AT154420B - Regeleinrichtung für Flüssigkeitsstoßdämpfer. - Google Patents

Regeleinrichtung für Flüssigkeitsstoßdämpfer.

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AT154420B
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Fichtel & Sachs Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Regeleinrichtung für   Flissigkeitsstossdämpfer.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrichtung für   Flüssigkeitsstossdämpfer,   die als unmittelbar wirkende Kolbenpumpe zwischen Achse und Rahmen von Kraftfahrzeugen angebracht sind und einen den Pumpenzylinder umgebenden und als Rückleitung dienenden   Flüssigkeitsbehälter   besitzen. 



   Die Regeleinrichtung eines bekannten Stossdämpfers dieser Art besteht aus einem Schraubpflock am einen Ende des Pumpenzylinders, der bei eingebautem Stossdämpfer eingestellt werden kann und Überströmöffnungen am Zylinderende in ihrem Querschnitt verändert. 



   Die Erfindung macht von einem bei Flüssigkeitsstossdämpfern anderer Gattung an sich bekannten zwischen dem einen Zylinderende und einem Flüssigkeitsbehälter angeordneten Regelorgan in Form eines federbelasteten Rückschlagventils Gebrauch, dessen Feder in ihrer Spannung bei eingebautem Stossdämpfer von aussen einstellbar ist. 



   Bei dem Stossdämpfer dieser Gattung ist der Flüssigkeitsbehälter in der Verlängerung des Zylinders angeordnet ; die Kolbenstange durchsetzt dabei das entgegengesetzte Zylinderende, so dass das federbelastete Ventil ohne weiteres mittels einer durch den den Flüssigkeitsbehälter abschliessenden Kopf in Richtung der Zylinderachse geführten Einstellschraube beeinflusst werden kann. Die Anordnung der Verstellvorrichtung macht hiebei keinerlei Schwierigkeiten, da genügend Platz zur Verfügung steht. 



   Im Gegensatz zu dieser bekannten, von aussen einstellbaren Regeleinrichtung bereitet jedoch die Anordnung einer in ähnlicher Weise einstellbaren Regeleinrichtung für ein federbelastetes Ventil am einen Ende des vom Flüssigkeitsbehälter umgebenen Zylinders besondere Schwierigkeiten, wenn das federbelastete Ventil an dem von der Kolbenstange durchsetzten Ende des Pumpenzylinders angeordnet ist. Ein solcher Fall ist zum Beispiel dann gegeben, wenn am andern Zylinderende ein den   Flüssigkeits-bzw. Ausgleichbehälter   mit dem Zylinder verbindendes, in der Zylinderachse liegendes Rückschlagventil vorgesehen ist. 



   Die Erfindung löst diese Aufgabe mit einfachen Mitteln in zweckentsprechender Weise. 



   Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die das an dem von der Kolbenstange durchsetzten Zylinderende angeordnete Regelorgan belastende Feder mit ihrem vom Regelorgan abgekehrten Ende gegen ein zwischen der Kolbenstange und einem Ansatz des Flüssigkeitsbehälters geführtes und in bezug auf den Pumpenzylinder axial verschiebbares Organ abgestützt ist, welches mittels eines von aussen zugänglichen Einstellgliedes verstellbar ist. 



   Das auf der Kolbenstange axial verschiebbare Organ zur Beeinflussung der Ventilfeder kann z. B. aus einer durch den Ansatz des Flüssigkeitsbehälters nach aussen geführten Hülse bestehen, die sich unter der Spannung der Feder mit ihrem nach aussen ragenden Ende gegen eine auf dem Ansatz des Flüssigkeitsbehälters aussen verschraubbare Überwurfmutter stützt und durch Versehraubung derselben einstellbar ist. 



   Die Anordnung kann dabei auch so getroffen werden, dass an der   Überwurfmutter   eine rohrförmige Verlängerung angeordnet ist, die aus einer Schutzhülse herausragt. Das freie Ende dieser Verlängerung kann dann durch eine Riffelung griffig gestaltet werden. 



   In Abänderung kann die Regeleinrichtung gemäss der Erfindung auch in der Weise ausgebildet werden, dass der Flüssigkeitsbehälter und der Pumpenzylinder mittels Gewinde miteinander verbunden sind und durch Verdrehen des   Flüssigkeitsbehälters   der Raum für die Ventilfeder verlängert oder verkürzt und somit die Wirkung des Ventils verändert wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In der Zeichnung sind in den Fig. 1, 2 und 3 Ausführungsbeispiele des Stossdämpfers gemäss der Erfindung im Längsschnitt dargestellt. 



   Bei dem Stossdämpfer nach Fig. 1 ist innerhalb eines als   Ruckflussleitung   dienenden Flüssigkeitbehälters 12 ein Pumpen zylinder 10 angeordnet und an seinem oberen Ende durch ein Regelventil 15 verschlossen, dessen Feder 22 sich gegen eine geflanscht Hülse 15 a abstützt, die durch den Hals des Behälters 12 gleichachsig mit der Stange 19 des Pumpenkolbens 18 hindurchgeführt ist. Mittels einer auf einem Rohrfortsatz des Stossdämpfers verschraubbaren Kappenmutter 23 kann die Hülse 15 a axial verstellt werden. Hiedurch wird die Spannung der Ventilfeder 22 verändert und damit der Durchfluss der Dämpfungsflüssigkeit durch Durchlässe 24 des Zylinders 10 mehr oder weniger gedrosselt. Am unteren Ende des Pumpenzylinders ist ein Rückschlagventil eingebaut.

   Im Kolben 18 sind ein Rück-   schlagventil- ? 7   und Durchlässe 20 angeordnet, die den Durchtritt der Arbeitsflüssigkeit nur nach oben gestatten.'
Der Stossdämpfer wirckt in folgender Weise : Beim Aufwärtsgang des Kolbens 18 wird die im oberen Zylinderraum befindliche Arbeitsflüssigkeit durch die Durchlässe   24 gedruckt,   wobei das Ventil15 entsprechend gehoben wird und die Feder 22 den Drosselungsdruck bestimmt. Die Flüssigkeit strömt in dem Behälter 12 abwärts und durch das Rückschlagventil am unteren Ende in den unterhalb des Kolbens liegenden Zylinderraum.

   Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens tritt die Flüssigkeit aus dem unteren Zylinderraum durch das Ventil   1'7   und die Kanäle 20 in den oberen Raum und, da dieser Raum um das Volumen der Kolbenstange kleiner ist als der untere Raum, zum Teil durch die Durchlässe 24 in den Behälter 12, so dass auch in diesem Falle die Drosselung durch das Ventil 15 wirksam wird. 



   In Fig. 2 ist zum Schutz der Kolbenstange und der Regelvorrichtung 23 eine Hülse 27 vorgesehen, die am oberen Ende der Kolbenstange befestigt und über den Behälter 12 herabgeführt ist. Damit bei zusammengebautem Stossdämpfer die Ventilfeder 22 eingestellt werden kann, ist an der Stellmutter 23 eine rohrförmige Verlängerung 26 angebracht, die unten aus der Schutzhülse 27 herausreicht und als Handhabe zum Verstellen der Hülse 15 a durch Verschrauben der Mutter 23 dient. 



   Bei dem Stossdämpfer nach Fig. 3 ist der Behälter 12 mit einem am unteren Ende des Pumpenzylinders   10 anschliessenden   Ventilgehäuse durch Gewinde 25 verbunden. Durch Verdrehen des Behälters 12 kann die Hülse 15 a auf und nieder bewegt und damit die Spannung für die Ventilfeder 22 verändert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Regeleinrichtung für Flüssigkeitsstossdämpfer, die als unmittelbar wirkende Kolbenpumpe zwischen Achse und Rahmen von Kraftfahrzeugen angebracht sind und einen den Pumpenzylinder umgebenden und als Rüekleitung dienenden Flüssigkeitsbehälter besitzen und bei denen zwischen dem oberen Zylinderende und dem   Flüssigkeitsbehälter   ein Regelorgan in Form eines federbelasteten   Rückschlagventils   angeordnet ist, dessen Feder in ihrer Spannung bei eingebautem Stossdämpfer von aussen einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet,

   dass die das an dem von der Kolbenstange durchsetzten Zylinderende angeordnete Regelorgan belastende Feder mit ihrem vom Regelorgan abgekehrten Ende gegen ein zwischen der Kolbenstange und einem Ansatz des Flüssigkeitsbehälters geführtes und in bezug auf den Pumpenzylinder axial verschiebbares Organ abgestützt ist, welches mittels eines von aussen zugänglichen Einstellgliedes verstellbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Kolbenstange axial verschiebbare Organ zur Beeinflussung der Ventilfeder (22) aus einer durch den Ansatz des Flüssigkeitsbehälters (12) nach aussen geführten Hülse (15 a) besteht, die sich unter der Spannung der Feder (22) mit ihrem nach aussen ragenden Ende gegen eine auf dem Ansatz des Flüssigkeitsbehälters aussen verschraubbare Uberwurfmutter (23) stützt und durch Verschraubung derselben einstellbar ist.
    3. Regeleinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Überwurfmutter (23) eine rohrförmige Verlängerung (26) angeordnet ist, die aus einer Schutzhülse (27) herausragt.
    4. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter (12) und der Pumpenzylinder (10) mittels Gewinde (25) miteinander verbunden sind und durch Verdrehen des Flüssigkeitsbehälters (12) der Raum für die Ventilfeder (22) verlängert oder verkürzt und somit die Wirkung des Ventils (15) verändert wird.
AT154420D 1936-05-16 1937-05-15 Regeleinrichtung für Flüssigkeitsstoßdämpfer. AT154420B (de)

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