AT151227B - Verfahren zur Herstellung von Doppel- oder Mehrfachkopf-Ankerspulen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Doppel- oder Mehrfachkopf-Ankerspulen.

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AT151227B
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Austria
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coil
double
coils
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multiple head
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Inventor
Otto Prechtl
Karl Langer
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A E G Union Elek Zitaetz Ges
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Doppel-oder Mehrfachkopf-Ankerspulen. 



   Zur Anfertigung von   Doppel-oder Mehrfachkopfspulen   (s. Richter :   Ankerwicklungen   für Gleichund Wechselstrommasehinen,   Verlag Springer 1920,   Seite 128   H.)   aus Rund-oder Flaehkupfer mit mehreren Leitern je Nut neben-und übereinander, wie sie zur Herstellung von   Ankerwicklungen   bei
Kommutatormaschinen oft erforderlich sind, war es wegen der komplizierten,   ineinandergeschachtelten  
Kröpfungen der Teilleiter bisher nur möglich, bereits fertigisoliertes   Wickelkupfer   zu verwenden. 



   Hiebei wurde meist-insbesondere in Fällen, wo wärmebeständige Isolation verwendet wird'-die Isolation an den Biegestellen der Spulen beschädigt, so dass Überprüfungen der bewickelten Anker und Ausbesserungen der beschädigten Stellen notwendig waren. 



   Um diesen Nachteilen zu begegnen, wird erfindungsgemäss zur Herstellung derartiger Spulen blankes Wickelkupfer verwendet und die jeweils erforderliche Isolation erst nachträglich aufgebracht. 



   Zu diesem Zwecke wird das unisoliert Wickelkupfer in die entsprechend vorgebogene Spulenform gebracht. Fig. 1 zeigt eine derartig vorgebogene Spule, bestehend aus drei Teilspulen, von denen jede zwei Windungen hat. Die zwei Windungen jeder Teilspule liegen in zwei parallelen Ebenen, einer vorderen Ebene und einer   rückwärtigen   Ebene. Geht man beispielsweise bei a in die Teilspule 1 hinein, so liegt die erste Windung bis b in der vorderen Ebene I, bei b erfolgt der Übergang in die Ebene I', in der nun die zweite Windung in ihrem Verlauf von b bis c liegt. Das gleiche gilt für die Teilspulen 2 und. 3, die in Ebenen liegen, die zu I und l'parallel sind. Die einzelnen Teilspulen liegen parallel nebeneinander und sind um die Stärke des Leiters voneinander entfernt.

   Um nun die vorgebogene Spule (Fig. 1) in ihre einzelnen Teilspulen zu zerlegen und mit dem Isoliermittel, beispielsweise einem Seidenglimmerband, zu versehen, wird sie zunächst in der Richtung der Pfeile ziehharmonikaartig auseinandergezogen. Die Teilspulen (Fig. 2) müssen nunmehr aus der vorgebogenen Spule ohne weitere Deformierung entnommen werden. Dies ist jedoch nicht ohne weiteres möglich, da ja die Spule gewissermassen eine mehrgängige Spirale darstellt, aus der die einzelnen Teilspulen weder nach oben noch seitwärts herausgezogen werden können, weil die Windungen der übrigen Teilspulen im Wege stehen. Die Teilspule muss vielmehr entweder entsprechend dem Richtungssinn der Spirale aus der Spule herausgedreht oder durch Verschieben und Drehen aus der Spule herausgefädelt werden.

   Nach dem Isolieren werden die Teilspuren in umgekehrter Richtung wieder zusammengesetzt und in entgegengesetzter Richtung der Pfeile nach Fig. 1 zusammengeschoben, so dass die Spule wieder die frühere Form erlangt, nur dass jetzt die einzelnen Windungen isoliert sind. Nunmehr wird die Spule durch Hinaufdrücken der vorderen Spulenseiten über die rückwärtigen Spulenseiten in die Form nach Fig. 3 gebracht, wodurch alle Seiten beispielsweise der Teilspule 1 in die Ebene l'zu liegen kommen und wobei der Doppelkopf entsteht. Nun erst wird die Spule durch Auseinanderziehen in der Richtung der Pfeile nach Fig. 3 in die endgültige Form der Fig. 4 gebracht. 



   Die Anwendung des Verfahrens ist aber nicht auf das vorbeschriebene Beispiel beschränkt. So kann man auch beispielsweise den Doppelkopf schon vor dem Auseinandernehmen, Isolieren und Wiederzusammensetzen der Teilspulen herstellen. 



   Es kann aber auch der Doppelkopf nicht erst durch Deformierung der vorgebogenen Spule (Fig.   1),   sondern schon beim Wickeln gebildet werden. 



   Es können aber auch die unisolierten Teilspulen gemeinsam-unter Verwendung von Zwischenlagen Z (Fig. 5), deren Stärke dem Isolationsauftrag der Leiter entspricht-fertiggebogen und erst dann in gleicher Weise, wie oben geschildert, zerlegt, isoliert und wieder zusammengesetzt werden. 

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   Schliesslich ist es aber auch möglich, die einzelnen Teilspulen schon vor dem Zusammensetzen zur Doppelkopfspule fertigzubiegen und zu isolieren. 



   Im vorstehenden wurde der Vorgang zur Herstellung von Doppelkopfspulen beschrieben. 



  In gleicher Weise können aber auch Mehrfaehkopfspulen angefertigt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Doppel-oder Mehrfachkopf-Ankerspulen für Anker von Kollektormaschinen aus Rund-oder Flachkupfer mit mehreren Leitern je Nut neben-und übereinander, dadurch gekennzeichnet, dass die aus mehreren Teilspulen bestehende Doppel-oder Mehrfachkopfspule zunächst aus blanken Leitern vor-oder fertiggebogen, in die Teilspulen aufgelöst und jede Teilspule für sich mit der Leiterisolation versehen wird, worauf die Teilspulen wieder zusammengesetzt und gegebenenfalls gemeinsam in-die endgültige Gestalt gebracht werden. EMI2.1
AT151227D 1936-06-12 1936-06-12 Verfahren zur Herstellung von Doppel- oder Mehrfachkopf-Ankerspulen. AT151227B (de)

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