AT151206B - Universalgelenk, insbesondere für die Antriebswellen von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Universalgelenk, insbesondere für die Antriebswellen von Kraftfahrzeugen.

Info

Publication number
AT151206B
AT151206B AT151206DA AT151206B AT 151206 B AT151206 B AT 151206B AT 151206D A AT151206D A AT 151206DA AT 151206 B AT151206 B AT 151206B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pin
joint block
joint
shaft
motor vehicles
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Audi Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Audi Ag filed Critical Audi Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT151206B publication Critical patent/AT151206B/de

Links

Landscapes

  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Universalgelenk, insbesondere für die Antriebswellen von Kraftfahrzeugen. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf ein Gelenk, insbesondere für die Antriebswellen von Kraftfahrzeugen, bei dem die Abstützung der Wellen in der einen Richtung   I   durch Scharniere, in der dazu senkrecht stehenden Richtung II durch einen Zapfen der einen Welle bewirkt wird, der von einer Aussparung der andern Welle getragen ist. 



   Bei den bekannten Gelenken dieser Art ist der zur Abstützung der beiden Wellen dienende Zapfen immer nur als Kugelzapfen ausgebildet worden, der durch einen verhältnismässig schwachen Hals mit einer der Wellen verbunden wird. Dies hat den Nachteil, dass der Zapfen bei gelegentlichen Überlastungen des Gelenkes, z. B. beim   Herausschaffen   des Fahrzeuges aus schwierigem Gelände, zu stark federt oder sogar zu Bruch geht. Dadurch werden die Betriebsverhältnisse des Gelenkes erschwert oder dessen Wirkung überhaupt in Frage gestellt. Ausserdem ist zwischen dem Kugelzapfen und der ihn tragenden Aussparung nur eine Punktberührung möglich, die bei stärkerer Inanspruchnahme des Gelenkes bleibende Formänderungen an den Oberflächen zur Folge hat. 



   Demgegenüber besteht das Neue der Erfindung darin, dass der Zapfen als sich in Richtung I erstreckender prismatischer Körper ausgebildet und unter Vermittlung eines kugeligen, in der Richtung I nach beiden Seiten offenen Gelenksteines in der Aussparung gelagert ist. Dadurch wird das Widerstandsmoment des Zapfenhalses auf ein Vielfaches desjenigen hinaufgesetzt, das bei den bekannten Kugelzapfen zu erreichen ist. Ein solcher Zapfen kann daher unter gelegentlichen Überlastungen weder durchfedern noch brechen. Wird der prismatische Zapfen unter Vermittlung eines nach beiden Seiten offenen Gelenksteines in dieser Aussparung gelagert, so bleiben die   erwünschten   Bewegungsverhältnisse des Gelenkes erhalten, wobei an die Stelle der   Punkt-eine Linien-oder Flächen-   berührung tritt.

   Der prismatisehe Zapfen lässt also im Verein mit dem zugehörigen Gelenkstein eine Abstützung der beiden Wellen zu, die nicht nur fester, sondern auch viel weniger dem Verschleiss ausgesetzt ist, als die bisher bekannte Abstützung. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt : Fig. 1 eine Ansicht des Gelenkes, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie   IN-IL   in Fig. 1, Fig. 3 die Ansicht einer zweiten Ausführung, teilweise im Schnitt und Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in   t Fig. 3.   



   Beim   Ausführungsbeispiel nach   den Fig. 1 und 2 sind die Enden der Treibwellen 1, 2 mit parallelen, ebenen Flächen 1 a, 2 a versehen, die in entsprechenden Ausnehmungen der U-förmigen Bügel   3,   4 stecken. Die Bügel umgreifen sich gegenseitig und sind durch zwei gleichachsige Zapfen 5, 6 in der Art eines Scharnieres miteinander verbunden. An den Bügeln   3,   4 sind die Wellenenden 1 a, 2 a durch die Zapfen 7, 8 angelenkt, die zu den Zapfen 5, 6 senkrecht stehen. Das Wellenende 2 a trägt nun einen sich in Richtung I sieh erstreckenden, prismatischen Zapfen 9 von kreisförmigem Querschnitt, der in einem nach beiden Seiten offenen Gelenkstein 12 ruht. Dieser Gelenkstein ist kugelig ausgebildet und in einer zur Welle 1 gleichachsigen Zylinderpfanne 11 der Gabel 10 gelagert.

   Der Gelenkstein 12 wird unter Vermittlung des Zapfens 9 von der im Radkörper fest gelagerten Welle 2 getragen. 



   Schwingen die beiden Wellen 1, 2 in der   Zeiehenebene   der Fig. 1 aus (Richtung 11), so wird, da die Bügel 3, 4 in diesem Falle ein Ganzes bilden, der Zapfen 9 die beiden Wellen   1,   2 gegeneinander abstützen. Dabei stellt sich die Achse der   Scharnierzapfen   5, 6 jeweils selbsttätig in die Winkel-   halbierende der Wellen 1, 2 ein.

   Der Zapfen 9 dreht sich in dem Gelenkstein 12, während der Gelenkstein 12 in der Zylinderpfanne 11 entlanggleitet, ohne hiebei ein Drehmoment übertragen zu können.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Schwingen die Wellen 1, 2 in der dazu senkrechten Ebene aus (Richtung 1), so werden sich, da jetzt die Wellenenden 1 a, 2 a mit ihren Bügeln 3, 4 jeweils ein Ganzes bilden, die Wellen   1,   2 über die
Zapfen 5, 6 aneinander abstutzen, wobei der Gelenkstein 12 sich in der Zylinderpfanne 11 verdreht und der Zapfen 9 aus diesem seitlich etwas hervortritt. Während einer Umdrehung der Wellen 1, 2 wechseln sich somit diese beiden   Abstützungen   periodisch ab, und es ist klar, dass bei entsprechender
Lagerung der getriebenen Welle 2 im Radkörper die treibende Welle 1 vollständig frei zwischen Rad und Rahmen hängen kann.

   Zweckmässig wird dabei die Lenkachse L des Rades durch den Mittelpunkt 0 des kugeligen Gelenksteines 12 des Zapfens 9 gelegt. Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 ist der gleiche Gelenkaufbau beibehalten. Das Wellenende 2 a ist hier jedoch mit einem prismatischen Zapfen 14 von rechteckigem Querschnitt versehen, der in einem Schlitz des Gelenk- steines 16 steckt. Der Gelenkstein 16 ist als Kugel ausgebildet und in einer entsprechenden Kugelpfanne 15 der Gabel 10 geführt. Der Gelenkstein wird hier von der Welle 1 getragen, die z. B. im Radkörper fest gelagert ist. Im Gegensatz zu dem vorhergegangenen Ausführungsbeispiel gleitet der Zapfen 14 im Sehlitz des Gelenksteines   16,   während sich der letztere in der Kugelpfanne 15 dreht. 



  Dadurch ist nicht nur eine   Flächenberührung   zwischen dem Zapfen 14 und dem Gelenkstein 16, sondern auch eine   Fläthenberührung zwischen   dem   Gelenkstein. M   und der Gabel 10 erreicht. Der Gelenkstein 16 ist seitlich auf die Breite b der Gabel 10 abgenommen, so dass er nach einer Schwingung im
Sinne   l'seitlich   aus der Pfanne 15 herausgenommen werden kann. Die Lichtweite der Pfanne   h   ist naturgemäss grösser zu halten als die Breite b der Gabel 10. 



   Bei diesen Ausführungen können die Gelenksteine auch aus Gründen des einfachen Zusammenbaues oder der einfachen Herstellung geteilt ausgeführt werden. Für die Gelenksteine wird ein gleitfähiger Werkstoff verwendet, der gegebenenfalls schmierlos gehalten werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Universalgelenk, insbesondere für die Antriebswellen von Kraftfahrzeugen, bei dem die Abstützung der Wellen in der einen Richtung (I) durch Scharniere, in der dazu senkrecht stehenden Richtung (II) durch einen Zapfen der einen Welle bewirkt wird, der von einer Aussparung der andern Welle getragen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen   (9   bzw.   14)   als sich in der Richtung (I) erstreckender prismatischer Körper ausgebildet und unter Vermittlung eines kugeligen, in der Richtung   (I)   nach beiden Seiten offenen Gelenksteines   (12   bzw.   16)   in der Aussparung (11 bzw.   15)   gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Doppelgelenk nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (9) zylinderförmig ausgebildet und der kugelige Gelenkstein (12) in einer zur Welle (1) gleichachsigen Zylinderpfanne (11) geführt ist (Fig. 1 und 2).
    3. Doppelgelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (14) plattenförmig ausgebildet und der kugelige Gelenkstein (16) in einer zur Welle gleichaehsigen Kugel- pfanne (15) geführt ist (Fig. 3 und 4).
    4. Doppelgelenk nach den Ansprüchen l bis 3, gekennzeichnet durch eine seitliche Abnehmung des kugeligen Gelenksteines (12 bzw. 16), so dass dieser nach einer Schwenkung um die Wellenaehse (A) seitlich aus der Pfanne (11 bzw. 15) herausgenommen werden kann.
AT151206D 1935-10-25 1936-09-02 Universalgelenk, insbesondere für die Antriebswellen von Kraftfahrzeugen. AT151206B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE151206X 1935-10-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT151206B true AT151206B (de) 1937-10-25

Family

ID=5674315

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT151206D AT151206B (de) 1935-10-25 1936-09-02 Universalgelenk, insbesondere für die Antriebswellen von Kraftfahrzeugen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT151206B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3166918A (en) * 1962-04-13 1965-01-26 Bouchard Gaston Robert Universal joints, especially for automobile vehicles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3166918A (en) * 1962-04-13 1965-01-26 Bouchard Gaston Robert Universal joints, especially for automobile vehicles

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2128677C3 (de) Wischvorrichtung für gekrümmte Scheiben, vorzugsweise Lichtaustrittscheiben von Kraftfahrzeugleuchten
AT151206B (de) Universalgelenk, insbesondere für die Antriebswellen von Kraftfahrzeugen.
DE1182533B (de) Aufhaengung von Schwinghalbachsen
DE646104C (de) Gelenk, insbesondere fuer die Antriebswellen von Kraftfahrzeugen
DE2214915C3 (de) Schwingungsmotor in einem am Schwinger befestigten und mit Flüssigkeit gefüllten Gehäuse
DE939933C (de) Aufhaengung einer Wiege am Laufwerkrahmen von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen
DE2106662A1 (de) Antrieb für elektrische Triebfahrzeuge
DE484552C (de) Federnde Abstuetzung der angetriebenen Hinterraeder von Motorschleppern
DE914464C (de) Anhaengerkupplung
DE2434420B2 (de) Aufhaengung des triebwerkes am fahrgestellrahmen eines elektrisch angetriebenen schienenfahrzeuges
DE404448C (de) Durch den Motor eines Sattelschleppers anzutreibende UEbertragungsvorrichtung fuer den Antrieb einer auf dem Anhaenger angeordneten Maschine
DE626106C (de) Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge
DE938476C (de) Kupplungs- und Entkupplungsvorrichtung fuer Spielzeugeisenbahnen
AT117695B (de) Motorandung für elektrisch angetriebene Kraftfahrzeuge mit schwingenden Halbachsen.
CH195201A (de) Gelenk, insbesondere für die Antriebswellen von Kraftfahrzeugen.
DE584952C (de) Antriebsvorrichtung fuer die Lenkraeder von Kraftfahrzeugen
DE832106C (de) Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge
DE422184C (de) Verbindung der Enden von Tragblattfedern mit dem Fahrgestellrahmen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE547064C (de) Lagerung fuer das mit einem Teil der Lenkhandradwelle ausschwenkbare Lenkhandrad fuer Kraftfahrzeuge
AT133558B (de) Verbindung der Lenkachsschenkel angetriebener Lenkräder mit Schwinghalbachsen.
AT97726B (de) Feder für Vorderachsen von Motorfahrzeugen.
DE420981C (de) Achslagerschmiervorrichtung
DE392756C (de) Anordnung des mit dem Geschwindigkeitswechselgetriebe als zusammenhaengender Block ausgebildeten Motors fuer Kraftfahrzeuge
AT41580B (de) Entstaubungs- und Reinigungsvorrichtung für die Staub- und Kothauben von Fahrzeugen, insbesondere von Motorwagen.
DE437226C (de) Verbindung der Stossdaempferarme mit dem Rahmen bzw. der Radachse von Kraftfahrzeugen durch Kreuzgelenke