AT149996B - Verfahren zur Herstellung von Verstärkungsfolien. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Verstärkungsfolien.

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Description


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  Verfahren zur Herstellung von   Verstärkungsfolien.   



   Bekanntlich verwendet man in der   röntgendiagnostischen   Praxis Verstärkungsfolien, deren Anwendung eine Verkürzung der Belichtungszeit bezweckt. Die Folien bestehen meist aus einer Kartonfläche oder Celluloidfolie, auf die Caleiumwolframat in Kristallform in möglichst gleichmässiger Verteilung mit einem Bindemittel aufgetragen ist. Man hat auch die   Kartonunterlage   weggelassen und nur eine Caleiumwolframat enthaltende Gelatinesehicht, sogenannte trägerlose Folien, verwendet. 



  Das Caleiumwolframat hat die Eigenschaft, bei Auftreffen von Röntgenstrahlen zu fluoreszieren, d. h. sichtbares Licht auszusenden. 



   Die   Verstärkungsfolien   setzen tatsächlich die Belichtungszeit herab. Sie haben aber den Nachteil, dass die   Zeichenschärfe   der Bilder durch Auftreten von Reflexionsstrahlen in ungünstigem Sinne beeinflusst wird. 



   Man hat nun versucht, diesen Missstand zu beseitigen, indem man die das Fluoreszenzmaterial enthaltende Schicht mit einem Farbstoff oder einem optisches Licht absorbierenden Mittel versetzte. 



  Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass die Belichtungszeit um das Drei-bis Vierfache erhöht werden muss. Ferner hat man versucht, hinter eine sogenannte trägerlose Folie ein rotes oder dunkles Papier zu legen. Für die Erzielung eines zeichenscharfen Bildes ist aber ein dichter Schluss zwischen Papierschicht und   Fluoreszenzschieht   Vorbedingung, der bei getrennter Verwendung von gefärbter Papierschicht und Leuchtschicht nicht gewährleistet ist. 



   Schliesslich wurde auch schon vorgeschlagen, die Fluoreszenzschicht und die für die Absorption des optischen Lichtes bestimmte Schicht fest miteinander zu verbinden, wobei man auch eine besondere Schicht zwischen der   Leucht- und Trägerschicht   anbringen kann, welche mit einem die Reflexionsstrahlen absorbierenden Mittel getränkt oder überzogen ist. 



   Es wurde nun gefunden, dass die   Zeichenschärfe   der Bilder trotz Verwendung einer Reflexionsstrahlen absorbierenden Schicht und selbst dann, wenn man die Fluoreszenzschicht und die für die Absorption des optischen Lichtes bestimmte Schicht fest miteinander verbindet, sehr unterschiedlich ist   und in manchen Fällen so gut wie nicht in Erscheinung tritt. Als Ursache hiefür wurde erkannt, dass die Wirksamkeit dieser Schicht in weitgehendem Masse von der Korngrösse des zur Herstellung der   fluoreszierenden Schicht verwendeten Materials bzw. des Calciumwolframats abhängig ist. 



   Es ist bekannt, dass   abnehmende Korngrössen des Caleiumwolframats   eine zunehmende Zeichenschärfe und eine abnehmende Leuchtkraft bedingen, während zunehmende Korngrössen im entgegengesetzten Sinne wirken. 



   Zahlreiche Versuche haben nun ergeben, dass für Verstärkungsfolien mit Reflexionsstrahlen absorbierender   Rückschicht   ein bestimmtes Optimum der Korngrösse des fluoreszierenden Materials besteht. Man kann bei technisch hergestelltem Caleiumwolframat, das eine Mischung verschiedener   Kristallgrössen   darstellt, durch Entfernung von gröberen Bestandteilen bewirken, dass die Zeichenschärfe zu-und die Leuchtkraft abnimmt, oder man kann durch Entfernung von feinsten Teilchen erreichen, dass die   Zeichenschärfe   ab-und die Leuchtkraft zunimmt und auf diesem Wege zu beliebigen Mittelwerten von   Kristallgrösse   gelangen.

   Für die vorliegende Erfindung ist wesentlich, dass bei der Herstellung von   Verstärkungsfolien   zur Röntgenaufnahme der oben angegebenen Type der Hauptanteil, also jedenfalls mehr als die Hälfte, am besten praktisch das ganze fluoreszierende Material (insbesondere Caleiumwolframat), aus Kristallen besteht, die eine   Teilchengrösse   von 3-5   u   aufweisen. Kristallen dieser Korngrösse kommt, wie festgestellt worden ist, die spezifische Eigenschaft zu, bei Verwendung einer Reflexionsstrahlen absorbierenden   Rückschicht     Zeichenschärfe   und Beliehtungszeit (Leuchtkraft) in das günstigste Verhältnis zueinander zu bringen.

   Es handelt sich also nicht darum, wie man früher gemeint hat, das fluoreszierende Material in kolloidaler Feinheit oder in irgendeiner sehr feinkörnigen Struktur zu verwenden, sondern die   Korngrösse   in einem verhältnismässig eng begrenzten Gebiet   zu wählen, wodurch   als Ergebnis eine optimale Abstimmung der beiden entgegenwirkenden Faktoren erzielt wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Verstärkungsfolien zur Röntgenaufnahme, bei denen zwecks Absorption von Reflexionsstrahlen geeignete Absorptionsmittel in der Trägerschicht bzw. in einer besonderen, zwischen Fluoreszenzsehicht und Trägerschicht befindlichen Schicht untergebracht und die Schichten vorzugsweise fest miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Haupt- anteil, also jedenfalls mehr als die Hälfte, am besten praktisch das ganze fluoreszierende Material, z. B. Caleiumwolframat, aus Kristallen besteht, die eine Korngrösse von 3-5 [jL aufweisen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT149996D 1935-05-02 1935-08-07 Verfahren zur Herstellung von Verstärkungsfolien. AT149996B (de)

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