AT151712B - Eiserner Rohrschlagbaum für Eisenbahnschranken. - Google Patents

Eiserner Rohrschlagbaum für Eisenbahnschranken.

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AT151712B
AT151712B AT151712DA AT151712B AT 151712 B AT151712 B AT 151712B AT 151712D A AT151712D A AT 151712DA AT 151712 B AT151712 B AT 151712B
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Suedbahnwerke A G
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  Eiserner Rohrschlagbaum für   Eisenbahnschranken.   



   Eisenbahnschranken müssen vermittels Drahtzug auf sehr grosse Distanzen bedienbar sein, was in erster Linie eine möglichst leichte Stellbarkeit der um eine horizontale Achse drehbaren und durch Gegengewichte ausbalancierten Schlagväume erfordert. 



   Bisher suchte man dieses Erfordernis dadurch zu erreichen, dass man eiserne   Schlagbäume   aus abgesetzt gewalzten Rohren herstellte, um gegen das freie   Schlagbaumende zu doch   eine Verjüngung und damit eine Gewichtsverminderung zu erzielen. Die Stufen der Absätze der abgesetzt gewalzten Rohre waren   ab2r   aus Herstellungsgründen im   Verhältnis   zum Rohrdurchmesser sehr gross, so dass sich vom grössten erforderlichen Rohrdurchmesser ausgehend gegen das Schlagbaumende   zu.   unter 
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 Widerstandsmomente, nur wenige Absätze bzw.

   Stufen und sehr lange zylindrische Rohrteile mit gleichbleibender Wandstärke ergaben, welche daher teilweise bedeutend überdimensioniert waren, wodurch das Eigengewicht des   Schlagbaumes     unerwünscht   gross und sein Schwerpunkt immer noch sehr weit ab von der Drehachse zu liegen kam, was auch dementsprechend schwere Gegengewichte erforderlich machte. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein eiserner Rohrschlagbaum, welcher ohne Verminderung seiner Festigkeit viel leichter ist und dessen Schwerpunkt viel näher zur Drehachse   a   liegt als bei den bisher gebräuchlichen eisernen Schlagbäumen, so dass auch die erforderlichen Gegengewichte 9 ganz wesentlich   herabgemindert werden, wodurch   sowohl die geringere Lagerreibung als auch insbesondere die bei der Betätigung des Schlagbaumes auftretenden weit geringeren Massenwirkungen eine ganz bedeutend leichtere Stellbarkeit des Sehlagbaumes ergeben. 



   Erzielt wird dies erfindungsgemäss dadurch, dass der Schlagbaum   aus mögliehst kurzen, stirn-   seitig aneinandergereihten und miteinander   verschweissten   Rohrstücken gebildet wird, wodurch deren
Querschnitte bzw. Widerstandsmomente und deren Länge dem Anwachsen der   Biegungsbeanspruchung   vom freien Ende des   Sehlagbaumes   gegen die Drehachse zu in möglichst kleinen Stufen weitestgehend angepasst werden kann.

   Da hiedurch eine Gewichtsverminderung vorwiegend gegen das freie Schlagbaumende zu erreicht wird, während der Rohrquerschnitt bei der Drehachse unverändert bleiben kann, so ergibt sich naturgemäss nicht nur ein geringeres Eigengewicht, sondern insbesondere eine ganz bedeutende Verschiebung des   Schlagbaull1schwerpunktes   gegen die Drehachse a zu, so dass mit ganz wesentlich geringeren Gegengewichte auszukommen ist und die   Massenwirkung   bei der Betätigung des Schlagbaumes ganz bedeutend   herabgemindert   wird. 



   In der Zeichnung zeigt die Fig. 1 einen der heute gebräuchlichen Schlagbäume aus abgesetzt gewalzten Rohren und die Fig. 2 einen solchen aus erfindungsgemäss aneinander   geschweissten   kurzen zylindrischen Rohrstücken mit möglichst kleinen Abstufungen, wobei die Widerstandsmomente der meistbeanspruchten Querschnitte (z.

   B.-3, 6 und 9) des in Fig. 1 dargestellten Sehlagbaumes unver- ändert beibehalten sind, hingegen die von diesen Querschnitten gegen das freie   Sehlagbaumende   zu liegenden Zwischenquerschnitte (z.   B. 1 und Q bzw. 4 und   5 oder 7 und 8) ihrer verminderten Beanspruchung entsprechend kleinere Widerstandsmomente und damit auch die bezüglichen Rohrstücke kleinere Durchmesser und kleinere   Wandstärken   und daher auch ein geringeres Eigengewicht erhalten können, ohne die Festigkeit des   Sehlagbaumes   zu beeinträchtigen. 



   Durch die vorbeschriebene neue Sehlagbaumkonstruktion wird nicht nur, wie schon erwähnt, eine ganz wesentlich leichtere Stellbrakeit des Schlagbaumeserzielt, sondern er kann infolge der Material- 

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   er. iparnis, welche insbesondcre   an Gegengewichten bis zu 45% ausmacht, auch billiger und   überdies   aus inländischen Rohren hergestellt werden, während die bisher verwendeten abgesetzt gewalzten
Rohre im Inland nicht erzeugt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Eiserner Rohrschlagbaum für Eisenbahnschranken, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus stirnseitig aneinandergereihten und miteinander verschweissten, möglichst kurzen zylindrischen Rohrstücken gebildet ist, um deren Querschnitte bzw. Widerstandsmomente zur Erzielung eines mög- lichst geringen Materialaufwandes in möglichst kleinen Stufen der allmählichen Zunahme der Biegung- beanspruchung des Schlagbaumes gegen die Schlagbaumachse zu weitestgehend anpassen zu können. EMI2.1
AT151712D 1937-02-12 1937-02-12 Eiserner Rohrschlagbaum für Eisenbahnschranken. AT151712B (de)

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