AT152364B - Schaltung zur Fernzählung von strömenden Gas-, Dampf- oder Flüssigkeitsmengen. - Google Patents

Schaltung zur Fernzählung von strömenden Gas-, Dampf- oder Flüssigkeitsmengen.

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AT152364B
AT152364B AT152364DA AT152364B AT 152364 B AT152364 B AT 152364B AT 152364D A AT152364D A AT 152364DA AT 152364 B AT152364 B AT 152364B
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zero motor
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bridge
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Wilhelm Geyger
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Siemens Ag
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Description


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   Für derartige Messungen sind Verfahren bekannt, bei denen der Durchflussmesser am Geberort einen mit ihm mechanisch gekuppelten Widerstandsgeber, beispielsweise einen   Schleifdraht   oder einen Ringrohrwiderstand, steuert, dessen jeweiliger Widerstandswert am Empfängerort durch ein elektrisches Anzeige-, Schreib-oder Zählgerät gemessen wird. 



   Die Erfindung betrifft nun eine Schaltung, die auf dieser Grundlage beruht, bei-der jedoch eine 
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 von der Mittelanzapfung der   Sekundärwicklung   des Transformators 8 über die Stromwicklung des   Zählers 11 und   die Fernleitung 4 zu dem Schleifkontakt 2 des Geberwiderstandes. In die Speiseleitung der Spannungswicklung 10 ist ein regulierbarer Vorwiderstand 75 eingeschaltet, der zur   Abgleichung   der gewünschten Drehzahl der Zählerscheibe dient. 



   Am Geberwiderstand 1 ist ein   ErgÅap. zungswiderstand 16   in bekannter Weise vorgesehen, durch den erreicht wird, dass der vom Mengenmesser gesteuerte Schleifkontakt 2 innerhalb des geradlinigen Skalenbereiches des Messgerätes (etwa   10-100%) den Widerstandsbetrag 1   a linear verändert, unterhalb dieses Bereiches aber unmittelbar mit dem Verbindungspunkt 17 in Verbindung tritt. 



   Hiedurch wird erreicht, dass der Zähler zum Stillstand kommt, wenn sich die Durchflussmenge unterhalb 10% befindet, also in dem Bereich, in dem eine Proportionalität des Skalenbereiches und 
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 durch geeignete Wahl der Vorschaltwiderstände 6 und 7 so abgeglichen ist, dass der   Brückendiagonal-   strom gleich Null ist, wenn der Schleifkontakt 2 mit dem Punkte 17 direkt verbunden ist. 



   Anderseits ist die   Brückenschaltung   so bemessen, dass der Diagonalstrom und somit die Drehzahl der   Zählerscheibe   12 der jeweilig   durchfliessenden   Menge proportional ist. 



   Die erfindungsgemässe Schaltung gewährleistet eine derartige Unabhängigkeit von den bereits genannten Einflüssen, dass die Zählung durch Spannungsschwankungen von +   10% nur um + 1%,   
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 kungen   von + 250 C   ebenfalls um   nur + 1 % verfälscht   wird. 



   Durch geeignete Wahl des   Übersetzungsverhältnisses   der Zwischenräder im Zählwerk und durch entsprechende Einstellung der Scheibendrehzahl mit Hilfe des Vorwiderstandes 15 können   dekadisch   abgestufte Zählerkonstanten erzielt werden. 



   In Fig. 2 ist eine Schaltung zur gleichzeitigen Fernzählung und Fernanzeige oder Fernaufzeichnung beschrieben, die eine äusserst zweckmässige Ausgestaltung der in Fig. 1 dargestellten Schaltung bedeutet. Die Schaltung nach Fig. 2 setzt sich aus zwei voneinander unabhängigen, sich gegenseitig nicht beeinflussenden Schaltungsteilen zusammen. Sie enthält einerseits die in Fig. 1 dargestellte Schaltung für eine Fernzählung und anderseits eine als sich selbsttätig abgleichenden Wechselstromkompensator arbeitende Kompensationsschaltung mit Nullkompensator, die die spannungsunabhängige Anzeige bzw. Aufzeichnung des jeweiligen Durchflusses bewirkt. 



   Die Bezugszeichen   1-15   entsprechen den für die gleichen Teile in Fig. 1 angewendeten Ziffern. 



  Die dem jeweiligen Betrag des Widerstandes 1 a bzw. dem Durchfluss entsprechende Wechselspannung, 
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 stand 20 an der   Sekundärwicklung   eines Transformators   21,   dessen   Primärwicklung   gleichfalls an das Netz 9 angeschlossen ist. Die Spannungswicklung 22 des Nullmotors 19 wird ebenfalls von der   Sekundärwicklung   des Transformators 21 gespeist. Die   Zählerscheibe   23 des Nullmotors steuert über eine Übersetzung 24 den Schleifkontakt 25 des Widerstandes 16. Der Schleifkontakt 25 ist in nicht dargestellter Weise mit dem Zeiger eines Anzeigegerätes oder mit der   Schreibfeder   eines Schreibgerätes gekuppelt. 



   Die Verwendung zweier voneinander   unabhängiger Transformatoren 8   und 21 an Stelle eines einzigen mit entsprechend ausgebildeten Spezialsekundärwicklungen hat den Vorteil der sekundären Trennung beider Schaltungsteile, wodurch unerwünschte gegenseitige Beeinflussungen dieser Teile vermieden werden. 



   Die Stromwicklung 18 des Nullmotors 19 ist zweckmässig mit einem Kondensator 26 in Reihe geschaltet. Durch Anwendung eines langen U-förmigen Stromeisens mit gegenüber der normalen Ausführung des Zählers stark vergrössertem Wickelraum wird eine höhere Windungszahl der Stromspule 18 und dadurch eine entsprechende grössere Empfindlichkeit des Nullmotors erzielt. Der ebenfalls stark vergrösserte induktive Widerstand der Wicklung 18 wird durch den kapazitiven Widerstand des auf Resonanz abgestimmten Kondensators 26 kompensiert.   Hiedureh   wird einerseits der 
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 günstige Phasenlage des bei einer Abweichung vom Kompensationszustand in diesem Nullzweig auftretenden   Ausgleichsstromes   erreicht und auf diese Weise höchste Empfindlichkeit und Einstellgeschwindigkeit des Nullmotors erzielt. 



   Die Arbeitsweise dieser Anordnung ist nun folgende :
Ist die Kompensationsschaltung abgeglichen, d. h. ist der im Nullzweig fliessende Strom gleich Null, so ist der Teilwiderstand 16 a bzw. der diesem Teilwiderstand verhältnisgleiche Zeigerausschlagswinkel des   Anzeige-oder Schreibgerätes   dem Teilwiderstand 1 a und somit dem   Durchfluss   propor- 

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 tional und, da es sich um ein Kompensationsverfahren handelt, grundsätzlich unabhängig von den   Spannungs-und Frequenzschwankungen   des Wechselstromnetzes. 



   Wenn sich nun die   Durchflussmenge   und damit der Widerstand   1   a ändert, so wird im Null- zweige ein Strom fliessen, und das Gleichgewicht der Schaltung ist gestört. Die Zählerscheibe   23   läuft nach rechts oder links mit einer Geschwindigkeit an, die der Abweichung vom Gleichgewichtszustand proportional ist, und bewegt den Schleifkontakt 25 und damit den Zeiger oder den Schreiber in der
Richtung der angestrebten   Kompensationseinstellung,   so dass das Gleichgewicht wieder hergestellt wird. Je mehr der Schleifkontakt 25 an die   Gleichgewichtseinstellung   herankommt, desto langsamer läuft die   Zählerscheibe     2J, wodurch ein'Überregeln   oder Pendeln der Anordnung sieh er vermieden wird. 



   Der vom Zeiger   überstreichbar   Skalenwinkel entspricht dem Zentriwinkel, den der Sehleifkontakt   2-5 zurücklegen   kann und der etwa 300 Winkelgrade beträgt. Hieraus ergibt sich die vorteilhafte Möglichkeit, ohne Zuhilfenahme von Zahnradübersetzungen Skalen zu verwenden, die etwa 300 Winkelgrade umfassen und somit auf grössere Entfernungen abgelesen werden können. 



   Für die Übertragung von Messwerten, bei denen eine Zählung nicht in Betracht kommt, z. B. für. Druckfernmessungen mit einem Manometer, das einen Schleifdraht-oder Ringrohrgeber steuert, kann die   Zähleinrichtung   fortgelassen werden, und der die Kompensationsschaltung selbsttätig abgleichende Nullmotor kann auf den Zeiger eines Anzeigegerätes oder auf die Sehreibvorriehtung eines   Tintenschreibers   einwirken. 



   Schliesslich ist es auch   möglich,   Anzeige-, Schreib-und Zählgerät in einem gemeinsamen Gehäuse zu kombinieren oder auch mit baulich voneinander völlig getrennten Instrumenten zu arbeiten, die untereinander durch entsprechende Leitungen verbunden sind. 



   Derartige Anordnungen können in Verbindung mit allen Arten von   Gebergeräten   benutzt werden, deren Drehmoment ausreichend gross ist, um einen   Schleifdraht- oder Ringrohrgeber   einwandfrei zu steuern. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltung zur Fernzählung von strömenden Gas-, Dampf-oder Flüssigkeitsmengen, unter Verwendung eines von einem Mengenmesser gesteuerten Potentiometerwiderstandes als Ferngeber und dreier Fernleitungen, gekennzeichnet durch eine   Brückenschaltung   und einen spannungsunabhängigen Induktionszähler, derarr, dass die Stromwicklung (14) des Zählers   (11)   in der   Brücken-   diagonale liegt und die beiden empfangsseitigen   Brückenzweig   durch die symmetrischen Sekundärwicklungen eines Netztransformators   (8)   gebildet werden, über die gleichzeitig die Spannungswicklung   (10)   des Zählers gespeist wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, unter Verwendung von Vorwiderständen in den von dem Potentiometer gebildeten Brückenzweigen, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung der Vorwiderstände (6, t), dass für Messwerte, die innerhalb des geradlinigen Skalenbereiches des Mengenmessers liegen, der Brüekendiagonalstrom und damit die Drehzahl des Zählers proportional der jeweilig durchfliessenden Menge ist.
    3. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei der gleichzeitigen Fernzählung und Fernanzeige oder-aufzeichnung von strömenden Gas-, Dampf-oder Flüssigkeitsmengen ein zusätzlicher, mit Hilfe eines Nullmotors (19) sich selbsttätig abgleichender Wechselstromkompensator vorgesehen ist.
    4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Kompensationswiderstand ein Spannungsteiler (16) zur Verwendung gelangt, dessen Schleifkontakt einen Zeiger oder einen Schreiber steuert.
    5. Schaltung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompensationwiderstand mit dem Widerstandsferngeber (1) verbunden ist und in der einen Verbindungsleitung die Stromwicklung (18) des Nullmotors liegt, derart, dass bei einer Störung des Gleichgewichtszustandes der Brückenschaltung der Nullmotor anläuft und den Spannungsteiler so verstellt, dass der Gleichgewichtszustand wieder hergestellt wird.
    6. Schaltung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungswicklung (22) des Nullmotors über einen zweiten, vom ersten unabhängigen Transformator (21) an das Netz angeschaltet ist.
AT152364D 1935-12-03 1936-11-30 Schaltung zur Fernzählung von strömenden Gas-, Dampf- oder Flüssigkeitsmengen. AT152364B (de)

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