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Vorrichtung zum portionsweisen Beschicken von Zigarettenmaschinen mit Schnittabak.
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Dies hat einerseits zur Folge, dass durch das Schliessen der Kontaktstelle 23 das an das Netz angeschlossen Solenoid 25 erregt wird. Da der dem Solenoid 25 zugeordnete Kern 26 an einem auf der Schwenkachse 15 angeordneten Hebelarm 27 befestigt ist, wird durch die Erregung des Solenoids 25 die im Rohrabzweigstrick 11 vorgesehene Klappe 14 in die aus der Zeichnung ersichtliche ausgezogene Stellung geschwenkt.
Damit auch nach dem Wiederöffnen des von dem Uhrwerk 16 betätigten Kontaktes 17 (der Kontakt 17 wird von Uhrwerk immer nur kurze Zeit, u. zw. immer nur 5 Sekunden geschlossen) das Solenoid 25 weiter erregt bleibt und damit der von dem Aufgabetisch 7 infolge des Aufleuchten der Signallampe 18 aufgegebene Tabak durch die Rohrleitung 8 gesaugt wird, ist die zweite mit 24 bezeichnete Kontaktstelle dem Relais 21 zugeordnet, durch die, wenn die Magnetspule M des Relais 21 einmal erregt wird, der Erregerstrom des Relais 21 weiterfliesst. Der auf dem Aufgabetisch aufgegebene Tabak gleitet an dem Sieb 9 in das Sammelrohr 3. Sobald die in dem Sammelrohr aufgegebene Tabakmenge so gross ist, dass das in das Sammelrohr 3 eingreifende Fühlorgan 28 nach aussen gedrückt wird, wird die von dem Fühlorgan betätigte Kontaktstelle 29 geöffnet.
Dadurch wird aber der Erregerstromkreis des Relais 20 unterbrochen, der den der Zigarettenmaschine 1 zugeordneten Schalter 30 einschliesst. Dieser Schalter 30 befindet sich normaler Weise in der geschlossenen Stellung.
Sobald aber die Erregung des Relais 20 aufhört, öffnen sich die ihm zugeordneten Kontaktstellen 19 und 22, wodurch einerseits der Stromkreis für die Signallampe 18 und der Erregerstromkreis des Relais 21 unterbrochen wird. Letzteres hat aber zur Folge, dass sieh die Kontaktstelle 23 öffnet und das Solenoid 25 stromlos wird, so dass die Klappe 14 wieder in die aus der Zeichnung ersichtliche punktierte Steljung gehen kann, in der sie die Rohrleitung 11 nach dem Exhaustor 12 abschliesst. Sobald der Saugluft-
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wieder unter dem Druck einer Feder nach aussen gedrückt und dadurch die Kontaktstelle 29 geschlossen. Letzteres hat dann wiederum zur Folge, dass das Relais 20 in Wirkung tritt und die beiden Kontaktstellen 19 und 22 geschlossen werden.
Sobald nach einem entsprechenden Zeitablauf (beispielsweise nach zwei Minuten) mittels der Schaltuhr 16 die Kontaktstelle 17 geschlossen wird, wiederholt sich das Arbeitsspiel immer von neuem. Um nun der Bedienungsperson der Zigarettenmaschine die Möglichkeit zu geben, die in gleich- mässigen Zeitabständen erfolgte Beschickung des Ausbreiters zu beschleunigen bzw. zu verzögern, je nachdem, ob der Vorrat im Tabakausbreiter wächst oder fällt, sind an der Zigarettenmaschine der
Schalter 31 und'der schon erwähnte Schalter 30 angebracht. Der Schalter 31 befindet sieh normal in der Offenstellung. Dieser Schalter 31 befindet sieh in paralleler Schaltung zu dem vom Uhrwerk 16 betätigten Kontakt 17 innerhalb des Erregerstromkreises für das Relais 21.
Durch die Betätigung des Schalters 31 kann man also unabhängig von der Betätigung der Schaltuhrkontaktstelle 17 das
Relais 21 erregen und dadurch eine Beschickung des Tabakausbreiters einleiten.
Ist der Tabakvorrat aus irgendeinem Grunde zu gross im Tabakausbreiter geworden, dann braucht man nur den Schalter. 30 zu betätigen, d. h. ihn in die Offenstellung führen. Dieser Schalter.'30 ist in den Stromkreis eingeschlossen, der über die vom Fühler 28 betätigte Kontaktstelle 29 und die
Erregerspule des Relais 20 geht. Durch Öffnen des Schalters 30 wird der Magnet R des Relais 20 stromlos, so dass sich die Kontaktstellen 19 und 22 öffnen können, was weiterhin zur Folge hat, dass das Schliessen der Sehaltuhrkontaktstelle 17 wirkungslos bleibt. Solange der Schalter 30 sich in der
Offenstellung befindet, würde also eine Besehickung des Tabakausbreiters unterbunden sein.
Es ist noch zu bemerken, dass man in den Stromkreis, der die Schaltuhr 16 betätigt, eine Kontakt- stelle 32 schaltet, die von dem Ausrückerhebel der Zigarettenmaschine betätigt wird, u. zw. derart, dass der Stromkreis der Schaltuhr 16 unterbrochen ist, wenn sich der Ausrücker der Zigarettenmaschine in der Ausrückstellung befindet.
Vorteilhaft ordnet man den Fühler 28 mit dem Kontakt 29 in seiner Höhenlage verstellbar am Sammelrohr 3 an, so dass dessen Tabakquantum beliebig je nach Bedarf verändert und bestimmt werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum portionsweisen Beschicken von Zigarettenmaschinen mit Schnittabak, bei welcher eine Tabakfördervorriehtung vorgesehen ist, die den Tabak bis zu einem im Bereiche des Zigarettenmaschinenausbreiters angeordneten Sammelbehälter führt, der in regelmässigen Abständen die in ihm gesammelte vorbestimmte Tabakportion an den Ausbreiter abgibt, wobei Mittel vorgesehen sind, die die Tabakfördervorrichtung nach der Entleerung in Gang setzen und bei Erreichung der Portion wieder abstellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Entleerung des Sammelbehälters (3) in die Zigarettenmaschine von einem Uhrwerk (16) eingeleitet wird.