AT153920B - Vorrichtung zur Einstellung von Aufnahmeobjektiven. - Google Patents

Vorrichtung zur Einstellung von Aufnahmeobjektiven.

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AT153920B
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  Vorrichtung zur Einstellung von Aufnahmeobjektiven. 



   Es sind Vorrichtungen zur Einstellung des Aufnahmeobjektivs bekannt, bei denen ein gleichmittig zur Optik gelagerter Stellkörper eine einzige über den Umfang des Stellkörpers vorspringende Handhabe für den Benutzer aufweist. Eine Änderung der Objektiveinstellung wird besonders bei der Kupplung mit einem Entfernungsmesser durch die Benutzung einer einzigen Handhabe erschwert, da es häufig vorkommt, dass der   Objektivstellkörper   über den richtigen Stellwinkel hinaus gedreht wird   und wieder zurüekgesehwenkt   werden muss. In einem solchen Falle muss der Finger vom Stellhebel abgezogen und auf der entgegengesetzten Hebelseite wieder angesetzt werden, wobei in der Regel die Kamera vom Auge abgesetzt werden muss.

   Besonders erschwert ist die Umkehr der Bewegungrichtung des Stellhebels dann, wenn sich der Stellhebel in einer seiner beiden Grenzstellungen befindet. 



  Bei der Aufnahme bewegter Gegenstände ist infolgedessen eine genaue Scharfeinstellung mit unmittelbar anschliessender Bildaufnahme mit Hilfe der bekannten Stellvorrichtungen nur schwer zu erreichen. 



  Sehr störend macht sich auch die meist übliche Anordnung der Handhabe auf der rechten Seite des Objektivs für   sogenannte "Linkshänder" bemerkbar,   da diese gewohnt sind, hauptsächlich mit der linken Hand zu arbeiten und infolgedessen in ihrer rechten Hand nicht das für die Scharfeinstellung des Objektivs erforderliche feine Gefühl besitzen. 



   Es ist nun zwar bekannt, die Einstellung eines Objektivs und eines mit dem Objektiv gekuppelten Entfernungsmessers mittels eines dünnen Drahtseiles vorzunehmen, das über eine Einstelltrommel geführt ist und an seinen beiden Enden je einen Griffring aufweist. Die Objektiveinstellung mittels dieser Einrichtung ist aber nicht genügend feinfühlig, da sich ein toter Gang bei einer Änderung der Bewegungsrichtung nicht gänzlich vermeiden lässt. Ausserdem stören die freihängenden Drahtseilenden. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun die Anordnung mehrerer, gegeneinander versetzter Handhaben an einem gleichmittig zur Optik vorgesehenen Stellkörper für die Objektiveinstellung. Bei einer derartigen Ausführung der Stelleinrichtung lässt sich die Scharfeinstellung des Objektivs nach beiden Richtungen hin erzielen, ohne dass die Fingerhaltung an dem Stellglied verändert werden muss. Erfindungsgemäss wird die Objektivstellvorrichtung mit zwei um 1800 gegeneinander versetzten Handhaben versehen. Man kann aber auch eine Mehrzahl von Handgriffen vorsehen, die in geeigneter Weise zueinander angeordnet sind.

   Diese letztere Anordnung ergibt ausser der Erleichterung der Scharfeinstellung noch den Vorteil, dass die   Durchblicköffnung   des Entfernungsmessers von der Hand des Benutzers nicht verdeckt wird, auch wenn die eine Handhabe sich in einer Höhe mit dem Entfernungsmesserausblick befindet. Als Stellkörper wird vorzugsweise ein Ring benutzt, der gleichmittig zur Optik gelagert ist und radial vorspringende Ansätze mit zur Bildebene parallelen Griffen trägt. 



   Eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist beispielsweise auf der Zeichnung in Vorderansicht veranschaulicht. Bei der dargestellten Ausführungsform ist auf der das Objektiv 1 aufnehmenden Wand 2 des Kameragehäuses mittels Bajonettverschlusses ein Objektivträger 3 auswechselbar befestigt, der an einem Ansatz 4 die strahlenablenkenden Mittel 5 eines Basisentfernungsmessers trägt, dessen   Ausblicköffnung   6 seitlich vom Objektivträger in der Kamerawand 2 vorgesehen ist. Zur Scharfeinstellung des in der Achsrichtung verschiebbaren, aber unverdrehbaren Objektives dient ein drehbarer Stellring 7, der an zwei radial vorspringenden Ansätzen 8 je einen Griff 9 trägt. 



  Der Stellring ist gegebenenfalls mit einer Kennmarke versehen, die gegenüber einer auf dem Objektivträger angebrachten Skala 10 verschiebbar ist und die Einstellentfernung anzeigt. 

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   Die Bedienung der Einstellvorrichtung erfolgt mittels zweier Finger, wobei man mit Leichtigkeit und Sicherheit eine Feinverstellung nach beiden Seiten erzielen kann. Dieser Vorteil macht sich vor allem bei Kameras mit Entfernungsmessereinstellung geltend. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Einstellung von Aufnahmeobjektiven mit einem gleichmittig zur Optik 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. EMI2.2
AT153920D 1936-10-16 1937-07-28 Vorrichtung zur Einstellung von Aufnahmeobjektiven. AT153920B (de)

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DE153920X 1936-10-16

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AT153920B true AT153920B (de) 1938-07-25

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