AT151199B - Hydraulisch betätigte Reibungskupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Hydraulisch betätigte Reibungskupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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AT151199B
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Rudolf Dr Ing Wichtendahl
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Rudolf Dr Ing Wichtendahl
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  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hydraulisch betätigte Reibungskupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. 



   Es sind hydraulisch betätigte Reibungskupplungen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bekannt, welche infolge ihrer besonderen Ausbildung sehr schnell auf die   Drueksteigerung   im Leitungsnetz, das zu ihrer Bedienung vorgesehen ist, ansprechen. Die Erfindung bezweckt, den Kupplungsvorgang weicher zu gestalten und ein allmähliches und sanftes Einkuppeln zu gewährleisten. 



   Zum Zweck des sanften Einkuppelns ist es bekannt, eine   Dämpfung   der Kupplungsbewegung durch Einschalten eines Windkessels in die von der Pumpe zur Kupplung führende   Druekleitung   und durch Einbau von Drosselvorrichtungen in die Druckleitung herbeizuführen. Es ist weiterhin bekannt, das   Ein- und Ausrücken   der Kupplung zugleich mit der Betätigung des Gashebels in der Weise zu bewirken, dass beim Betätigen des Gashebels die Kupplung eingerückt und bei der Rückkehr des Gashebels in die Ruhestellung ausgerückt wird. 



   Die Erfindung, die sich auf hydraulisch betätigte Reibungskupplungen dieser Art bezieht, geht von der Erkenntnis aus, dass ausser einem schnellen Auffüllen des Windkessels bei Ruhestellung des Gashebels zur Erzielung eines stets gleichmässig sanften Einkuppelns die Anpassung des Kupplungsvorganges an die verschiedenartigen Betätigungen des Gashebels notwendig ist. 



   Diese doppelte Wirkung wird dadurch erzielt, dass bei der Ruhestellung des Gashebels ein aus drei einzelnen   Durchlässen   gebildeter grosser   Durchlass   zur Füllung des Windkessels geöffnet wird, das Ventil zur Regelung des Durchlasses beim   anfänglichen   Niedertreten des Gashebels aber so verschoben wird, dass die erste dieser drei Öffnungen den Windkessel ständig mit der Kupplung verbindet, während die beiden andern die Verbindung des Windkessels mit der Pumpe aufrechterhalten und so eine ausreichende Füllung des Windkessels gewährleisten. Bei weiterem Niedertreten bzw. bei übertrieben schnellem Niedertreten des Gashebels wird die zweite Öffnung geschlossen und durch die dritte Öffnung der Druck im Windkessel soweit aufrechterhalten, als zum Eingerückthalten der Kupplung notwendig ist.

   Bei übermässig schnellem Niedertreten des Gashebels wird aber die Drucksteigerung im Windkessel infolge des geringen Querschnittes der dritten Öffnung so weit verzögert, dass die Einkupplung bei allen Betriebsverhältnissen sanft erfolgt. Infolge der Bemessung der Querschnitte der zweiten und dritten Durehlassöffnung ist das den   Durchlass   zwischen Pumpe, Windkessel und Reibungskupplung regelnde Ventil der durch die Temperaturänderung bedingten Zähigkeitsänderung des Öles angepasst. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung im Längsschnitt in drei verschiedenen Arbeitsstellungen des als Steuerschieber ausgebildeten Ventils zur Regelung des Flüssigkeitsdurchlasses zwischen Pumpe, Windkessel und Reibungskupplung dargestellt. 



    Fig. l   zeigt die Einrichtung bei ausgekuppeltem Zustand und Fig. 2 bei gekuppeltem Zustand im Leerlauf der   Antriebsmasehine,   während Fig. 3 die Einrichtung im gekuppelten Zustand bei Schnelllauf der Antriebsmaschine bzw. Pumpe zeigt. 



   Die Ölpumpe 1 fördert das aus dem Ölsammelbehälter 2 entnommene Öl über die Rohrleitung 3 in den Steuerzylinder 4, der unter Zuhilfenahme des aus den   zusammenhängenden   Kolben   5,   5',   5"   gebildeten Steuerschiebers in Kammern 6 und 7 unterteilt ist. Vom Steuerzylinder führen anderseits drei im Durchmesser verschieden grosse Durchflussöffnungen   8,   9, 10 zu einem   Druckwindkessel 11,   in welchem das Öl unter Druck gespeichert und zur   Durchführung   des Kupplungsvorganges, nach entsprechender Verschiebung des Steuerschiebers, nur über die   Durchflussöffnung   10, die Kammer 7 
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   Fig. 1 zeigt die Stellung des Steuerschiebers beim Anlassen des   Fahrzeugmotors,   also bei Leerlauf bzw. niedrigster Drehzahl der Pumpe. Dabei wird das Öl über sämtliche drei   Durchflussöffnungen   dem Windkessel zugeführt. 



   Bei kaltem Öl, das unter einem Druck von 5 alü gespeichert werden kann, hat dies den Vorteil schnellster Füllung, so dass eine Kupplung schon nach wenigen Sekunden durchgeführt werden kann. 



  Dies erfolgt durch Verschieben des Steuerschiebers in die Lage nach Fig. 2, wobei sieh der Inhalt des 
 EMI2.1 
 Masse statt, was für den Kupplungsvorgang jedoch ohne Bedeutung ist. 



   Bei warmem 01 lässt sich bei Leerlauf des Motors (entsprechend Fig. 1) im Windkessel eine zur Durchführung der Kupplung genügende Menge Öl nicht erreichen, weil die Pumpe bei niedriger Drehzahl nicht genügend Druck gibt. Durch gleichzeitiges Gasgeben, also Erhöhung der Drehzahl der Pumpe, erfolgt aber noch während des Kupplungsvorganges eine Auffüllung des Windkessels unter höherem Druck, wodurch die Kupplung erreicht wird. 



   Um zu verhindern, dass bei zu vielem Gasgeben seitens des Fahrers, d. h. bei zu starker Erhöhung der Drehzahl der Pumpe, der Druck im Windkessel während des Kupplungsvorganges übermässig schnell und hoch ansteigt, wodurch sich ein hartes Kuppeln ergeben würde, wird, wie Fig. 3 zeigt, bei einer entsprechenden Gasstellung ein Teil, nämlich die   Durchflussöffnung   9, der zum Windkessel führenden   Durchlässe durch   den Kolben 5'abgesperrt. Dieser Vorgang erfolgt selbsttätig in Abhängigkeit vom Gashebel. 



   Die drei Durchlassöffnungen können je auch mehrfach vorhanden sein, so dass statt jeder einzelnen   Durchlassöffnung   jeweils deren Gruppe wirkt. 



   Um das Bild klarer zu halten, ist eine zeichnerische Darstellung der selbstverständlich erforderlichen Sicherheitsventile nicht erfolgt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hydraulisch betätigte Reibungskupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem im Schwungrad der Kupplung vorgesehenen, durch ein bewegliches Glied abgeschlossenen Hohlraum, dem die   DruckflüssigkEit   von einer Pumpe unter Zwischenschaltung eines Windkessels zugeleitet wird, gekennzeichnet durch ein mit drei   Durchflussöffnungen   (10, 9, 8) bzw.

   Gruppen von solchen versehenes, zur Regelung des Zuflusses des Druckmittels zum Windkessel und zum Hohlraum der Kupplung bestimmtes Ventil, dessen Öffnungen durch den Fahrer derart beeinflusst werden, dass sie in der Ruhestellung des Gashebels die Pumpe mit dem der Speicherung der Druckflüssigkeit dienenden Windkessel verbinden, wogegen bei leichtem Niedertreten des Gashebels die erste Durchlassöffnung (10) den Windkessel (11) mit der Kupplung verbindet und bei weiterem Niedertreten des Gashebels die zweite Öffnung   (9)   vollständig geschlossen wird.

Claims (1)

  1. 2. Hydraulisch betätigte Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der ersten Öffnung (10) zwischen Windkessel und Kupplung grösser ist als die Summe der Querschnitte der beiden andern Durchlassöffnungen (9, 8).
AT151199D 1935-08-31 1936-08-01 Hydraulisch betätigte Reibungskupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. AT151199B (de)

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AT151199D AT151199B (de) 1935-08-31 1936-08-01 Hydraulisch betätigte Reibungskupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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