<Desc/Clms Page number 1>
Signalvorrichtung zur Anzeige der Luftdruckminderung in Luftreifen von Fahrzeugrädern.
Die Erfindung betrifft eine Signalvorrichtung zur Anzeige der Druckluftminderung in Luftreifen von Fahrzeugrädern, bei der ein dem Reifendruck ausgesetztes Steuerorgan eine Anzeigevorrichtung bzw. ihr Auslöseorgan beeinflusst.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass das Steuerorgan aus einem mit dem Luftreifen kommunizierenden Zylinder und einem in diesem gleitenden, von Reifendruck beaufschlagten Kolben besteht, der bei normalem Luftreifendruck einen Kontakt unterbricht bzw. eine kontaktgebende Vorrichtung oder ihr Auslöseorgan in der Sperrlage hält, während bei Druckminderung der Kontakt geschlossen bzw. die Sperrvorrichtung freigegeben wird.
Diese Einrichtung gewährleistet bei einfacher Bauart eine zuverlässige Wirkungsweise.
Der eine Kontakt ist zweckmässig auf dem Fahrzeugrad oder an dem drehbaren Teil der Bremstrommel angeordnet, während der mit diesem zusammenwirkende Kontakt auf dem feststehenden Teil des Fahrzeuges sieh befindet. In diesem Falle entsteht ein intermittierendes Signal, weil ja die Steuervorrichtung auf dem rotierenden Teil des Rades und der Kontakt auf der Trommel sitzt. Die Kontinuität der intermittierenden Signale kann durch einen gedämpften Kontakt hervorgerufen werden.
Der ausgelöste Kontakt kann jedoch auch ein ständiges Signal hervorrufen. In diesem Falle sitzt der Kontakt auf einem drehbaren oder feststehenden Teil des Fahrzeuges ; das Auslöseorgan wirkt z. B. auf einen schwingbaren Bügel, der den gesperrt gehaltenen Kontakt beim Auslösen freigibt.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigt Fig. 1 schematisch ein mit Bremstrommel versehenes Fahrzeugrad mit einer Einrichtung, die intermittierenden Kontakt hervorruft. Fig. 2 die Steuervorrichtung im Längsschnitt und grösserem Massstab. Fig. 3 ist eine zur Fig. 2 gehörige Seitenansicht.
Fig. 1 veranschaulicht ein Scheibenfahrzeugrad, dessen Scheibe 1 ein Gehäuse 5 trägt, in welchem eine Steuervorrichtung angeordnet ist, die den Kontakt 20 derart steuert, dass er bei Unterschreitung des normalen Luftreifendruckes mit dem Gegenkontakt 6 in Berührung gelangt, der auf einer mit der Bremstrommel verbundenen isolierenden Unterlage 28 sitzt. Infolge Berührung der Kontakte wird der Stromkreis der auf dem Brett 9 sitzenden Glühlampen 8 geschlossen, worauf die dem betroffenen Luftreifen beigeordnete Glühlampe erhellt.
Bei normalem Luftdruck ist der Stromkreis unterbrochen (Fig. 1). Bei Verringerung des Luftdruekes entsteht ein intermittierender Kontakt zwischen den Kontakten,' ? und 6. Durch Anordnung eines an sich bekannten Dämpfungskontaktes kann das intermittierende Signal in ein kontinuierliches umgewandelt werden.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 2 und 3 beeinflusst die Steuervorrichtung nicht den Kontakt selbst, sondern sein Auslöseorgan, das einen kontinuierlichen Kontakt hervorruft.
EMI1.1
versehen ist. Feder 15 spannt den Kolben 14 gegen die Membrane 13. Das den Gehäuseboden durchbrechende Ende der Kolbenstange. 30 arbeitet mit dem Kontaktauslöseorgan zusammen. Dieses besteht aus einem im einseitig offenem Gehäuse 18 angeordneten Stössel 20 mit Sperrkugel 17 an seinem gegenteiligen Ende. Die Feder 19 hat das Bestreben, den Stössel 20 aus dem Gehäuse 18 in die in Fig. 2 ver-
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
Die auf den Kolben 14 wirkende Feder 15 wird nämlich bei Normaldruck im Luftreifen 2 im Gleichgewicht gehalten.
Bei Normaldruck stösst das Ende der Kolbenstange 30 gegen Schulter 17 von Konus 16, so dass der Stössel in seiner Sperrlage verharrt. Sobald der Druck im Luftschlauch unter den Normalwert sinkt, treibt die Feder 15 den Kolben 14 nach oben, das Kolbenstangenende gibt den Stössel frei, so dass er in die Stellung gemäss Fig. 2 gelangt, in welcher er gegen den um Zapfen 23 schwingbaren U-förmigen Bügel 21 stösst.
Der Bügel hält den Schenkel 24 des über einem feststehenden Kontakt 27 angeordneten, beweglichen Kontaktes 26 dadurch, dass der am Ende des den Kontakt 26 tragenden Schenkels 24 sitzende Kopf in die Bügelaussparung 31 einschnappt. Schenkel 24 ist in einer Schale 22 geführt, die mittels des Isolierbloekes 28 mit dem Körper 29 verbunden ist. Die den Schenkel 24 umgebende Feder 25 stützt sich oben gegen den Boden der Schale 22 und unten gegen einen Teller. Wenn beim Sinken des Luftdruckes das Ende der Kolbenstange aus der Rast ausgehoben wird und der Stössel den Bügel 21 um seine Zapfen 23 verschwenkt, dann wird der Kontakt 26, 27 unter Federwirkung geschlossen, worauf er eine Signallampe 8 erhellt.
Soll die Steuervorrichtung nicht an einen besonderen, sondern an den das Füllventil enthaltenden, bereits vorhandenen Rohransatz angeschlossen werden, schraubt man über diesen eine Überwurfmutter, die das Ventil in der Offenstellung hält und die zugleich die zur Steuervorrichtung führenden Leitungen enthält.
An Stelle von optischen, können auch akustische oder andere Signale verwendet werden.
EMI2.1
1. Signalvorrichtung zur Anzeige der Druekluftminderung im Luftreifen von Fahrzeugrädern, bei der ein dem Reifendruck ausgesetztes Steuerorgan eine Signalvorrichtung beeinflusst, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan aus einem mit dem Luftreifen kommunizierenden Zylinder und einem in diesem gleitenden, vom Reifendruck beaufschlagten Kolben besteht, der bei normalen Luftreifendruek einen Kontakt unterbricht bzw. eine kontaktgebende Vorrichtung oder ihr Auslöseorgan in der Sperrlage hält, während bei Druekminderung der Kontakt geschlossen bzw. die Sperrvorrichtung freigegeben wird.