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Spindellagerung für Bohrmaschinen für Feinbearbeitung.
Bei Bohrmaschinen für Feinbearbeitung muss besondere Sorgfalt auf die Lagerung der Bohr- spindel gelegt werden, denn die Genauigkeit der Bohrung ist von der Spindellagerung abhängig und davon, wie die Vorschubbewegung ausgeführt wird. Es sind nun Bohrmaschinen für Feinbearbeitung bekannt, bei welchen zur Erreichung einer sehr hohen Genauigkeit die Spindel gleichzeitig die Dreh-und
Vorschubbewegung ausführt. Dabei ist die Ausbildung der Bohrspindel dem Bohrungsdurehmesser erfahrungsgemäss anzupassen, etwa davon ausgehend, dass man mit einer Bohrspindel bestimmten
Durchmessers Bohrungen bis zu einer Länge des 4-bis 5fachen Wertes des Bohrspindeldurchmessers bearbeiten kann, wobei ausserdem der Bohrungsdurchmesser den Durchmesser der Bohrspindel nicht wesentlich überschreiten soll.
Je kleiner der Bohrspindeldurchmesser wird, umso empfindlicher wird die Spindel gegen Erschütterungen, so dass der Durchmesser- und Längenbereich, welcher mit einer Bohrspindel bearbeitet werden kann, bei schwächeren Spindeln wesentlich kleiner ist als bei stärkeren.
Bei der Herstellung von Bohrungen kleinerer Durchmesser müssen daher sowohl die Bohrspindel, wie auch die Bohrspindellagerung, also die empfindlichsten Teile der Maschine, unverhältnismässig häufig ausgewechselt werden. Um dies zu vermeiden, könnte man eine Bohrspindel grösseren Durchmessers und hiezu entsprechende Verlängerungseinsätze, z. B. verlängerte Messerköpfe, verwenden.
Dies hat aber den Nachteil, dass die Ausladung des Messers von dem Ende der Bohrspindellagerung gemessen mehr als das Doppelte der Bohrungslänge beträgt, wodurch wieder die Gefahr von Erschütterungen vorhanden ist.
Um sowohl das häufige Auswechseln der Bohrspindel, als auch die grosse Ausladung durch Einsetzen von verlängerten Messerköpfen zu vermeiden, wird bei der erfindungsgemässen Spindellagerung in bei Bohrmaschinen anderer Bauart bekannter Weise eine besondere, die Bohrspindel umgebende Vorschubhülse verwendet. Die Erfindung besteht darin, dass die feststehende Gleitbahn, welche die die Bohrspindel umgebende Vorschubhülse aufnimmt und abstützt, um die Hublänge der Spindel länger ist, als die Vorschubhülse, so dass unabhängig von der gegenseitigen Stellung der Vorschubhülse und der Gleitbahn die Vorschubhülse stets über ihre Gesamtlänge der Gleitbahn unterstützt ist.
Die Zeichnung zeigt einen Schnitt durch eine Ausführung der erfindungsgemässen Bohrspindellagerung. In dem blockförmigen Bett 1 ist der Spindelbock 2 senkrecht stehend befestigt. In ihm wird eine Hülse 3 mit Aussengewinde, durch die Schneckenradmutter 4 angetrieben, auf-und abgeschoben, welche die Lagerung der Bohrspindel 6 bildet. In diese ist ein Verlängerungseinsatz 7 befestigt, welcher um mehr als die Hublänge der Spindel über das obere Ende der Hülse 3 hinausragt und oben den Messerkopf 8 trägt. Die Gleitbahn für die Hülse ist um die Hublänge der Spindel länger als die
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Spindellagerung für Bohrmaschinen für Feinbearbeitung, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehende Gleitbahn, welche die die Bohrspindel (6) umgebende Vorsehubhülse (3) aufnimmt und abstützt, um die Hublänge der Spindel länger ist, als die Vorschubhülse, so dass unabhängig von der gegenseitigen Stellung der Vorschubhülse und der Gleitbahn die Vorschubhülse stets über ihre Gesamtlänge der Gleitbahn unterstützt ist.
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