AT152118B - Künstliche Zahnwurzel. - Google Patents
Künstliche Zahnwurzel.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Künstliche Zahnwurzel. Es ist bekannt, künstliche Zahnwurzeln im Kieferknochen zu befestigen ; die nach den bekannten Verfahren erzielten Ergebnisse waren aber keineswegs befriedigend. In den meisten Fällen heilt die eingesetzte Wurzel, gleichgültig aus welchem Material sie hergestellt ist, überhaupt nicht ein. Eine allfällige Einheilung ist aber vom Material, aus welchem die künstliche Wurzel besteht, abhängig. Vom Kieferknochen nicht auflösbare (resorbierbare), ihm also körperfremde Materialien, z. B. Metalle heilen bindegewebig ein : künstlichen Wurzeln aus solchem Material mangelt jede Tragfähigkeit, so dass sie für die praktische Verwendung nicht in Frage kommen. Resorbierbare, also meist körperverwandte Materialien können knöchern einheilen, am besten hat sich dafür Elfenbein bewährt. Die Einheilung solcher resorbierbarer Materialien erfolgt in der Weise, dass sich Fremdkörperriesenzellen der eingesetzten Wurzel anlegen und sie gleichsam annagen, indem die betreffende Stelle des Wurzelmateriales aufgelöst wird, worauf in die dabei entstehenden Lücken neugebildetes Knochengewebe einwächst. Diese Auflösung (Resorption) der eingesetzten Wurzel endet meistens erst dann, wenn das ganze eingesetzte Wurzelmaterial durch Knochen ersetzt ist, was gewöhnlich erst nach Jahren der Fall ist. Damit ist aber das Schicksal einer auf resorbiertem Material befestigten künstlichen Zahnkrone gegeben ; sie lockert sich und fällt aus bzw. muss entfernt werden. Um die eingesetzte künstliche Zahnwurzel gegen allzuweit fortschreitende Auflösung zu schützen, wird sie erfindungsgemäss in der Weise hergestellt, dass eine innere Schichte aus unangreifbarem Material, zweckmässig Gold mit einer äusseren Schichte des dem Kieferknochen verwandten Materiales, zweckmässig Elfenbein, versehen wird. Die Aussenfläche der künstlichen Wurzel kann in bekannter Weise durch Rippen, Gewinde oder in sonstiger Weise aufgerauht sein, doch sind diese Massnahmen keineswegs von wesentlicher Bedeutung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer beim erfindungsgemässen Einsetzverfahren verwendeten künstlichen Wurzel dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Aehsschnitt durch die Wurzel mit Ausnehmung für den die künstliche Krone tragenden Stift, Fig. 2 diesen Tragstift in Seitenansicht. Die künstliche Wurzel besteht aus einem mit einer Aushöhlung versehenen Elfenbeinkörper 1, der in Form und Grösse ungefähr einer normalen Zahnwurzel entspricht, und dessen Aussenfläche rillen- förmige Vertiefungen 3 besitzt. In die Höhlung dieses Elfenbeinmantels 1 wird ein Goldkörper 4 eingesetzt, wobei durch Rillen 5 eine absolut sichere Verbindung zwischen beiden Teilen gewährleistet ist. Der Goldkörper 4 besitzt eine Ausnehmung 6 zur Aufnahme des Goldstiftes 7 (Fig. 2) und der mit diesem verbundenen Füllung 8. Der äussere Fortsatz 9 des Stiftes 7 dient zur Befestigung der künstliehen Krone 10 auf der künstlichen Wurzel. Das Einsetzen der Wurzel kann beispielsweise auf folgende Weise erfolgen : Voraussetzung ist vollkommene Keimfreiheit bei der Arbeit. Es wird zunächst an der für die Einsetzung bestimmten EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> dass der Spalt zwischen Kieferlochwand und Wurzel verwachsen ist. Die Kuppe der Wurzel wird nun freigelegt, Biss genommen und die künstliche Krone aufgesetzt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Künstliche Zahnwurzel, dadurch gekennzeichnet, dass ein innerer Kern aus unangreifbarem Metall, z. B. Gold, von einer äusseren Schichte eines dem Kieferknochen verwandten Materials, zweckmässig Elfenbein, umgeben ist.
Claims (1)
- 2. Zahnwurzel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Kern aus nicht angreifbarem Metall, z. B. Gold, ein Stift oder sonstiger Tragteil eingesetzt ist, an dessen äusseren Fortsatz die Krone befestigt wird, EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT152118T | 1936-12-18 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT152118B true AT152118B (de) | 1937-12-27 |
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ID=3646969
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT152118D AT152118B (de) | 1936-12-18 | 1936-12-18 | Künstliche Zahnwurzel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT152118B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1042834B (de) * | 1952-06-06 | 1958-11-06 | Wolfdietrich Rauscher Dr Med D | Kuenstlicher Zahn |
-
1936
- 1936-12-18 AT AT152118D patent/AT152118B/de active
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| DE1042834B (de) * | 1952-06-06 | 1958-11-06 | Wolfdietrich Rauscher Dr Med D | Kuenstlicher Zahn |
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