitsflüssigkeit der Flüssigkeitsgetriebe zu ermöglichen. 



   Bei den bisher bekannten Kühlvorrichtungen für Flüssigkeitsgetreibe wurde in der Regel für 
 EMI1.1 
 kreisläufe auf die zulässige Temperatur   rückgekühlt   wurde. Eine solche Anordnung ergab bei Fahrzeugen mit Antrieb durch   Brennkraftmasehinen   oft Schwierigkeiten, weil die Unterbringung von mehreren Kühlern, nämlich einem für die   Kühlflüssigkeit   des Motors und einem für die Arbeitsflüssigkeit des Getriebes, auf dem beschränkten Raum der Fahrzeuge nur schwer   durchzuführen   war. 



   Gemäss der Erfindung wird von der umlaufenden   Kühlflüssigkeit   für den Motor ein Teil 
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 ist, mit nur einem Kühler auszukommen. Aus dem Kreislauf der Kühlflüssigkeit für den Motor wird ein Teil der   rückgekühlten   Flüssigkeit einem Wärmeaustauscher zugeführt, wo die aus den   Strömung-   kreisläufen kommende Arbeitsflüssigkeit, z. B. in einer Kühlschlange, die von der Motorkühlflüssigkeit umspült ist, auf die   zulässige Betriebstemperatur rückgekühlt   wird. Wenn in den Kreislauf für die Kühlflüssigkeit des Motors eine Pumpe eingeschaltet wird, ist es vorteilhaft, diese von der Primärwelle des Getriebes anzutreiben, da diese Welle unmittelbar mit dem Motor gekuppelt ist und daher stets bei arbeitendem Motor mit umläuft. 



   Der Kreislauf der   Kühlflüssigkeit   wird nach der Erfindung zweckmässig so gewählt, dass die Kühlflüssigkeit zwangläufig erst nach der Rüekkühlung dem   Wärmeaustauscher   zugeleitet wird. 



  Die vom   Wärmeaustauscher   kommende Flüssigkeit wird dann wieder dem Kühler des Motors zugeleitet. 



  Da der Kühlstrom für das hydraulische Getriebe parallel zum Kühlstrom des Motors geleitet wird, ergibt sich vorteilhafterweise eine von der Motorkühlung vollkommen unabhängige Getriebekühlung. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, u. zw. in Fig. 1 ein Kühlschema ohne Pumpe, in Fig. 2 ein solches mit Pumpe zum Umwälzen der Kiihlflüssigkeit für den Motor. 



   Von   dem'Motor 1   wird das Turbogetriebe B angetrieben. Der Kraftfluss geht dabei vom Motor A 
 EMI1.3 
 die Abtriebswelle b2 zu den Treibachsen des Fahrzeuges. Die Kühlflüssigkeit des Motors wird im Kühler E   rüekgekühlt.   Zur Kühlung der Arbeitsflüssigkeit der Strömungskreisläufe ist ein Wärmeaustauscher D eingeschaltet, in welchem eine Kühlschlange   dl   eingebaut ist. Die Arbeitsflüssigkeit der Flüssigkeitsgetriebe wird in einem geschlossenen Kreislauf durch die Kühlschlange d1 des Wärmeaustauschers D geleitet, von der Kühlflüssigkeit des Motors umspült und dabei rüekgekühlt.

   Ein Teil der Motorflüssigkeit wird vom Kühler   B   aus unmittelbar (nach Fig. 1) oder durch eine von der Primärwelle b1 angetriebenen Pumpe C (nach Fig. 2) dem   Wärmeaustauscher   D zugeleitet und von dort wieder nach dem Kühler E zurückgeführt. 



   Eine besonders gedrängte Bauart der Kühlvorrichtung ergibt sich dann, wenn der Wärmeaustauscher D mit dem Flüssigkeitsgetriebe B unmittelbar baulich vereinigt wird. Zum Nachsehen und Reinigen wird der   Wärmeaustauscher   D vorteilhafterweise leicht auswechselbar angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Kühlung bei Fahrzeugen mit Flüssigkeitsgetrieben und Antrieb durch Brennkraftmaschine, die durch eine zwischen der Brennkraftmaschine und dem Kühler umlaufende Kühlflüssigkeit gekühlt werden, dadurch gekennzeichnet, dass von der umlaufenden Kühlflüssigkeit eine Teilmenge abgezweigt und durch diese die Arbeitsflüssigkeit der Flüssigkeitsgetriebe (B) rück- gekühlt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlflüssigkeit erst nach der Rückkühlung im Kühler (E) dem Wärmeaustauscher (D) zugeleitet wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Wärmeaustauscher (D) abgeführte Kühlflüssigkeit zum Kühler (E) zurückgeleitet wird.
    4. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wärmeaustauschvorrichtung (D) für die Arbeitsflüssigkeit der Flüssigkeitsgetriebe an die Rückkühlanlage für die Kühlflüssigkeit des Motors (as derart angeschaltet ist, dass ein Teil der Kühlflüssigkeit durch die Wärmeaustauschvorrichtung (D) läuft und die Arbeitsflüssigkeit kühlt.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeaustauschvor- richtung (D) an den Strömungskreis der Kühlanlage für die Kühlflüssigkeit des Motors fat so angeschlossen ist, dass die die Wärmeaustauschvorrichtung durchströmende Teilmenge der Kühlflüssigkeit erst den Kühler (E) durchströmt.
    6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeaustauschvorrich- tung (D) einerseits und der Kühlmantel des Motors (A) anderseits an den Kühler (E) für die Kühlflüssigkeit des Motors (A) parallelgeschaltet sind, 7. Einrichtung nach Anspruch 4,5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Kühlflüssigkeit durch die Wärmeaustauschvorrichtung leitende Pumpe (0) von der Primärwelle (b1) des Flüssigkeitsgetriebes (B) angetrieben wird.
    8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeaustauschvorrichtung (D) mit dem hydraulischen Getriebe (B) unmittelbar baulich vereinigt ist. EMI2.1
AT154438D 1936-08-14 1937-08-03 Verfahren und Einrichtung zur Kühlung bei Fahrzeugen mit Flüssigkeitsgetrieben. AT154438B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765021C (de) * 1941-06-24 1953-02-16 Maybach Motorenbau Gmbh Kuehlung fuer Turbowandler, besonders in Schienentriebfahrzeugen
DE914582C (de) * 1941-06-24 1954-07-05 Maybach Motorenbau G M B H Kuehlung fuer eine Kraftuebertragung, besonders fuer Kraftfahrzeuge
DE1244592B (de) * 1962-03-09 1967-07-13 Mini Of Technology Kuehlvorrichtung fuer ein durch eine wassergekuehlte Brennkraftmaschine angetriebenes hydrostatisches Kraftfahrzeuggetriebe

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