AT150798B - Elektrisch isolierender Körper aus hochpolymeren Chlor-Kohlenwasserstoffverbindungen. - Google Patents

Elektrisch isolierender Körper aus hochpolymeren Chlor-Kohlenwasserstoffverbindungen.

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AT150798B
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   Es ist bekannt, als elektrische Isolierstoffe, beispielsweise als Isolierung für elektrische Leitungen, hochpolymere Chlor-Kohlenwasserstoffe zu verwenden. Hierunter sind insbesondere die synthetisch aufgebauten Chlor-Kohlenwasserstoffe zu nennen, z. B. Polyvinylchlorid und Mischpolymerisate, die diese Stoffe enthalten, z. B. Mischpolymerisate aus Vinylchlorid und Vinylacetat. 



   Es hat sich jedoch gezeigt, dass die chlorhaltigen Kohlenwasserstoffe wenig stabil sind, d.   11.   dass sie entweder unter der Einwirkung von Wärme oder auch ohne ersichtlichen äusseren Anlass Chlor oder Chlorverbindungen abscheiden, die den elektrischen Leiter und etwa vorhandene weitere Isolationsschichten, Bewehrungen od. dgl. angreifen. 



   Die Erfindung soll entweder den Isolierstoffkörper selbst oder bzw. oder auch seine   Umgebung   vor der Wirkung des abgespaltenen Chlors oder aktiver Chlorverbindungen schützen. Dies wird dadurch erreicht, dass mit dem Isolierstoffkörper solche Metalle oder Metallverbindungen, die mit Chlor eine   schwer-oder unlösliche   Verbindung eingehen, in Kontakt gebracht werden, z. B., indem die Metalle auf den Isolierstoffkörper aufgelegt oder in seinen Baustoff eingemischt werden. Solche Metalle sind beispielsweise Blei und Silber, die entweder auf den Isolierstoffkörper aufgespritzt oder auch in Bandform aufgewickelt werden können. Durch die   Umhüllung   wird das aus dem Isolierstoff austretende Chlor bzw. die Chlorverbindungen chemisch gebunden.

   Die sieh dabei ergebenden chemischen Verbindungen sind infolge ihrer Schwer- oder Unlöslichkeit für die elektrischen Eigenschaften der Isolierung ungefährlich. 



   Bei elektrischen Leitungen, bei denen sowohl innerhalb der Isolationsschicht aus dem hoch- 
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 mässig sowohl unterhalb als auch oberhalb der Isolationshülle eine Schutzhülle, z. B. eine überlappt aufgebrachte Metallbandbewicklung, vorgesehen. Durch die Umhüllung wird gleichzeitig der weitere Vorteil erzielt, dass die in dem Isolierstoff, insbesondere in synthetisch aufgebauten Chlor-Kohlenwasserstoffverbindungen oder solche Kohlenwasserstoffe enthaltenden Mischpolymerisaten, üblicherweise enthaltenen Weichmachungsmittel flüchtiger Art am Verdunsten gehindert werden, so dass der Isolierstoff geschmeidig bleibt. 



   Gemäss der weiteren Erfindung kann der sich bei der Abscheidung von Chlor oder Chlorverbindungen ergebende Nachteil auch dadurch vermieden werden, dass dem Isolierstoffkörper selbst Metalle oder Metallverbindungen zugesetzt werden, die   schwer-oder unlösliche Chlorverbindungen   bilden. Als Metallverbindungen haben sieh die basisch wirkenden Salze, z. B. Oxyde oder Karbonate, als besonders geeignet erwiesen. Das Metall oder die Metallverbindungen werden dem Isolierstoff zweckmässig in fein verteiltem Zustand, beispielsweise als Bleistab oder fein verteilte Bleiglätte zugesetzt und mit ihm innig vermischt. 



   Es hat sich gezeigt, dass sich bereits mit verhältnismässig geringen Zusätzen eine genügende Stabilisierung der Chlor-Kohlenwasserstoffverbindungen erzielen lässt. Dies ist offenbar darauf zurückzuführen, dass durch kleine abgespaltene Mengen von Chlor oder Chlorverbindungen die weitere Abspaltung katalysiert wird. Durch geringe Zusätze wird nun die erste Chlorabscheidung verhindert und dadurch die gesamte Mischung in stabilem Zustand erhalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrisch isolierender Körper aus hochpolymeren Chlor-Kohlenwasserstoffverbindungen, insbesondere synthetisch aufgebauten Isolierstoffen dieser Art, insbesondere als Isolierung elektrische, Leitungen, dadurch gekennzeichnet, dass solche Metalle oder Metallverbindungen, die mit Chlor schwer. 
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 oder Einmischung. 

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Claims (1)

  1. 2. Elektrischer Isolierstoffkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierstoffkörper mit einer metallischen Umhüllung, beispielsweise einer Bandwicklung aus solchen Metallen oder Metallverbindungen versehen ist, die schwer-oder unlösliche Chlorverbindungen bilden.
    3. Isolierstoffkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Isolierstoffkörper Metallstaub, z. B. Bleistaub, aufgespritzt oder beigemischt ist.
    4. Isolierstoffkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Isolierstoff basisch wirkende Salze der Metalle, z. B. Oxyde oder Karbonate, beigemischt sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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