AT150876B - Brennkammer zum Betriebe von Brennkraft-Turbinen. - Google Patents

Brennkammer zum Betriebe von Brennkraft-Turbinen.

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AT150876B
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cylinder
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internal combustion
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Franz Hauk
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Franz Hauk
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  Brennkammer zum Betriebe von   Brennlíraft-Turbinel1.   



   Das Verfahren,   schwerzündliche   Brennstoffe in sogenannten   Sehleussenräumen   zu verdichten und zu entzünden und die dadurch entstehenden hochgespannten, heissen Gase in einen mit Luft geladenen Arbeitsraum auszublasen, ist bekannt und z. B. bei Dieselmaschinen in Anwendung. Ferner ist das Verfahren bekannt, pulverförmige Brennstoffe durch Fremdzündung in einem Nebenraum mit wenig Luft zu entflammen, die sich hiebei bildenden Gase und erhitzten Brennstoffreste in einen mit Luft geladenen Zylinder einzuleiten, so dass die Brennstoffreste verbrennen, dabei unter starker Erwärmung der Ladeluft deren Spannung erhöhen und sodann diese Spannung mit Hilfe eines Turbinenlaufwerkes zu verarbeiten. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft die Einrichtung einer Brennkammer für pulverförmige Brennstoffe, insbesondere zum Betriebe von Brennkraft-Turbinen und besteht aus einem um seine Achse drehbaren, mit entsprechenden   Ein-und Auslassöffnungen versehenen Hohlzylinder,   in dessen Achsmitte ein durch ein passendes   Einsatzstück   im Scheitelpunkte getragenes Zündmittel angeordnet ist.

   Um den Zylinder ist ein   längsverschiebbarer,   mit entsprechenden Schlitzen versehener Rohrschieber gelagert, 
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 umfassenden Heissluftkammer   verschliesst,   respektive periodisch öffnet, so dass der unverbrannte Teil des mit wenig Luft in den Zylinder eingeblasenen und am Zündmittel entflammten Brennstoffes samt den sich hiebei gebildeten Gasen in die einseitig offene Brennkammer entweichen und an der gleichzeitig eingeleiteten Heissluft restlos verpuffen kann. 



   Mangels jedweder Ventile oder sonstiger empfindlicher Mechanismen, insbesondere im Feuer- bereich, ist die Einrichtung der Erfindung vorteilhaft einfach und betriebssicher ; auch werden den schädlichen   Verbrennungsrückständen     keinerlei wirksame Ansatzflächen   geboten, so dass sich die Instandhaltung verbilligt.

   Durch die Anordnung des Zündmittels im Zentrum der im Kreise einmündenden Brennstoffzuführungen des Zylinders wird eine durchgreifende Erwärmung des eingeblasenen Brennstoffes erreicht ; ausserdem hat man es in der Hand, durch Änderung der Zylinderdrehzahl den Brennstoff beliebig lange der Erwärmung auszusetzen, so dass die in die Brennkammer abströmenden unverbrannten Brennstoffreste und ihre Gase bei der Vermischung mit der im Zeitpunkte der grössten Brennstoffwirbelung eingeleiteten Heissluft rasches und restlos verpuffen. Diese Vorteile werden ergänzt durch die Anordnung der einseitig offenen Brennkammer, wodurch den abströmenden Verpuffungsgasen kein die Gasgeschwindigkeit hemmendes Hindernis im Wege steht. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt. 



   Der Zylinder 1 wird durch das Rad 3 in seinem Gehäuse 2 drehend bewegt. Im Achsmittel des Zylinders ist das zweiteilige Einsatzstück   4,   7 vorgesehen ; es wird vom Bügel   5   und der Mutter 6 in zwei Konussitze gepresst und trägt am Scheitelpunkt das   Zündmittel 10.   Dem Zylinder 1 ist der   Schieber. M aufgeschoben   ;   er trägt die Mitnehmerschraube M, welche in einer den Zylinder umlaufenden   Nut geführt wird. Diese Nut ist an einer oder mehreren Stellen gekröpft, so dass durch die Zylinderdrehung der Schieber 14 zeitweise längsgleitend bewegt wird, wobei das   Arretierplättehen 16   die Schieberdrehung verhindert.

   Durch die Drehung des Zylinders 1 wird die   Einlassöffnung 12 periodisch   mit der Brennstoffleitung 11 und sofort nachher mit der dahinterliegenden Luftleitung-welche nicht eingezeichnet ist-verbunden, so dass der unter Druck stehende Brennstoff in die Aussparung 8 des Kopfes 7 vordringen kann und durch die im nächsten Moment nachströmende Pressluft durch die Kopfbohrungen 13 eng vorbei am heissen   Zündmittel 10   in den   Druekraum   9 eingeblasen wird. Der Brennstoff entflammt und verbrennt zum Teile ; der restliche Teil wird stark erhitzt und infolge der Gas- 

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 für Drucköl. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Brennkammer für pulverförmige Brennstoffe, insbesondere zum Betriebe für BrennkraftTurbinen, gekennzeichnet durch einen mit Schlitzen   (17)   ausgestatteten drehbaren Hohlzylinder (1), um den ein mit analogen Schlitzen (18) versehener Rohrschieber (14) längsverschiebbar gelagert ist, so dass der unverbrannte Teil des in den Hohlraum   (9)   des Zylinders   (1)   mit wenig Luft eingeblasenen und am Zündmittel   (10)   entflammten Brennstoffes samt den sieh hiebei gebildeten Gasen durch die zur Deckung gelangenden Schlitze   (17,   18) in die Kammer   (19)   entweichen kann, der zur restlosen Verpuffung des Brennstoffgasgemisches Heissluft durch die Öffnungen (20) aus der Kammer   (21)   zugeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoff und die Luft durch ein im Achsmitte des Zylinders (1) auswechselbar befestigtes Einsatzstück (4,'7) eingeblasen wird, in dessen Scheitelpunkt das Zündmittel (10) angeordnet ist.
AT150876D 1936-04-11 1936-04-11 Brennkammer zum Betriebe von Brennkraft-Turbinen. AT150876B (de)

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