AT153110B - Regelanordnung für kurzschlußsichere Stromerzeuger, insbesondere zur Lichtbogenschweißung. - Google Patents

Regelanordnung für kurzschlußsichere Stromerzeuger, insbesondere zur Lichtbogenschweißung.

Info

Publication number
AT153110B
AT153110B AT153110DA AT153110B AT 153110 B AT153110 B AT 153110B AT 153110D A AT153110D A AT 153110DA AT 153110 B AT153110 B AT 153110B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
control
circuit
short
control arrangement
power generators
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dr Ing Grabner
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Wien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke Wien filed Critical Siemens Schuckertwerke Wien
Application granted granted Critical
Publication of AT153110B publication Critical patent/AT153110B/de

Links

Landscapes

  • Arc Welding Control (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Regeianordmmg   für   kurzschlusssichere   Stromerzeuger, insbesondere zur Lichtbogenschweissung. 



   Zur Regelung der statischen Charakteristiken von   Schweissgeneratoren   und ähnlichen kurz-   schusssicheren   Stromerzeugern sind Regelungsverfahren vorzuziehen, die nicht durch   Windungssehaltung   im induzierenden Teil der Maschine, sondern auf andere Art und praktisch stufenlos, z. B. entweder durch Verschiebung der Kollektorbürsten oder Regelung des magnetischen Widerstandes im Pfad des Feldmagnetkreises durch mechanische Verstellung von Eisenteilen, die verschiedenen Arbeitsstromstärken einstellen. Von neuzeitlichen   Schweissgeneratoren   u. dgl. werden grosse   Regelbereiehe   verlangt. 



  Diese werden bei bekannten Maschinen in der Weise erzielt, dass man den ganzen Regelbereich, z. B. in zwei Teilregelbereiche unterteilt und beim Übergang von einem zum andern doch eine Windungsschaltung vornimmt. Man gibt etwa der Gegenverbundwicklung des Ständerfeldes Anzapfungen und arbeitet z. B. im Teilregelbereich für kleinere Arbeitsströme mit vielen Gegenverbundwindungen, für grössere Arbeitsströme hingegen mit weniger Gegenverbundwindungen. Dies bringt also den Nachteil mit sich, dass bei dem Übergang von einem Regelbereich in den andern stets eine Umschaltung der   Maschinenwicklung   oder eine neue   Ansehaltung   des Schweisskabels vorgenommen werden muss. Ein weiterer Nachteil des in dieser Weise kombinierten Regelverfahrens ist die schlechte Maschinenausnützung, da z.

   B. im Regelbereich für die grossen Ströme   Reihenschlusswindungen,   die für die Erreichung kleinerer   Kurzschlussstrome   vorgesehen sind, tot liegen und auch wegen ihres kleinen Querschnittes für die grösseren Ströme nicht benutzbar sind. Eine Umschaltung von Wicklungsgruppen von Reihen-auf Parallelschaltung, wodurch an sich der Wickelraum besser ausgenutzt werden könnte, erfordert beim Wechsel des Regelbereiches kompliziertere   Schaltvorgänge   als die Benutzung ver-   schiedener   Wicklungsanzapfungen und ist daher trotz besserer Wicklungsausnutzung einer raschen Bedienung der Maschine hinderlich. 



   Nach der Erfindung werden die Nachteile der bekannten Einrichtungen unter Aufrechterhaltung ihrer Vorteile vermieden, indem mindestens zwei die Amperewindungen des induzierenden Teiles nicht ändernde Regelungsarten (z. B. Bürstenverschiebung und Änderung des magnetischen Feldkreiswiderstandes) vorgesehen sind, wovon eine betriebsmässig für die Grobregelung, eine zweite hingegen für die Feinregelung geeignet ist. Beispielsweise können für die Grobregelung die Kollektorbürsten in verschiedene Lagen betriebsmässig eingestellt werden. Dies geschieht vorzugsweise in der Art, dass die   Bürstenbrücke   zwischen zwei festen   Anschlägen   verstellt wird. Sie wird beim Wechsel des Regelbereiches einfach aus der einen in die andere Endstellung verschoben. 



   Die Grobregelung kann auch dadurch erfolgen, dass der magnetische Widerstand eines Maschinenfeldes durch Verstellung von Eisenteilen od. dgl. betriebsmässig auf verschiedene Werte eingestellt wird. 



   In der Zeichnung ist vereinfacht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für einen Schweissstromerzeuger nach dem österr. Patent Nr. 138684 dargestellt. Dieser hat beispielsweise ausser einem   nebenschlusserregten   Pol b und einem   reihenschlusserregten,     nichtregelbaren   Pol c einen reihenschlusserregten Regelpol a, der einen Luftspalt d von veränderbarer Weite enthält. Die Kollektorbürsten e,   j,   g sind an einem gemeinsamen Träger   A   befestigt, der zwischen zwei festen Anschlägen   i,   k verstellt werden kann, so dass die   Bürsten   bzw. die jeweils kommutierenden Ankerleiter der einen oder der andern benachbarten Polspitze genähert werden.

   Liegt der Bürstenträger h am Anschlag i an, so wirken die dem Regelpol   er   benachbarten Zonen der Ankerwicklung wie eine zusätzliche   Reihenschlusswicklung   und verringern daher, da die   Reihenschlusserregung   dieses Generators der Klemmenspannung entgegenwirkt, die   Kurzsehlussstromstärke.   Durch Veränderung des Luftspaltes d kann eine Feinregelung der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 ströme   durchgeführt werden.   



   Die Regelung des magnetischen Widerstandes oder die Bürstenverschiebung braucht also nicht mit einer Windungsumschaltung kombiniert werden, so dass sich einerseits der Betrieb der Maschine in sehr einfacher Weise ohne Umschaltung oder Umklemmung an den Maschinenklemmen und dem   Sehweisskabel   abspielt und anderseits die Maschine   keine nnausgenützten Wicklungsteile enthält.   Es ist aber auch möglich, neben der Kombination von zwei oder mehreren ohne Wicklungsumschaltung arbeitenden Regelverfahren auch noch eine Wicklungsumschaltung vorzusehen, die aber dann viel seltener benötigt wird, als bei bekannten Maschinen. In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel kann auch die Bürstenverschiebung zur Feinregelung und die Änderung des magnetischen Widerstandes zur Grobregelung benutzt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Regelanordnung für   kurzschlusssichere Stromerzeuger,   insbesondere zur Lichtbogenschweissung, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erweiterung des Regelbereiches ohne Umschaltung oder Verlegung des Verbraucheranschlusses, z. B. des Schweisskabels, mindestens zwei die Amperewindungen des induzierenden Teiles nicht ändernde Regelungsarten (z. B. Bürstenverschiebung und Änderung des magnetischen Feldkreiswiderstandes) vorgesehen sind, wovon eine betriebsmässig für die Grobregelung, eine zweite hingegen für die Feinregelung geeignet ist.

Claims (1)

  1. 2. Regelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Grobregelung die Kollektorbürsten in verschiedenen Lagen betriebsmässig eingestellt werden, vorzugsweise derart, dass die Bürstenbrücke zwischen zwei festen Anschlägen verstellt wird.
    3. Regelanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass für die Grobregelung der magnetische Widerstand eines Maschinenfeldes betriebsmässig auf verschiedene Werte eingestellt wird. EMI2.2
AT153110D 1936-07-14 1936-07-14 Regelanordnung für kurzschlußsichere Stromerzeuger, insbesondere zur Lichtbogenschweißung. AT153110B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT153110T 1936-07-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT153110B true AT153110B (de) 1938-04-11

Family

ID=29255894

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT153110D AT153110B (de) 1936-07-14 1936-07-14 Regelanordnung für kurzschlußsichere Stromerzeuger, insbesondere zur Lichtbogenschweißung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT153110B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT153110B (de) Regelanordnung für kurzschlußsichere Stromerzeuger, insbesondere zur Lichtbogenschweißung.
DE702256C (de) Einrichtung zur Regelung der Ankerstromstaerke von kurzschlusssicheren Gleichstromerzeugern, insbesondere solchen fuer die elektrische Lichtbogenschweissung
DE715385C (de) Selbsterregte Mittel- oder Hochfrequenzmaschine mit mehreren Wicklungszweigen
AT138693B (de) Gleichstromgenerator für konstanten Strom.
AT43000B (de) Schaltungsweise für Einphasenstrom-Kollektormaschinen.
DE653786C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Regelung von Anzapftransformatoren mittels gittergesteuerter Dampf- oder Gasentladungsstrecken
AT32261B (de) Schaltungsweise für mehrere Stromverbraucher und mehrere sie speisende Stromquellen.
DE708533C (de) Einankerumformer mit Spannungsregelung durch Verdrehen der Kommutierungszone gegenueber der magnetisch neutralen Zone
AT144820B (de) Einrichtung zur Steuerung eines elektrischen Stromes, insbesondere zur Regelung elektrischer Maschinen.
DE686711C (de) Verlustlose Regelung der Drehzahl und Phase von Eiren mit Hilfe einer regelbaren Querfeldwicklung
DE493950C (de) Querfeld-Gleichstrommaschine mit regelbarer Kurzschlussstromstaerke
AT79947B (de) Einrichtung zur Verbesserung der Kommutierung von Gleichstrommaschinen mit schnell veränderlichem Felde.
AT119853B (de) Querfeld-Gleichstrommaschine mit regelbarer Kurzschlußstromstärke.
AT93400B (de) Selbsttätige Regelvorrichtung bei parallel arbeitenden Wechselstromgeneratoren.
DE687352C (de) Gleichstromlichtbogenschweissgenerator
DE682343C (de) Kurzschlusssicherer Gleichstromgenerator
AT225300B (de) Spannungsregelung an Transformatoren unter Belastung
DE378794C (de) Verfahren zum Betrieb von Kollektormaschinen, die abwechselnd von Wechselstrom- und Gleichstromnetzen betrieben werden
AT64397B (de) Elektrischer Ofen.
DE968096C (de) Kollektorloser Stromrichtermotor mit Gleichstromerregung
AT148072B (de) Verfahren zum Betriebe eines mehrpoligen Wechselstromgenerators der Gleichpoltype zum Speisen mehrerer voneinander unabhängiger Stromkreise.
AT131020B (de) Einrichtung zur Schnellregelung elektrischer Maschinen.
DE944505C (de) Umformungsanordnung
AT115063B (de) Einrichtung zur selbsttätigen Spannungsregelung von Dynamomaschinen.
DE698538C (de) Reihenschlusserregte Gleichstrom-Querfeldmaschine