<Desc/Clms Page number 1>
Einrichtung zur Herstellung von Durchschreibformularen.
Gegenstand des Patentes Nr. 142730 ist eine Einrichtung zur Erzeugung von Druckformularen, wobei auf deren Rückseite an bestimmten Stellen Kohleblättchen zur Ermöglichung des Durchsehreibens aufgeklebt werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ergänzung der Einrichtung nach dem Hauptpatent, deren wesentliches Kennzeichen darin besteht, dass zum Aufdrücken der vorher auf den Formular- rücken in der gewünschten Verteilung aufgesetzten Kohleblättchen gegeneinander arbeitende Stempel und Gegenstempel dienen, wobei die mit den Kohleblättehen in Berührung kommenden Stempel in an sich bekannter Weise mit Saugluftkanälen zum Festhalten der Kohleblättchen während des Andrückens versehen sind.
Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf besondere Arten der Zubringung der Kohle- blättchen zu den vorerwähnten Druckstempel.
Die Vorrichtungen sind auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt den Apparat zum Schneiden und Pressen schematisch in Seitenansicht. Fig. 2 zeigt die gleiche Anordnung von oben gesehen. Fig. 3 zeigt den Schlitten der Hubmagazine und des Pressapparates. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 wird das Kohlepapier in Form eines fortlaufenden Bandes durch Walzen in gewissen Zeitabständen zugeführt. Ebenso wird gleichzeitig das Papierblatt, das vorher bedruckt und mit Klebstoff versehen wird, zugeführt.
Während der Bewegungspause des Formulars und des Kohlepapiers steigt eine Platte 26, an welcher die Presskolben 25 und 25a befestigt sind, von einer festen Platte 23 geführt, in Richtung des Pfeiles 15 empor, stanzt unter Vermittlung der Platte 22 die Teilblättehen in der gewünschten Form aus der Kohlepapierbahn und drückt diese Teilblättehen bei Gegenhaltung durch die Stempel 8 gegen das Papierblatt 9.
Die Kolben 25 und 25a sind mit einem oder mit mehreren Kanälen versehen, die in die Sammelräume 27 und 27a münden. Diese sind ihrerseits durch eine biegsame Schlauch-oder Rohrverbindung an eine saugende und drückende Luftpumpe bekannter Art angeschlossen, welche so arbeitet, dass die Saugwirkung nur bei der aufsteigenden Bewegung gemäss Pfeil/ ausgeübt wird und die Druckwirkung im Zeitpunkt des Pressens und der Abwärtsbewegung gemäss Pfeil 16. Die nicht verwendeten Abfallteile des Kohlepapiers werden auf der Ausgangsseite durch Mitnehmerwalzen entfernt.
Fig. 2 zeigt beispielsweise die Bewegungsrichtung 'des Formulars 9 ; und quer dazu darunter die Bewegungsrichtung 13 des Kohlepapiers 20. Natürlich könnte auch ohne Schwierigkeit die Bahn des Kohlepapiers über der Bahn des Formulars liegen, wobei die Vorrichtung umgekehrt wäre. Auch könnten die Kohlepapiere und Formulare in gleicher Richtung oder in entgegengesetzter Richtung parallel zueinander laufen. Statt, wie oben beschrieben, die Kohlepapier-Teilblättehen erst in der Klebvorriehtung, u. zw. unmittelbar vor dem Aufpressen (Aufkleben) auf das Papierblatt, auszustanzen, können diese auch ausserhalb der Vorrichtung in der gewünschten Form vorgeschnitten werden. Es ist dann zweckmässig, die Teilblättehen zu Stapeln zu vereinigen, von welchen sie durch Organe der Vorrichtung an die Pressstelle herangeholt werden.
Bei der beispielsweise in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung gleitet auf Führungen 31 ein Schlitten 28, der mit Saugansätzen 30 versehen ist, welche durch biegsame Rohre an eine Saugund Druckluftpumpe angeschlossen sind. Der Schlitten 28, der auf beliebigem mechanischem Wege an-
EMI1.1
Klebstellen am Papierblatt ausgeteilten Teilblättehenstapel 12 und 13 hinweg, welche in Magazinen auf der Platte 10 untergebracht sind. Diese hebt sich in Richtung des Pfeiles/", so dass die Saugansätze30
<Desc/Clms Page number 2>
ein wenig in die Stapelmagazine eingeführt werden. Die Pumpe arbeitet so, dass sie im geeigneten Zeitpunkt die Kohleblättehen ansaugt, die dann an den Saugansätzen 30 haften.
Die Platte 10 geht dann gemäss Pfeil f16 abwärts. Der Schlitten 28 verschiebt sich in Richtung des Pfeiles il-'und bleibt oberhalb des gedruckten und mit Klebstoff versehenen Papierblattes (Formulars) 9 stehen. Die Platte 29 mit den Köpfen 8 steigt nun in Richtung des Pfeiles j14 hoch und drückt mit diesen von unten gegen das Papier 9 und gegen die Saugansätze 30, welche die Kohleblättehen festhalten. Diese werden so auf das Papier 9 geklebt. Die Pumpe bläst hierauf die Luft aus den Kanälen des Schlittens 28 und erleichtert so das Ablösen der Kohleblättehen von den Stempeln 30. Dann geht der Schlitten 28 zurück, um neue Kohleblättehen zu holen, während ein neues Formular gedruckt, mit Klebstoff versehen und in die Vorrichtung eingeführt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Herstellung von an gewissen Stellen mit Kohleblättchen beklebten Durchschreibformularen nach Patent Nr. 142730, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufdrücken der vorher auf den Formularrücken in der gewünschten Verteilung aufgesetzten Kohleblättehen gegeneinander arbeitende Stempel (25, 30) und Gegenstempel (8) dienen, wobei die mit den Kohleblättehen in Berührung kommenden Stempel (25, 30) in an sich bekannter Weise mit Saugluftkanälen zum Festhalten der Kohleblättehen während des Andrückens versehen sind.