AT152075B - Verfahren zur Herstellung von Kopien von Bild- bzw. Tonaufzeichnungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kopien von Bild- bzw. Tonaufzeichnungen.

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AT152075B
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  Verfahren zur Herstellung von Kopien von   Bild- bzw. Tonaufzeichnungen.   
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   Des weiteren ist es durch Untersuchungen bekanntgeworden, dass die Form der   Schwärzung-   kurve bei der Belichtung von photographischen Schichten mit   Röntgen- oder Korpuskularstrahlung   sieh erheblich unterscheidet von der Form der   Sehwärzungskurve,   die man mit dem   üblicherweise   beim Kopierprozess verwendeten Licht erhält. In Fig. 1 sind zwei derartige Schwärzungskurven dargestellt, die Kurve 1 bezieht sich auf die   Schwärzung   durch sichtbares Licht, während die Kurve II der Schwärzung durch Röntgenstrahlung entspricht.

   Aufgetragen ist in der üblichen Weise als Abszisse der Logarithmus der bei der Belichtung benutzten Strahlungsintensität   10   und als Ordinate die   Schwärzung     S.   Man ersieht aus der Figur, dass bei Kurve   II   der bekannte Schwellenwert wegfällt, von dem ab erst bei der Exposition mit Lichtstrahlung Schwärzungen auftreten. Weiterhin ist die Form der   Sehwärzungskurve   II nicht die bekannte S-Form, wie man sie mit Licht erhält.

   Das bringt für die technische Verwendung den Vorteil mit sich, dass es beim Herstellen von Kopien leichter möglich ist, die eingangs genannte Gammaproduktbedingung einzuhalten. 
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 wendete Strahlung von einer solchen   Grösse   sein, dass erhebliche Mengen der Strahlung absorbiert werden an den Stellen des Negativs, die grössere   Sehwärzungen   aufweisen. Führt man eine Berechnung durch unter Zugrundelegung der üblichen technisch verwendeten Negativsehichten, so kommt man zu einer Wellenlänge bei Röntgenstrahlung von ungefähr 2-3 Angstroemeinheiten. Selbstverständlich ist die zur Herstellung der Kopien verwendete Strahlung   bezüglich   ihres Absorptionskoeffizienten jeweils den Absorptionseigenschaften der Negativsehichten anzupassen.

   Man kann beispielsweise die Silberkörner der Negativsehieht vermittels eines der bekannten Verstärkungsverfahren ersetzen durch andere Substanzen, beispielsweise Quecksilber oder Uran. Es wird sieh dann die optimale Wellenlänge der Strahlung, die man vorteilhaft zum Kopieren verwendet, entsprechend ändern, in dem genannten Beispiel wird sie beispielsweise kurzwelliger werden. Weiterhin wird man bei der Verwendung von Röntgenstrahlen das Antikathodenmaterial der Röntgenstrahlungsvorrichtung nach bestimmten Gesichtspunkten auswählen. Bekanntlich gibt es für jedes Element mehrere Fluors-   zenzstrahlungswellenlängen,   die wiederum in der gleichen Substanz maximal absorbiert werden.

   Je nach der Substanz der Körner, die in der Schicht des Negativs enthalten sind, wird man also das Antikathodenmaterial der Röntgenröhre so wählen, dass die ausgesandte Strahlung möglichst vorteilhaft in der Negativsehieht absorbiert wird. Ebenso kann man die bekannte Wirkung von Verstärkungs- 
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 dem neuen Verfahren benutzen. 



   In der beigegebenen Fig. 2 soll noch zur näheren Erläuterung des Erfindungsgedankens eine Anordnung schematisch beschrieben werden, wie sie beim Herstellen von Kopien von einem Negativfilmstreifen Verwendung findet. Der Film 1 wird in der durch den Pfeil angedeuteten Bewegungriehtung durch einen in der Figur nicht gezeichneten Bewegungsmechanismus mit möglichst gleichförmiger Geschwindigkeit in Bewegung gehalten. Gleichzeitig mit dem Negativ 1 wird mit derselben Geschwindigkeit der Positivrohfilm 2 bewegt ; beide Filme sind in bekannter Weise durch eine federnde Vorrichtung 3 in engeren Kontakt gebracht und werden gegen die Gleitbahn 4 angedrückt. Die Gleitbahn 4 enthält eine spaltförmige Öffnung   5,   die gleichzeitig das Austrittsfenster der zum Kopieren verwendeten Röntgenstrahlung darstellt.

   Zu dem Zweck ist an ihr die beispielsweise metallische Röntgenröhre 6 befestigt, in der mit Hilfe eines Isolators 7 die Glühkathode 8 eingesetzt ist. Die von der Glühkathode in bekannter Weise emittierten Elektronen fallen auf die Antikathode 9 auf und erzeugen von dieser ausgehende Röntgenstrahlen. Die Öffnung in der Gleitbahn 5 ist durch ein Fenster verschlossen, das die Belichtung des Films 2 durch den Negativfilm 1 hindurch mit Röntgenstrahlen ermöglicht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Kopien von   Bild-bzw. Tonaufzeichnungen   unter Verwendung von strahlungsempfindlichen, z. B. lichtempfindlichen Materialien, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopie mittels Durchstrahlung der Aufzeichnungen mit einer Strahlung von einer Wellenlänge kleiner als 2000 Angstroem bzw. mit einer äquivalenten Korpuskularstrahlung hergestellt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchstrahlung der Aufzeichnungen mittels Röntgenstrahlen erfolgt.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellenlänge der verwendeten Röntgenstrahlung den Absorptionseigenschaften der Aufzeichnungen angepasst wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Absorptionseigenschaften der Aufzeichnungen der zur Verfügung stehenden Wellenlänge der Röntgenstrahlung angepasst werden, z. B., dass durch an sieh bekannte Verstärkungsverfahren Substanzen hohen Atomgewichtes in die die Aufzeichnungen tragende Schicht eingebracht werden.
AT152075D 1936-09-22 1936-09-22 Verfahren zur Herstellung von Kopien von Bild- bzw. Tonaufzeichnungen. AT152075B (de)

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